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Rezension: #Klosterabtei_Ettal- 2 #Liqueure und 3 #Weine

 Foto: Helga König 
Das Kloster Ettal wurde im Jahre 1330 durch Kaiser Ludwig den Bayern gegründet. Seine Blütezeit erlebte es im 17. und 18. Jahrhundert, da es auch ein berühmter Wallfahrtsort war. 1744, nach einem Brand wurde das Kloster im zeitgenössischen Barockstil wieder aufgebaut. Durch die Säkularisierung im Jahre 1803 wurde nicht nur das klösterliche Leben für nahezu 100 Jahre unterbrochen, auch die Fertigstellung der Anlage konnte nicht realisiert werden. Im Jahre 1900 besiedelten die Mönche der Abtei Scheyern das Kloster erneut. 

Ganz im Sinne der benediktinischen Bildungstradition konnte nach der Eröffnung des Gymnasiums und des Internats das Vermitteln von Bildung wieder aufgenommen werden. 

Kloster Ettal hat von jeher versucht, seine wirtschaftliche Basis selbst zu organisieren. Um dies zu ermöglichen, gibt es die unterschiedlichsten ökonomischen Aktivitäten. Neben der Schule und dem Internat existieren ein Klosterhotel, ein Klosterladen mit Buchabteilung und ein landwirtschaftlicher Betrieb nebst Gärtnerei und seit 400 Jahren wird im Kloster auch Bier gebraut.

In der Destillerie, die in der Nachfolge der Klosterapotheke steht, werden heute mehr denn je verschiedene Liköre und hochwertige Klosterbitter hergestellt, nach alten und wohl gehüteten Rezepten. Weiterhin gibt es einen Klostermarkt und eine Schaukäserei, wo der Besucher sich unmittelbar informieren kann, welch delikate Käsesorten hier hergestellt werden. 

Durch große Fensterscheiben im Verkaufsraum kann man zusehen wie die einzelnen Produktionsschritte vor sich gehen. Doch die Benediktinerabtei Ettal hätte nicht einen solchen weltweit bekannten Ruf, wenn es hier nicht möglich wäre, sich auch auf Gott zu besinnen. Dazu dient neben den Gottesdiensten die Möglichkeit zur inneren Einkehr in Form von Meditationstagen im Kloster. 

 Foto: Helga König
Original Ettaler Kloster Liqueur Gelb, 50cl, 40% vol/alc 

In der Ettaler Klostermanufaktur wird dieser Kräuterlikör nach alten Rezepten hergestellt, deren Geheimnis nur die Mönche selbst kennen. In der traditionellen Barockflasche, die das Gründungsjahr des Kloster im Jahre 1330 angibt, wird der Kloster Liqueur Gelb angeboten, dessen Herstellung ausschließlich aus natürlichen Komponenten besteht. Dazu gehören die speziellen Kräuter, die im Klostergarten gewachsen sind, das kristallklare Wasser aus dem Naturschutzgebiet der Ammergauer Alpen und hochwertiger, reiner Alkohol, der den Kräuterextrakt in Lösung hält. Hinzu kommt ein hochwertiger Honig aus der eigenen Imkerei. Dieses verleiht dem Liqueur ein blumiges Bukett mit leicht süßlichen Geschmacksnuancen. Damit die Farbe des Liqueur auch Goldgelb erstrahlt, wurde echter, reiner Safran hinzu gegeben. Alles zusammen ist in alten Eichenfässern bei einer langen Lagerung gereift. 

Bei der Verkostung begeistert zunächst das wunderbar würzige Aroma, gepaart mit einer wohl-schmeckenden Natur-Honignote. Der zarte süßliche Charakter wird als sehr angenehm, ja geradezu animierend empfunden, und nach einem langen Abgang lässt der Alkoholgehalt von 40% vol/alc ein wohlig warmes Gefühl durch den ganzen Körper strömen. 

Wie hochwertig der Original Ettaler Kloster Liqueur Gelb ist, beweist auch die Prämierung durch die Deutsche Landwirtschaftsgesellschaft. Sie hat diesen Liqueur mit dem Goldenen Preis 2015 ausgezeichnet.

Original Ettaler Kloster Liqueur Grün , 50 cl, 42% vol/alc 

Als weiterer traditioneller Klosterliqueur wird dieser Original Ettaler Klosterliqueur Grün in der Manufaktur produziert. Auch hier besteht die Herstellung ausschließlich aus naturreinen Produkten. So wie es die Jahrhunderte-alte Tradition des klösterlichen Destillierens bestimmt, dass es das Geheimnis der Mönche bleibt, welche spezielle Kräuterkombination den Liqueur ausmacht, so wurde auch dieses Destillat  in Eichenfässern zur Reife gebracht. Der Geschmack zeichnet sich durch einen sanften, würzigen Charakter aus. Das Farbenspiel ist leicht grünlich, der Kräuter wegen. Das Aroma überzeugt durch seine feinen Kräuternoten, während der Geschmack eher etwas herber ist, was dem Wohlfühl-Charakter aber keinerlei Abbruch tut, besonders dann nicht, wenn man geschmacklich sich bevorzugt zu herberen Noten hingezogen fühlt.  

Der Original Ettaler Kloster Liqueur Grün hat einen Alkoholgehalt von 42% vol/alc

Foto: Helga König
Ettaler Prälatentropfen DOC Terlaner Weißburgunder- Südtirol 

Das Kloster Ettal betrieb bis zu seiner Säkularisierung im Jahre 1803 einen ausgedehnten Weinbau in Südtirol. In Erinnerung an diese erfolgreiche Zeit des Weinmachens wird die alte Tradition wieder aufgegriffen und erneut besondere Weine angeboten. Heute stammen die Weine allerdings aus der Benediktinerabtei Muri-Gris in Bozen Südtirol. 

Bei dem hier verkosteten Südtirol Terlaner Weißburgunder DOC 2014 handelt es sich um einen klassischen, sortenreinen Weißwein der Rebsorte Weißburgunder. Gewachsen sind die Trauben in den Weinbergen der Gemeinde Eppan oberhalb von Bozen auf einer Meereshöhe von 420 bis 500 Metern.

Die Bodenbeschaffenheit besteht hier aus Kalkschotterböden, bestens geeignet um große Burgunder hervor zu bringen. Die Ausrichtung der Weinberge ist in ost-südlicher Richtung. Die Rebstöcke sind bis zu 30 Jahre alt. Im Glas zeigt sich der Wein in einem hellen Strohgelb mit grünen Reflexen. Nach der nötigen Sauerstoffzufuhr, die sich am besten durch mehrmaliges Schwenken des Glases bewerkstelligen lässt, lassen sich intensive Noten von reifen Äpfeln, Anklänge an Zitrusfrüchte und würzige Duftkomponenten von weißem Pfeffer erkennen.

Im Mund und am Gaumen werden alle olfaktorischen Nuancen geschmacklich komplett bestätigt. Der Weißburgunder punktet mit einer kräftigen Struktur, mit seiner Rasse und Eleganz und seinem cremigen Schmelz. Bei einem langen Abgang zeigt sich erneut wie mineralisch frisch und saftig dieser Wein ist. 

Der Terlaner DOC Weißburgunder 2014 demonstriert geschmacklich eindrucksvoll welche besondere Klasse die Südtiroler Weine aus der Benediktinerabtei Muri-Gris  hervorbringen. Mit der Vermarktung dieser wunderbaren Tropfen zeigt das Kloster Ettal, dass es nicht nur hervorragende Liqueure produzieren kann, sondern auch ein gutes Näschen für edle Weine hat. 

Wir empfehlen dazu einen "Saibling mit Pesto" und dünne Bandnudeln. 

Der Wein hat 13,5 vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius  getrunken werden.


Ettaler Prälatentropfen DOC Südtirol St. Magdalener 2014 

Dieses fruchtige Bozener Rotwein-Cuvée stammt von den Rebsorten Vernatsch zu 93% und Lagrein zu 7% . Gewachsen sind die Trauben in den Weinbergen der Stadt Bozen auf einer Meereshöhe von 260 bis 300 Meter. Bei einer Südausrichtung besteht die Bodenbeschaffenheit hier aus sandigem, gut durchlüfteten Schotter. 

Im Glas zeigt sich der Wein in einem dunklen, kräftigen Rubinrot. Gewährt man dem Rotwein einige Momente der Sauerstoffzufuhr, so kommen eindeutig die olfaktorischen Eigenschaften bestens zum Tragen, als da sind Anklänge an reife Kirschen, Zwetschgen und Himbeeren sowie Bitterschokolade. Geschmacklich werden diese Aromen-Komponenten im Mund und am Gaumen eindeutig bestätigt. 

Bei einer weichen Gerbstoffstruktur überzeugt der St. Magdalener 2014 mit seiner Jugendlichkeit, dabei ist er frisch und samtig. Auch sein langer Abgang mundet durchaus einladend und anregend und zeigt, welche wunderbaren Rotweine in Bozen im Tal der Etsch heranreifen. 

Wir empfehlen diesen Rotwein zu "Hasenpfeffer mit Speckknödel und Birnen-Rotkohl" 

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 12-14 Grad Celsius getrunken werden.

Ettaler Prälatentropfen Südtirol Lagrein DOC 2014 

Dieser Südtiroler Klassiker stammt ebenfalls aus den Weinbergen von Bozen. Die Trauben sind auf einer Meereshöhe von 260 Metern gewachsen auf tiefgründigen, sandigen Schlemmböden, deren Ausrichtung nach Süden ist. 

Lagrein ist neben dem Vernatsch die einzige autochtone Rotweinsorte Südtirols, was soviel bedeutet, dass ihre Ursprünge ausschließlich auf dieses Gebiet beschränkt sind. Dabei hebt sich diese wertvolle und einzigartige Rebsorte klar vom internationalen Einheitsgeschmack ab. 

Im Glas zeigt sich dieser Rotwein in einem kräftigen Granatrot mit brillanten Reflexen an der Oberfläche. Nicht nur um dem Wein seine ganze Aromenvielfalt zu entlocken, bedarf es einige Momente der Sauerstoffzufuhr, es bezeugt auch den nötigen Respekt, den man dem Wein als göttlichem Geschenk stets entgegen bringen sollte. 

Anklänge an vielschichtige Nuancen mit Veilchen, Schokolade, reifen Zwetschgen und Gewürznelken sind das wunderbare olfaktorische Ergebnis. Im Mund und am Gaumen findet die geschmackliche Bestätigung der Duftnuancen statt. Jetzt präsentiert sich der Lagrein DOC 2014 in einer eleganten und samtigen Struktur, zu der sich noch weiche Gerbstoffnoten gesellen. 

Auch leichte Bittermandeltöne runden den Geschmack ab. Der Wein verfügt neben seiner großen Fruchtfülle über einen kräftigen Körper und eine rustikale Eleganz. Zudem besitzt er eine jugendliche Frische, was auch durch einen langen Abgang bestätigt wird. 

Da der Lagrein DOC 2014 noch über einen jugendlichen Charakter verfügt, wird er in den nächsten Monaten auf der Flasche sich noch weiter entwickeln. Wenn er dann seinen Höhepunkt erreicht hat, ist es ein erlesenes Trinkvergnügen, ihn mit der passenden Speise zu verkosten. Dabei darf aber nicht verleugnet werden, dass er schon jetzt in seinem jugendlichen Alter einen köstlichen Geschmack aufweist.

Wir empfehlen diesen Wein zu "Hirschrücken mit Serviettenknödel" 

Der Lagrein hat 13% vol/alc und sollte bei 14 -15 Grad Celsius getrunken werden.

Mit den zwei Liqueuren und den drei Weinen zeigt die Klosterabtei Ettal wieder einmal, dass die Produkte aus Klostermanufakturen generell, aber die angebotenen Erzeugnisse des Klosters Ettal speziell immer von ausgesuchter Qualität sind. Dies bezieht sich besonders auf die einmaligen, traditionsreichen Liqueure, deren Ruf geradezu legendär ist, verkörpern sie doch die reine Naturlehre, ein Moment, der in der heutigen Zeit immer seltener wird. Der feine, wohlige Geschmack tut sein Übriges dazu.

Bier wird ja im Kloster Ettal seit über vierhundert Jahren gebraut, hier kann man den Benediktiner-Mönchen nichts vormachen. Ihr geschmacklicher Ruf ist legendär und einzigartig. Die hier verkosteten Südtiroler Weine bilden die entsprechende Ergänzung des angebotenen Sortiments, besitzen sie doch ebenfalls die geeignete Qualität wie sie im Kloster Ettal vertreten wird. Dass diese ausgezeichneten Weine von den Benediktiner Brüdern aus der Klosterabtei Muri-Gris bei Bozen stammen, lässt einen Jahrhunderte-alten Kreis schließen, denn einst haben die Brüder von Ettal selbst dort in Südtirol Wein angebaut. Insofern ist ein guter Tropfen ihnen alles andere als fremd.

Sehr empfehlenswert

Peter J. und Helga König    

Bitte klicken Si auf den Link, dann gelangen Sie zum #Onlineshop von Kloster Ettal http://ettaler.de/

Rezension: Mionetto- 4 Flaschen und ein Piccolo

Foto:  Helga König
Francesco Mionetto gründete im Jahre 1887 die Kellerei Mionetto in Valdobbiadene im Herzen des Veneto. In den vergangen 128 Jahren ist aus dem kleinen Familienbetrieb ein international führender Anbieter für außergewöhnliche FRIZZANTE- und SPUMANTE-Kreationen geworden.

Bei Mionetto steckt die ursprüngliche Leidenschaft für erlesene Qualität, Kreativität und prickelnden Geschmack nach wie vor in jedem einzelnen Tropfen. Es ist der Anspruch für höchste Qualität, gepaart mit jahrhundertealter Erfahrung, die die Philosophie bei Mionetto ausmachen. In Zusammenarbeit mit den besten Weinanbauern der Region werden die Erzeugnisse von Mionetto ganz in der venezianischen Prosecco -Tradition kreiert. Neueste Technik kommt dabei ebenfalls zum Einsatz.

Italienischer Prosecco und Frizzante zählen mittlerweile zu den Gewinnern des internationalen Schaumweinmarktes.

Mionetto Hugo Rosé 

Hugo ist als Linie von Mionetto mittlerweile ein prickender Klassiker. Der Hugo Rosé ist die neueste Variante der Linie, da die italienische Lebensart sich bestens in diesem Hugo Rosé ausdrückt und ganz dem neuen geschmacklichen Trend zum Rosé entspricht. Der trinkfertige Mix vermittelt erfrischend, fruchtigen Genuss: Sanftperlender Vino Bianco verbindet sich mit dem aromatischen Bukett von Holunderblüte und Limette.

Auf viel Eis und einem Minzblatt serviert, sorgt der Hugo Rosé für die sommerlich frischen italienischen Momente.

Der Mionetto Hugo Rosé hat 8 vol/ alc und sollte bei einer Temperatur von 6-8 Grad Celsius verkostet werden.


Mionetto Prosecco DOC Treviso Brut

Dieser Spumante Brut aus der Prestigelinie von Mionetto begeistert selbst den ausgesprochenen Kenner. Dabei wird die Ausbaustufe Brut neu interpretiert. So zählt sie geschmacklich zu dem Feinsten ihrer Klasse. Der Spumante aus der Rebsorte Glera begeistert durch seine leuchtend strohgelbe Farbe, seine intensive, feine Perlage und seinen wunderbaren Apfelduft.

Getragen von einer besonderen Struktur überzeugt der Mionetto Prosecco DOC Treviso Brut mit seinen besonderen Geschmacksnoten nach grünem Apfel, Pfirsich und Honig. Sein langer Abgang ist geprägt von einem wunderbaren Frucht-Säurespiel und einer zitronigen Frische.

Der Prosecco hat 11% vol/alc und sollte bei 6-8 Grad Celsius getrunken werden.

Mionetto Prosecco DOC Treviso Frizzante 

Der hier verkostete Frizzante Brut verkörpert ganz besonders das Lebensgefühl von jungen modernen Menschen, die es lieben, einen fruchtigen und unkomplizierten Prosecco zu verkosten. Ganz im Sinne des italienischen Genießens stammen die Trauben zu diesem Prosecco aus der Provinz Treviso, die seit je her für die Produktion von hochwertigem Prosecco bekannt ist.

Hier auch ist die traditionsreiche Kellerei Mionetto nun zu Hause, die bereits seit 1887 erfolgreich dieses Getränk für den italienischen Lebensgenuss herstellt. Basis zu diesem Prosecco ist die Glera-Traube, die sich bestens zur Versektung eignet. Der moderne Drehverschluss erlaubt auch jungen Damen völlig unkompliziert diesen Mionetto Prosecco DOC Treviso Frizzante zu genießen.

Der Treviso Frizzante hat 11% vol/alc und sollte bei 6-8 Grad Celsius getrunken werden.

Mionetto sergio rosé 

Dieser Spumante extra dry sergio rosé ist von erlesenem Geschmack, der ganz besonders die Sinne des Verkosters betört. Das dies international anerkannt ist, zeigen die Prämierungen der letzten Jahre. Der Grundwein zu dem Spumante basiert auf einem Cuvée der Rebsorten Laboso und Lagrein. Die Versektung hat zu einer besonders feinen Perlage geführt, die Färbung ist ein leuchtendes Rosé. Durch das handverlesene selektive Traubengut ist ein Grundwein entstanden von höchster Qualität. Die anschließende wohlabgestimmte Versektung hat ihn zu einem großen Spumante extra dry rosé werden lassen. Schon der erste Schluck überzeugt komplett, denn der sergio rosé offenbart sich als lebendiger fruchtiger und frischer Spumante, der ganz die mediterrane Lebenslust vermittelt.

Der Spumante hat 11% vol/alc und sollte bei 6-8 Grad Celsius verkostet werden.


Mionetto Cuvée Frizzante , 0,2 l Mionetto 

Cuvée Frizzante ist der geeignete Trinkspaß auf jeder Party, ist es doch als Piccolo im 0,2 l Format erhältlich. Als fruchtiger Perlwein ist er auf der Basis von bestem Traubengut aus der norditalienischen Provinz Treviso entstanden. Das Traditionsweingut Mionetto hat seit je her beste Frizzante hergestellt, die das italienische Lebensgefühl optimal transportieren. Ausgebaut als Cuvée steht sein Geschmack für mediterrane Lebensfreude und einen unkomplizierten, geschmackvollen Genuss. Bei richtiger Kühlung überzeugt der Frizzante mit seiner fruchtigen Frische und seinem belebenden Geschmack, so dass auf einer fröhlichen Party oder bei Freunden auf der sommerlichen Terrasse keine prickelnden Wünsche übrig bleiben.

Das Mionetto Cuvée sollte bei 6-8 Grad Celsius verkostet werden.


Unser Fazit für die hier verkosteten Spumante und Frizzante lautet: Fruchtig, frische Perlweine mit moderaten Alkohol-Volumen, die, wenn sie Dry oder Extra-dry ausgebaut wurden, einen Vergleich mit guten Sekten nicht zu scheuen brauchen., Das Gegenteil ist der Fall, bringen sie doch die spritzigen, unbeschwerten, italienischen Momente ins Glas. Deshalb:

Empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

Rezension: Hausbrennerei Fridolin Baumgartner- Vogtsburg-Oberbergen-Baden

 Helga König
Die Hausbrennerei Baumgartner wurde 1983 ins Leben gerufen. Getreu ihrem Motto "Brennen ist Passion, ist Lust und Leidenschaft" haben Anneliese und Fridolin Baumgartner aus Vogtsburg-Oberbergen im Kaiserstuhl das Brennerei-Handwerk mit Können und Leidenschaft begonnen.

Die Philosophie ihres Handelns wird geprägt von dem Bewusstsein die Natur und das Handwerk optimal zusammen zu führen. Das Ergebnis sind die Brände und Liköre, die alle die Bemühungen und Sachkenntnisse der Familie Baumgartner zeigen.

Dabei gilt es, sowohl die Tradition als auch die Innovation zu vereinen, beides zusammen ergeben die wunderbaren Brände, die mittlerweile weit über den Kaiserstuhl hinaus ihre Liebhaber gefunden haben.

Wie außerordentlich erfolgreich die Hausbrennerei Baumgartner ist, zeigt die Fülle von Prämierungen, die sie immer wieder bei professionellen Spitzenverkostungen erhalten haben und weiterhin erhalten.

Bei den internationalen Edelbrandmeisterschaften "Destillata 2015" in Österreich hat es Fridolin Baumgartner mittlerweile geschafft, zum 5. Mal hintereinander zu den fünf besten Destillateuren weltweit zu gehören. Damit zählt die Hausbrennerei Baumgartner zu den führenden Herstellern edler Brände, die wir in Deutschland kennen und darüber hinaus.

So errang er fünf Goldmedaillen und eine Fülle von Silber- und Bronze-Auszeichnungen. Baumgartner zählt mittlerweile zu den beständigsten Qualitätsbrennern weltweit. Bei der Nationenwertung hat er es zum Spitzenbetrieb in ganz Deutschland geschafft. Alle seine 39 vorgestellten Produkte erhielten bei dieser Prämierung eine Auszeichnung. Allein die Fülle von Edelbränden zeigt wie innovativ die Hausbrennerei Baumgartner aufgestellt ist, denn neben den traditionellen Kernobst- und Steinobst-Bränden und diversen Geisten werden auch immer wieder neue Destillate entwickelt, so der aromatische Speierlingbrand, das elegante, kräftige Sauerkirschwasser, der milde Waldhimbeerbrand oder ein frisch-duftender Mispelbrand mit lang anhaltendem Abgang.

Ebenso außergewöhnlich ist ein Destillat aus Wildrebenblüten oder ein sehr harmonischer Bärlauchgeist.

Basis aller Exklusiv-Brände sind die besonderen Grundprodukte, die die Erfolge der Edelbrände erst möglich machen. Hier liegt das spezielle Augenmerk von Fridolin Baumgartner, ebenso wie die anschließende, höchst qualitative, individuelle Verarbeitung der Destillate. Einige Früchte wie z.B. Kirschen, Äpfel und Erdbeeren werden von Fridolin Baumgartner selbst angebaut, ansonsten ist er auf beste Ware angewiesen, die er in ganz Deutschland und aus dem benachbarten Ausland bezieht.

Dabei nimmt er jedes Grundprodukt selbst in Augenschein, bei der Qualitätssuche überlässt er nichts dem Zufall. Aber allein mit diesen Spitzenprodukten ist es nicht getan. Außergewöhnliches Wissen, jahrzehntelange Erfahrung, ein "goldenes Näschen", feinste geschmackliche Befähigung und eine nimmermüde Leidenschaft sind notwendig, damit alles zusammen letztendlich die wunderbaren Destillate ins Glas bringen, die dann auch von der Jury der "Destillata" so eindrucksvoll bewertet worden sind.

Deshalb auch ist es nicht vermessen zu behaupten, dass der Meister vom Kaiserstuhl einer der führende Destillateure in Deutschland ist.

Hausbrennerei Baumgartner Kirschwasser 

Das Kirschwasser wird bei der Hausbrennerei Baumgartner unter der Rubrik "Unsere Edelesten" geführt. Prämiert als Edelbrand des Jahres 2014 wurde das Kirschwasser auf der "Destillata 2015" mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Schon bei der olfaktorischen Prüfung, wenn die Nase die gesamte Aromenfülle wahrnimmt, zeigt sich sogleich dieses intensive Kirscharoma, das die Sinne komplett einnimmt. Nach und nach gesellen sich zusätzlich feine schokoladige Noten dazu, alles zusammen bildet eine verführerische Einheit, zumal der Duft durchaus weich und schmeichelnd daherkommt.

Im Mund und am Gaumen findet dann zunächst eine kleine, wunderbare, geschmackliche Explosion statt, die dort den ganzen Raum einnimmt. Dann erfolgt das harmonische Gesamtbild, getragen von den intensiven Kirscharomen und den edlen schokoladigen Finessen. Wie weich und doch so intensiv das Kirschwasser ist, wird durch ein langes Finale bestätigt, das durch den Kirsch-fruchtigen Nachhall ergänzt wird. Wie köstlich, großartig und geradezu einmalig dieses Kirschwasser aus der Hausbrennerei Baumgartner punktet, zeigt sich auch dadurch, dass der nicht geübte Brände-Verkoster sofort von diesem Destillat begeistert ist, zumal eine solche phänomenale Geschmackserfahrung er bisher nicht erlebt hat.

Die Verbindung zwischen den einzelnen Aromen, die intensive Geschmacksfülle und die angenehme Weichheit beim Verkosten zeigen auf welch hohem Niveau und mit welcher Qualität dieses Kirschwasser von Anneliese und Fridolin Baumgartner kreiert worden ist.

Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass es immer wieder mit einer der weltbesten Prämierungen ausgezeichnet wird.

Das Kirschwasser hat einen Alkoholgehalt von 43% vol/alc.

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Hausbrennerei Baumgartner und können dort das Kirschwasser bestellen. www.hausbrennerei-baumgartner.de 


Hausbrennerei Baumgartner Orangengeist 

Der hier verkostete Orangengeist, und dies darf schon vorweg gesagt werden, betört auf Anhieb derart die Sinne, wenn die Nase den Orangengeist olfaktorisch prüft, dass sofort Begeisterung aufkommt. Welch eine Fülle von Anklängen an edelsten Produkten aus Orangen, wie feinste englische Orangenmarmelade mit Orangenschalen-Stückchen zum Beispiel.

Zudem nimmt man Orangenblütenduft wahr, aber auch vollreife, saftige Früchte, deren Schalen soeben entfernt worden sind. Geschmacklich wird die Orangenfülle bestätigt, wobei noch immer das betörende Duftbild einen gewaltigen Eindruck bei dem Verkoster hinterlässt. Im Mund und am Gaumen überzeugt der Orangengeist zusätzlich mit einer besonderen Weichheit, die geradezu samtig anmutet. Dabei ist der Geschmack von ausgeprägter Fülle, gleichzeitig ebenso finessenreich.

Da er lang anhaltend ist, werden die gesamten Fruchtnuancen aufs Angenehmste geschmacklich ausgedehnt, wobei auch die edlen Zartbitterkomponenten wunderbar nachhallen. Dieser herrliche Orangengeist hat ebenfalls die Jury der Destillata begeistert, sodass sie 2014 diesen Edelgeist aus der Hausbrennerei Baumgartner auch mit einer Goldmedaille belohnt hat.

Der Orangengeist hat einen Alkoholgehalt von 40% vol/alc.

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Hausbrennerei Baumgartner und können dort den Orangengeist bestellen. www.hausbrennerei-baumgartner.de 


Hausbrennerei Baumgartner Wahl`sche Schnapsbirne 

Das hier verkostete Destillat aus der Wahl`schen Schnapsbirne ist ein weiterer Beweis für die großartigen Preziosen, die in der Hausbrennerei Baumgartner entstehen. Grundprodukt ist die "Wahl´sche Schnapsbirne", die sich ganz besonders zu Obstbränden eignet. Es handelt sich hierbei um eine in Süddeutschland beheimatete autochthone Birnensorte, die hier auch ihre ursprüngliche Entstehung hat. Familie Baumgartner bezieht sie aus dem nahen, Sonnen-verwöhnten Ihringen, unmittelbar am südlichen Kaiserstuhl.

Da die Wahl`sche Birne im Vergleich zur Williams Birne wesentlich mehr Aromakomponenten enthält, gilt ihr Mostbirnenbrand als runder und ausgewogener, aber auch komplexer. Diese Eigenschaften zeichnen auch eindeutig Fridolin Baumgartners Destillat aus, der es meisterlich verstanden hat, diese Nuancen eindrucksvoll herauszuarbeiten.

Im Glas zeigt sich der Brand mit all seinen typischen Birnentrestertönen, wobei die olfaktorische Prüfung zusätzlich auch zitronige Nuancen mit der Nase registriert. Dabei spielen die eher kernigen Anklänge der kleinen robusten Wahl`schen Birnen eine dominante, aber nicht überschäumende Rolle.

Dies registrieren auch die geschmacklichen Sinne, wenn der Wahl´sche Schnapsbirnenbrand Mund- und Gaumen betören. Weich und nachhaltig im Geschmack begeistert er sofort. Bei all seiner Klasse ist er nicht auf Anhieb der große Verführer, sein außerordentliches Niveau will er erst im Laufe der Verkostung preisgeben.  

Auf der Destillata 2013 wurde er mit der Silbermedaille ausgezeichnet. Gerade das etwas verhaltene, doch intensive Birnengeschmacksbild nimmt viele Brändeliebhaber für sich ein, zumal er auch noch angenehm weich ist und sein Nachhall nicht enden möchte.

Die Wahl`sche Schnapsbirne hat einen Alkoholgehalt von 42% vol/alc.

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Hausbrennerei Baumgartner und können dort die Wahl`sche Schnapsbirne bestellen. www.hausbrennerei-baumgartner.de


Hausbrennerei Baumgartner Weintresterbrand    Im Eichenfass gereift. 

Dieser Weintresterbrand, der auf der Destillata 2014 ebenfalls die Goldmedaille errungen hat, verfügt über ein ganz besonderes Geruchs- und Geschmacksbild. Auf der Basis des Pressrückstandes von Weintrauben, die destilliert als Weintresterbrand kreiert worden sind, wurde er zur Reife im Eichenfass gelagert, um dem Brand ein ganz besonderes Aromenbild angedeihen zu lassen.

Dies wird auch eindeutig durch die Duftanklänge bestätigt, wobei deutliche, stark röstige Tresteraromatik mit Espresso-Vanille-Nougattönen in der Nase registriert werden.

Im Mund und am Gaumen wird die gesamte Aromenfülle geschmacklich bestätigt, wobei auch der wohl bekannte Trestergeschmack, hier in seiner edelsten Form, zum Tragen kommt. Die Reife im Eichenfass sorgt für die typischen Anklänge die dabei entstehen und bilden die begleitenden geschmacklichen Nuancen die an Espresso, Vanille und Nougat erinnern.

Das komplette Geschmacksbild zeigt sich kompakt und vollmundig, wobei der ausgewogene, kräftige Körper zudem für die entsprechende Länge sorgt.

Für Tresterfreunde ist dieser Weintresterbrand eine wahre Offenbarung. Dies hat auch die Jury der Destillata mit der Gold-Prämierung so gesehen, wobei es sich bei dieser Veranstaltung immerhin um die international hochwertigste Veranstaltung in der Branche der Destillateure handelt und nur das Alleredelste ausgezeichnet wird. 

Der Weintresterbrand hat einen Alkoholgehalt von 40% vol/alc.

Sehr empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Hausbrennerei Baumgartner und können dort den Weintresterbrand bestellen. www.hausbrennerei-baumgartner.de 

Von den Höhen des Kaiserstuhls aus Vogtsburg-Oberbergen hinaus in die große, weite Welt der Gourmets, Sternerestaurants und des edlen, ausgesuchten Geschmacks, das ist Anneliese und Fridolin Baumgartner eindrucksvoll gelungen mit ihren Edelbränden und Spitzen-Wässer, die überall dort auf uneingeschränkte Begeisterung stoßen, wo gerade das Beste gut genug ist. Dabei hat der Meister-Destillateur Fridolin Baumgartner sich von den Spitzenwinzern seiner Heimat inspirieren lassen, um selbst mit Hilfe seiner außerordentlichen Fähigkeiten nicht nur meisterlich zu werden, sondern zu den Allerbesten seiner Branche zu gehören. Der Lohn seiner Bemühungen findet sich in jedem seiner Brände und Wässer wieder. Deshalb sind die Erzeugnisse aus der Hausbrennerei Baumgartner in der Spitzen-Gastronomie und  in den edelsten Feinkost-Tempeln vertreten. Für alle Liebhaber solcher Ausnahme-Destillate hat die Familie Baumgartner noch ein besonderes Highlight parat, denn sie bietet Verkostungen aller ihrer Produkte an, gleich dort wo sie kreiert worden sind, unter meisterlicher Anleitung. Authentischer kann man die besten Brände und Wässer in der Welt der Destillate nicht kennen lernen, einen eindrucksvollen Ausflug in den imposanten Kaiserstuhl mit eingeschlossen.

Besonders empfehlenswert

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zur Hausbrennerei Baumgartner und können dort bestellen. www.hausbrennerei-baumgartner.de 

Rezension: Winzergenossenschaft Weingarten/ Baden- Weinpaket 1 Rotwein, 2 Weißweine

 Foto: Helga König
Die Winzergenossenschaft Weingarten liegt im Kraichgau, einem der neun badischen Weinanbaugebiete. 

Zwischen Heidelberg im Norden und Karlsruhe im Süden ist die Winzergemeinde Weingarten am südlichen Ende des Kraichgaus zu finden, zwischen Karlsruhe und Bruchsal. Hier sind die klimatischen Bedingungen exzellent, um beste Weine anzubauen, denn die Sonnenstunden zählen zu den meisten in ganz Deutschland. 

Weinbau hat in der Gemarkung Weingarten eine lange Tradition. Schon die Römer haben hier Wein angebaut. Die im Jahre 1935 gegründete Winzergenossenschaft Weingarten hat 300 Mitglieder und verfügt über eine Rebfläche von 112 ha in den Gemeinden Weingarten, Östringen, Bruchsal, Walsbachtal sowie Keltern. 

Die Bodenbeschaffenheit besteht hier überwiegend aus Kalkverwitterungsböden- vorwiegend Muschelkalk. Die Rebsorten sind Spätburgunder, Schwarzriesling und Lemberger im Rotweinbereich, während an Weißweinen Weißer- und Grauer Burgunder, Auxerrois, Chardonnay, Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner angebaut werden. Hinzu kommt noch ein Spätburgunder Rosé. 

Die Palette der Weine wird durch qualitative, hochwertige Sekte komplettiert. Besondere Lagen der Genossenschaft sind der Weingartener Petersberg, der Oberkrombacher Michelsberg, der Heidelsheimer Alterberg, die Bruchsaler Weinhecke und der Östringer Ulrichsberg. 

Insgesamt hat die Winzergenossenschaft Weingarten 2011 800 00 Flaschen Wein und 150 000 Liter aus dem Fass vermarktet. 

 Foto: Helga König
Winzergenossenschaft Weingarten 2014 Weingartener Hohenberg, Chardonnay, trocken, Baden 

Dieser 2014er Chardonnay stammt aus der Lage Weingartener Hohenberg. Hier besteht die Bodenbeschaffenheit aus tiefgründigen Böden, die sich aus Muschelkalk mit einer Lössschicht zusammensetzen. Auf circa 3 ha Anbaufläche wird Chardonnay, die weltweit verbreitetste Sorte von Weißwein angebaut.

Im Glas zeigt sich der Wein in einem brillanten Hellgelb. Damit die Duftaromen olfaktorisch bestens erfasst werden können, macht es Sinn, dem Chardonnay zunächst einige Augenblicke  der nötigen Sauerstoffzufuhr zu gönnen. Dies geschieht am besten, indem man den Wein mehrfach im Glas schwenkt und danach in aller Ruhe mit der Nase die Aromenvielfalt registriert. 

Jetzt zeigen sich deutliche Anklänge an Apfel, aber auch leichte Mandelnoten und feine Vanille. Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt. Hinzu gesellt sich eine leichte Würze, ebenso eine filigrane Holznote, die auf die Lagerung des Weines im Barriquefass hinweist. Der Chardonnay verfügt über eine ausgewogene Balance, eine intensive Struktur und über eine zitronige Frische, die dem Wein einen langen Nachhall verleiht. 

Dieser Chardonnay besitzt alle besonderen geschmacklichen Eigenschaften, um den Liebhaber dieser Rebsorte zu begeistern, zumal er an warmen Sommerabenden ein idealer Tropfen für eine fröhliche Runde ist. 

Wir empfehlen zu diesem Weißwein ein "Gegrilltes Zitronenhuhn mit Sommersalaten". 

Der Wein hat 13%vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.


Winzergenossenschaft Weingarten 2014er Weißer Burgunder trocken 

Die Winzergenossenschaft Weingarten ist die einzige WG in Europa die die komplette Palette der Burgundersorten vinifiziert. Der Anteil an Weißem Burgunder beträgt etwa 20 ha und wird in Weingarten ganz besonders kultiviert. 

Angebaut werden die Reben überwiegend auf den Weingartener Rebflächen ebenso in den Weinbergen der Bruchsaler Teilgemeinden. Die klimatischen Bedingungen im Rheintal sind für diese Rebsorte exzellent, da auch die Sonneneinstrahlung und das Gefälle der Weinberge für eine optimale Reife der Weißburgundertraube sorgen. 

Das ideale Terroir für die Weißburgunderrebe lässt herrliche Tropfen entstehen, zumal die Winzer mit großem Wissen und ganzer Leidenschaft ihre Weine erzeugen. 

Bei dem hier verkosteten 2014er Weißer Burgunder trocken aus der Lage Weingartener Hohenberg handelt es sich um eine Sonderfüllung zur 300 Jahrfeier der Stadt Karlsruhe. Dabei wurde der Wein in eine klassische Chablis –Flasche abgefüllt, um noch einmal deutlich  auf das besondere Ereignis in Karlsruhe hinzuweisen. 

Im Glas zeigt sich der 2014er Weißburgunder trocken in einem rebentypischen Hellgelb mit brillanten Reflexen. Sowie bei jedem guten Wein sollte man auch diesem Weißburgunder den nötigen Respekt entgegenbringen, indem man bevor die olfaktorische Prüfung beginnt,  ihm die entsprechende Zeit gönnt, sich mit dem nötigen Sauerstoff zu vermählen. Danach registriert die Nase intensive Anklänge an Klarapfel, florale Noten und leichtes Zitronengras. 

Geschmacklich werden alle diese Anklänge im Mund und am Gaumen bestätigt. Getragen werden diese Aromen durch einen entsprechenden Säurebogen, der die Geschmacksfülle intensiviert. Dabei ist die Balance zwischen dem Frucht-Säure-Spiel bestens gelungen. Der zitronige lange Abgang sorgt nicht nur für eine entsprechende Frische, sondern animiert den Verkoster voll Freude zu diesem weiteren Weingenuss. 

Weißburgunder dieser Qualität begeistert. 

Wir empfehlen diesen Wein zu "Zürcher Geschnetzeltem mit Röstis". 

Der Wein hat 12% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius verkostet werden.

Winzergenossenschaft 2014 Weingartener Hohenberg, Pinot Noir trocken 

Bei dem hier verkosteten Spätburgunder handelt es sich ebenfalls um eine Sonderfüllung in der Chablisflasche, die zu dem Ereignis "300 Jahre Karlsruhe" aufgelegt wurde. 

Der Pinot Noir QbA stammt aus der Lage Weingartener Hohenberg, die sich exzellent für alle Burgundersorten eignet. Im Rotweinbereich zählt der Spätburgunder zu den besonders edlen Sorten, die von vielen Liebhabern sehr geschätzt wird. 

Wenn wie hier in der Lage Weingartener Hohenberg das Terroir optimal ist, dann entstehen Spätburgunder, die alle Vorzüge dieser Rebsorte verkörpern. Da es sich bei dem verkosteten Pinot Noir um den jüngsten Jahrgang 2014 handelt, gilt es mit diesem Wein sehr umsichtig zu beginnen. 

Entsprechend lässt sich trotz der Jugendlichkeit dieses Rotweines schon jetzt erkennen, welches Potential er besitzt. Starten sollte man mit der Verkostung damit, dass er 3-4 Stunden zuvor dekantiert wird und falls dies nicht möglich ist, mangels eines geeigneten Dekanters, ihn bereits 6 Stunden zuvor zu öffnen, damit der Sauerstoff genügend Zeit hat die besonderen Eigenschaften dieses Weines hervorzuheben. 

Wird der Wein anschließend ins Glas gegossen, zeigt er sich in einer intensiven dunkelroten Farbe mit brillanten Reflexen an der Oberfläche. Auch hier gilt es den nötigen Respekt dem Wein entgegen zu bringen, indem man sehr ruhig und konzentriert mit der olfaktorischen Prüfung beginnt. 

Feine Duftnoten nach schwarzen Süßkirschen und Cassis werden durch eine angenehme Schokoladennote ergänzt. Im Mund und am Gaumen findet die entsprechende geschmackliche Bestätigung statt. Der Spätburgunder verfügt über einen kräftigen Körper, intensive Fruchtanklänge und ist dabei gerbstoffbetont. 

Da er noch ganz am Anfang seiner Entwicklung steht, fehlt ihm zu diesem Zeitpunkt noch der letzte Schliff, um das ganze Potential, das in ihm steckt, zu offenbaren. Doch jetzt bereits deutet er seine Klasse an, einige Monate der weiteren Reife auf der Flasche lassen ihn zu einem gelungenen, geschmacklich kompletten Spätburgunder werden, der wirklich zu begeistern weiß. Rotweine dieser Art bezeugen die Qualität der Winzergenossenschaft Weingarten. Solche Tropfen sind es, die  zu einer großen Schar von Anhängern der besonderen Weine aus der Genossenschaft Weingarten geführt haben. 

Wir empfehlen diesen Rotwein zu einem Rinderfiletbraten mit Wurzelrahmsauce. 

Der Rotwein hat 12,5 % vol/alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius getrunken werden.


Empfehlenswert.

Peter J. und Helga König

http://www.wg-weingarten.de/

Rezension: Winzergenossenschaft Glottertal e.G. –Baden- 6 Weine

 Foto: Helga König
Die Winzergenossenschaft Glottertal gehört in Baden zu den kleinsten, selbstvermarkteten Genossenschaften. Im Jahre 1951 von 13 Winzern gegründet, zählen heute über 150 Winzerfamilien zu ihren Mitgliedern. Insgesamt bewirtschaftet die Genossenschaft 60 ha Rebfläche. Dabei bedingt die überwiegende Steillage, dass der größte Teil von Hand bearbeitet wird. In den steilen Weinbergen können Maschinen nur zu einem geringeren Teil eingesetzt werden. 

Das Glottertal liegt am Fuße des Schwarzwalds nördlich von Freiburg. Hier versteht man sich auf eine besonders gute Küche, zu der natürlich auch beste Weine zählen. Schon im 15. Jahrhundert wurde im Glottertal Weinbau betrieben, die Hänge des Glottertals eignen sich hervorragend für feinfruchtige und frische  Weine. Diese idealen Voraussetzungen werden von den heutigen Winzern auf das Beste genutzt.

Der Grund liegt aber auch darin, dass in den privat geführten Weingütern die Menschen mit ihrem ganzen Wissen, ihrer Erfahrung und ihrem kompromisslosen Engagement für Qualität beste Weine erzeugen. Dabei kommt es ihnen besonders auf eine nachhaltige Bewirtschaftung an, sowohl im Weinberg als auch bei der Kellerwirtschaft. Naturverbundener Weinbau bedeutet für die Winzer aus dem Glottertal auch gleichzeitig den Erhalt der einmaligen Kulturlandschaft am Fuße des Schwarzwalds. 

Ausgezeichnet mit dem exzellenten Terroir bestehend aus Granit-Gneis-Verwitterungsböden und dem besonders milden Mikroklima werden hier in Deutschlands nahezu höchsten und steilsten Lagen sonnenverwöhnte Spitzenweine erzeugt. Ein ganz besonderer Teil der Qualitätsphilosophie ist für die WG Glottertal die konsequente Reduzierung des Traubenertrags. So kann bestes Traubengut entstehen, das nach selektiver Handlese besonders schonend im Keller zu hervorragenden Weinen ausgebaut wird.



 Foto: Helga König
Winzergenossenschaft Glottertal eG, Glottertäler Eichberg 2014 Rivaner, Qualitätswein "Trocken" 

Der hier verkostete Rivaner zählt zu den leichten und aromatischen Weinen der WG Glottertal. Durch die Ertragsreduzierung kann das vollreife Rebgut seine optimale Stärke hervorbringen. Im Glas zeigt sich der Wein in einem klaren Hellgelb mit brillanten Reflexen. Wie bei allen guten Weinen, so sollte man auch diesem Rivaner zunächst einige Augenblicke zugestehen, damit er durch den Sauerstoff seine Aromenvielfalt aufdecken kann. Eindeutige Anklänge an Maracuja und frische grüne Äpfel zeigen wie fruchtbetont dieser Wein ist. Daneben offenbaren sich auch zusätzlich noch feine Muskatnoten, die das Aromenspiel abrunden. Im Mund und am Gaumen werden alle Nuancen geschmacklich bestätigt und der gelungene Säurebogen sorgt dafür, dass die fruchtigen Geschmacksaromen optimal getragen werden. Alles zusammen ist bestens ausbalanciert. Der lange Nachhall bestätigt sowohl die angenehme exotische Fruchtfülle, er sorgt aber auch für die nötige Frische, die einen solchen Sommerwein auszeichnet. Mit Freunden an einem lauen Sommerabend ist er wahrlich ein Genuss. 

Wir empfehlen dazu "Sommersalate" oder auch eine "Quiche Lorraine"

Der Wein hat 11,5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.




Winzergenossenschaft Glottertal eG –Glottertäler Eichberg Weißer Burgunder, Kabinett „trocken“ 

Der 2014er Weißburgunder kommt aus der Lage Glottertäler Eichberg, die sich von der Anhöhe der Winzergenossenschaft Richtung Westen talauswärts zieht. Ausgebaut wurde der Weiße Burgunder in der Qualitätsstufe „Kabinett" und er ist dabei "trocken“. Im Glas zeigt sich der Wein in einer strahlend hellen strohgelben Farbe. Damit die Duftaromen sich auch hier optimal entwickeln können, sollte man den Wein mehrfach im Glas schwenken. Eindeutige Anklänge nach frischen Blüten, Aprikosen und Stachelbeeren sind das olfaktorische Ergebnis. Dieses wird im Mund und am Gaumen geschmacklich bestätigt und durch ein beeindruckendes Säurespiel ergänzt. Dabei verfügt der Weißburgunder über eine gelungene Balance und ein sehr geschmackvolles Frucht-Säure-Spiel. Sein langer Nachhall bestätigt erneut seine geschmackliche Qualität, aber auch das Können der Weinmacher aus dem Glottertal. 

Wir empfehlen zu diesem Weißburgunder "Masthuhnbrüstchen mit Estragon-Creme-Fraiche-Sauce" .

Der Wein hat 12% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.




Winzergenossenschaft Glottertal e.G. –2014- Glottertäler Eichberg Spätburgunder Rosé, Qualitätswein „trocken“ 

Dieser Glottertäler Rosé stammt von der Rebsorte Blauer Spätburgunder. Dabei handelt es sich um eine echte Badische Spezialität, die in den Weinbergen des Glottertals optimale Bedingungen findet. Im Gegensatz zum Spätburgunder Weißherbst werden die Trauben zum Spätburgunder Rosé etwas früher geerntet. Von daher zeigt sich der Wein im Glas in einem hellen leuchtenden Roséton mit brillanten Reflexen an der Oberfläche.

Nachdem sich der Wein einige Augenblicke mit dem Sauerstoff vermählt hat, werden ganz deutlich die Duftaromen von der Nase registriert. Feine Anklänge an Erdbeeren, gefolgt von zarten Blütendüften sind ein überzeugendes olfaktorisches Ergebnis. Im Mund und am Gaumen werden diese Fruchtanklänge geschmacklich bestätigt und durch ein lebendiges Säurespiel überzeugend ergänzt. Der Glottertäler Rosé trocken punktet mit einer ganz besonderen Frische, die Fruchtaromen bilden dabei den speziellen geschmacklichen Rahmen. Gerade zu dieser heißen Jahreszeit eignen sich die geschmackliche Präsenz und die wohlschmeckende Frische besonders. Es ist deshalb nicht verwunderlich, dass der 2014er Spätburgunder Rosé trocken beim Degustationswettbewerb von Weinen des Anbaugebietes Baden 2015 die ausgezeichnete Bewertung von 4 Sternen erhalten hat.

Wir empfehlen diesen Wein für den abendlichen Freundeskreis im Sommer, wobei geröstete Brote mit Tomaten und Basilikum eine leckere Beigabe hierzu sind.

Der Wein hat 12.5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.



Winzergenossenschaft Glottertal e.G. Symphonie No.3 Glottertäler Eichberg- Spätburgunder –Weißherbst Kabinett 

Bei dem hier verkosteten Spätburgunder Weißherbst handelt es sich um einen Wein von der Rebsorte Blauer Burgunder. Dabei sind die Reben in der Lage Glottertäler Eichberg gewachsen, einer Lage deren Bodenbeschaffenheit aus Granit- Gneis- Verwitterungsboden besteht. Diese Böden eignen sich besonders zu allen Burgundersorten. Hier kann sich bestes Rebgut entwickeln, zumal im Glottertäler Eichberg sowohl die Hangneigung als auch die Sonneneinstrahlung optimal sind. 

Der Weißherbst wurde als Kabinett ausgebaut und zählt von daher zu den Prädikatsweinen. Im Glas zeigt sich die Symphonie No.3 in einer leuchtenden Kupferfarbe mit orangen Reflexen. Auch jetzt hilft es dem Wein einige Momente der Sauerstoffzufuhr zu geben, damit er seine gesamte Aromenvielfalt präsentieren kann. Es zeigen sich reife Beerenfrüchte und Anklänge an Honigmelone, die von der Nase wohlwollend registriert werden. Im Mund und am Gaumen findet die entsprechende geschmackliche Bestätigung statt, wobei der Weißherbst nicht nur durch seine Frische punktet, sondern auch mit einem leicht exotischen Anklang zu überzeugen weiß. 

Die geschmackliche Fruchtfülle und die überzeugende Frische sind genau die Punkte, die den Liebhaber eines besonderen Spätburgunder Weißherbst für sich an einem Sommerabend einnimmt. Dabei bleibt es bestimmt nicht nur bei einem Glas, vorausgesetzt der Wein hat die richtige Temperatur. 

Der Weißherbst eignet sich bestens zu einem fröhlichen Abend mit Freunden, die sich rund um den Grill versammelt haben.

Der Wein hat 11% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.



Winzergenossenschaft Glottertal e.G.  Glottertäler Symphonie 5 Rotwein „trocken“ 

Bei diesem Rotwein handelt es ich um ein Cuvée aus den Rebsorten Merlot und Cabernet Sauvignon. Beide Traubenarten zählen zu den klassischen französischen Rotweinsorten, die seit langem auch die deutschen Rotweinliebhabern sehr erfreuen. Gerade das Cuvée Merlot/Cabernet Sauvignon ist durch die großen Weine aus Bordeaux zur Berühmtheit gelangt. 

Der 2012er Glottertäler Symphonie 5 wurde trocken ausgebaut. Im Glas zeigt sich der Wein in einem kräftigen Violett-Rot mit schwarzen Schatten. Bei einem solchen Cuvée ist es unbedingt notwendig, dass der Wein, bevor er verkostet wird, genügend Sauerstoff erhält. Nur so kann er sich optimal öffnen und nur so kann er sein ganzes Potential dem Liebhaber offerieren. Von daher sollte der Wein etwa 3- 4 Stunden bevor er getrunken wird, dekantiert werden. Das bedeutet, die Flasche zu entkorken und den Wein in einen Dekanter umzufüllen. Sollte ein solches Gefäß nicht vorhanden sein, ist es ratsam die Flasche mindestens 6 Stunden zuvor zu entkorken.

Jetzt registriert die Nase die für diesen Wein so typischen Nuancen, die von Cassis und Paprikanoten geprägt sind und würzig und pfeffrig daherkommen. Geschmacklich findet die entsprechende Bestätigung statt. Der Wein verfügt über einen kräftigen Körper und über eine feine Gerbstoffstruktur. Dabei ist er von komplexer Natur mit der nötigen Balance. Fruchtaromen und Gerbstoffe bilden eine optimale geschmackliche Einheit. Rotweinliebhaber kommen bei diesem Wein voll auf ihre Kosten, zumal wenn sie den vollmundigen und kräftigen Geschmack der Verbindung von Merlot und Cabernet Sauvignon lieben. 

Der Wein eignet sich hervorragend zu „Lammfilet mit grünen Bohnen und Röstkartoffeln“. 

Das Cuvée hat 13% vol/alc und sollte bei 16- 18 Grad Celsius getrunken werden.



Winzergenossenschaft Glottertal e.G. Glottertäler Eichberg Spätburgunder-Rotwein Qualitätswein "trocken" Edition S 

Dieser 2012er Spätburgunder trocken stammt ebenfalls aus der Lage Glottertäler Eichberg. Es handelt sich um die Rebsorte Blauer Spätburgunder, einer Rebsorte, die mit die feinsten Rotweine hervorbringt. Deshalb zählt dieser Wein zu den besten, die die Winzergenossenschaft Glottertal anzubieten hat. 

Im Glas zeigt sich der Wein in einer dunklen kirschroten Farbe mit schwarzen Schatten und silbernen Reflexen an der Oberfläche. Man kann nicht oft genug betonen wie notwendig es ist, dem Wein, nachdem er geöffnet wurde, die Chance zu geben, sich mit dem nötigen Sauerstoff zu vermählen. Deshalb macht es auch stets Sinn, gerade bei Rotweinen ihn 2-3 Stunden vor der Verkostung zu entkorken. 

Nur so kann er sein ganzes Potenzial entfalten und nur so gelingt es ihn olfaktorisch in seiner gesamten Fülle mit der Nase zu registrieren. Wunderbare Burgunderaromen sind das Ergebnis, als da sind Anklänge an Brombeeren, Schwarzkirschen und einen Hauch von Vanille. Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt. 

Der 2012er Spätburgunder verfügt über einen voluminösen Körper und ist dabei durchaus kräftig. Die feinen Gerbstoffe sind bestens mit den Fruchtaromen verwoben und bilden so eine gelungene geschmackliche Einheit, wobei der Wein von einer komplexen Struktur ist. Bei einem langen Abgang zeigt er noch einmal seine ganze Größe, ohne aber darauf zu verzichten, den Geschmack mit einer dezenten Holzfassnote abzurunden. Solche exzellenten Spätburgunderrotweine haben die Weinregion Baden berühmt gemacht. Entsprechend zeichnet dieser Glottertaler Eichberg Spätburgunder Trocken Edition S die Winzergenossenschaft Glottertal aus und demonstriert damit eindrucksvoll ihr Können und ihre Erfahrung beste Weine zu kreieren. 

Wir empfehlen diesen Rotwein zu "Gebratenem Rehrücken mit Thymianbutter und Selleriepüree".

Der Wein hat 13 % vol/alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius  getrunken werden.



Alle hier verkosteten Weine sind von bester Qualität. Sie sind authentisch und vermitteln auf besondere Weise das optimale Terroir der Lagen im Glottertal, aber auch das beachtliche Können der Winzer in der WG. Hinzu kommt das bemerkenswerte Preis-Leistungs-Verhältnis, das man bei Weinen auf einem solchen Niveau eher selten findet.

Deshalb lautet unser Fazit:

Empfehlenswert

Peter J. und Helga König

Rezension-Weingärtner Cleebronn& Güglingen- Sonderedition Speisemeisterei Schloss Hohenheim, 2 Weine

 Foto. Helga König 
Der Sternekoch Frank Oehler, der seit 2008 das Gourmet-Restaurant "Speisemeisterei" im Schloss Stuttgart- Hohenheim führt, hat gemeinsam mit der ausgezeichneten Winzergenossenschaft "Weingärtner Cleebronn& Güglingen" zwei exzellente Weine kreiert. Dabei handelt es sich um den Riesling "Speisemeisters Weisser Zwölfer" und "Speisemeisters Cuvée Roter Elfer". 

Beide Weine zählen zu den absoluten Bestsellern der "Weingärtner Cleebronn& Güglingen" und werden auch in Frank Oehlers "Speisemeisterei" besonders gerne nachgefragt. 

 Frank Oehler(r),
Iris Caren von Württemberg(m)
Helga König (r) 
Speisemeisters Weisser Zwölfer, Riesling, trocken 

Dieser Riesling trocken aus dem Jahrgang 2012 fällt schon durch ein besonderes Etikett ins Auge, wenn man die Flasche in die Hand nimmt. Es handelt sich hierbei um eine Illustration, die an einen Scherenschnitt erinnert. Abgebildet ist eine Dame mit Schlangenrock, die auf einem zusätzlichen Medaillon als "Franzelle Frohnatur" bezeichnet wird.  Gemeint ist Franziska von Hohenheim, die einstige Mätresse und spätere zweite Ehefrau von Herzog Carl Eugen von Württemberg. 

Eine ironische Anspielung zeigt die Abbildung der Dame, die eine Pfeife im Mund hält, wobei der Pfeifenkopf vermutlich ihren ersten Gatten zeigt, den sie pflichtgemäß vor Herzog Carl Eugen geehelicht hatte. 

Dieser besondere Speisemeister-Riesling ist ein sehr eigenständiger Wein mit einem großartigen Charakter. Gewachsen in den besten Lagen der "Weingärtner Cleebronn&Güglingen" wurden nach der Philosophie der Genossenschaft die allerhöchsten Qualitätsansprüche bei diesem Riesling angelegt. Dazu zählt das alte Rebgut von fast 40jährigen Rebstöcken, die sorgfältige Handlese und das Wissen sowie die Fähigkeit der Weingärtner, durch schonende Kellerwirtschaft das beste Potential der Rieslingtrauben zu erreichen. 

Im Glas zeigt sich der Wein in seinem rieslingtypischen Hellgelb mit grünlichen Reflexen. Um das Duftaroma optimal olfaktorisch wahrnehmen zu können, gilt es dem Riesling zunächst einige Momente der Sauerstoffzufuhr zu gönnen. Jetzt entfaltet sich die ganze Duftfülle, die aus intensiven Anklängen von Kräutern der Provence, frischem Weinbergspfirsich und mineralischen Nuancen besteht. 

Im Mund und am Gaumen findet die entsprechende geschmackliche Bestätigung statt. Dabei punktet der Riesling weniger mit seiner Primärfrucht, sondern mit seiner lebendigen Würzigkeit. Es ist die besondere Mineralik, die durch die zusätzliche Reife, die dem Riesling zugestanden wurde, für eine besondere Komplexität sorgt. 

Der gelungene Säurebogen bringt dem Wein die bevorzugte Frische, die bei einem langen Abgang den gesamten Geschmack komplettiert. Ein solch wunderbarer Riesling eignet sich ideal zu den entsprechenden Speisen, die Sternekoch Frank Oehler in der "Speisemeisterei"  anbietet. 

Wir empfehlen diesen Wein zu "Gefülltem Baby-Steinbutt mit Langostinos und getrockneten Tomaten auf Zucchinifondue"

Der Riesling hat 13% vol/alc und sollte bei 6-8 Grad Celsius getrunken werden.

Speisemeisters Roter Elfer, Cuvée trocken 

Bevor auf diesen Wein eingegangen wird, ist es höchst interessant sich auch hier mit dem besonderen Etikett zu befassen. Es stellt einen "Hohen Herren" dar, der als stolzer Gockel mit prächtigem Schwanzgefieder auf seinen zwei Stelzen daher kommt. In der Hand hält er ein Vögelchen mit Hirschgeweih. Über die besondere Symbolik kann sich jeder seinen eigenen Reim machen, wenn er die Geschichte des Herzog Carl Eugen von Württemberg nachliest, der hier in einem Medaillon als "Carl Lebemann" bezeichnet wird. 

Seiner einstigen Mätresse und späteren Ehefrau Franziska hat Carl Eugen den bei Hohenheim gelegenen Garbenhof zum Geschenk gemacht, der dann zum Schloss Hohenheim umgebaut wurde. Hier residiert heute der Sternekoch Frank Oehler in seinem Restaurant "Speisemeisterei" und hier wird auch das Cuvée trocken Roter Elfer den Gästen als exklusiver Rotwein offeriert. 

Das Cuvée des Jahrgangs 2011 besteht aus Lemberger, Pinot Noir und Cabernet-Rebsorten, die sortentypisch ihre spezielle Aromatik mit einbringen. Im Glas zeigt sich der Wein in einem intensiven Rot mit brillanten Reflexen an der Oberfläche. Um die besondere olfaktorische Fülle dieses Cuvée optimal mit der Nase wahrnehmen zu können und um dem Wein den nötigen Respekt entgegen zu bringen, ist es unumgänglich einige Momente zu warten, damit er sich mit der entsprechenden Sauerstoffzufuhr vermählen kann. 

Jetzt zeigen sich deutliche Anklänge an feine Sauerkirscharomen, Waldbeeren und leichte Kräuternoten. Im Mund und am Gaumen findet die geschmackliche Bestätigung statt. Zugleich wird das optimale Zusammenspiel der drei unterschiedlichen Rebsorten registriert, wobei der Lemberger mit seiner kräftigen Art seine Fruchtaromatik einbringt, während Pinot und Cabernet sowohl für die Finesse und die Eleganz, aber auch die Fülle und die Opulenz stehen. 

Das Cuvée verfügt über eine erstaunliche Balance, wozu auch die feine Tanninestruktur beiträgt. Der Wein besitzt einen großen Körper und seine intensive Geschmacklichkeit wird bei einem langen Finish noch einmal in seiner Gesamtheit deutlich. 

Dieses herrliche Rotweincuvée ist die vollendete Ergänzung für die in der "Speisemeisterei" Hohenheim angebotene Sterneküche. 

Wir empfehlen dieses Cuvée zu  "Jungem Rebhuhn mit Feigen auf Wirsing"

Der Rotwein hat 13% vol/alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius getrunken werden. 

Unser Fazit für Speisemeisters Weisser Zwölfer Riesling trocken und Speisemeisters Roter Elfer Cuvée trocken von den Weingärtnern Cleebronn&Güglingen:

Sehr empfehlenswert

Peter J. und Helga König

Klicken Sie auf den Link, dann können sie den Wein bestellen.
http://www.cleebronner-weinshop.de/Speisemeisterei/

Rezension: Die Weingärtner Cleebronn & Güglingen - Herzog Christoph- 4 Flaschen

 Foto: Helga König
Die Weingärtner Cleebronn & Güglingen sind der Zusammenschluss von vier Weinbaugemeinden, die 1951 als Genossenschaft gegründet wurden und zu denen Cleebronn, Eibensbach, Frauenzimmern und Güglingen gehören. Insgesamt handelt es sich hierbei um etwa 500 Weingärtner, die sich alle persönlich verpflichtet fühlen, den hohen Qualitätsstandard mit jedem neuen Jahrgang nicht nur zu wiederholen, sondern jeweils erneut zu steigern. Die Weine des Zabergäus, von den Südhängen des Strombergs und des Heuchelbergs begeistern den Weinliebhaber seit je her. Schon im Jahre 793 ist urkundlich erwähnt, das hier Weinbau von Mönchen betrieben wurde, die zum klösterlichen Eigenverbrauch Weine angebaut haben. Heute werden von den Weingärtnern Cleebronn & Güglingen Spitzenweine erzeugt. 

Voraussetzung dazu ist der optimale Qualitätsanspruch, der diese Genossenschaft leitet. Es ist der Respekt vor der Natur, der die nachhaltige Philosophie der Weingärtner prägt, damit besondere Weine in einem der schönsten Naturparks Deutschlands heranreifen können. Begünstigt durch das mediterrane Klima am Strom- und Heuchelberg können hier große Weine entstehen. Auf den Höhenlagen des Cleebronner Michaelsberges werden von teils 40 Jahre alten Reben feinfruchtige und hocharomatische Trauben per Hand gelesen. Die heißen Südhänge des Güglinger Kaiserbergs hingegen bringen vollmundige, kräftige und ausdrucksstarke Rotweine hervor. Über allem steht jedoch der immerwährende Anspruch beste Qualität zu erzeugen.

 Foto: Helga König
Die Weingärtner Cleebronn& Güglingen Herzog Christoph 2014 Sauvignon Blanc trocken. 

Dieser Sauvignon Blanc wird bei den Weingärtnern Cleebronn & Güglingen in der Serie Herzog Christoph geführt. Die Weine, die nach Herzog Christoph von Württemberg benannt sind,   zeichnen sich durch einen besonders hohen Anspruch aus. Konsequente Ertragsregulierung lassen Trauben mit vielschichtigen Aromen heranreifen, die dann bei sorgsamer Handlese geerntet werden. Während die Rotweine ihre typische Charakteristik durch die Lagerung im großen Holzfass erhalten, erlangen die Weißweine ihre klare Frucht durch gezügelte Gärung und lange Lagerung auf der Feinhefe.

Dieser Sauvignon Blanc 2014 wurde in der Qualitätsstufe Q.b.A. trocken ausgebaut. Die Bodenbeschaffenheit auf der die Sauvignon-Reben gewachsen sind,  besteht aus Keuper.

Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellen, brillanten Farbe mit den entsprechenden Reflexen. Um die Aromen optimal wahrzunehmen, sollte man zunächst dem Wein einige Momente der Sauerstoffzufuhr angedeihen lassen. Dies geschieht am besten, indem man den Sauvignon blanc mehrfach im Glas schwenkt.

Jetzt werden facettenreiche Anklänge an frische Stachelbeere, Granatapfel und dezente Paprikawürze registriert. Im Mund und am Gaumen findet die komplette Bestätigung des Aromenbildes statt. Dabei zeigt sich der Wein wohl ausbalanciert mit einem schlanken Körper und einem angenehmen zitronigen Säurebogen, der die Fruchtaromen trägt. Bei einem langen Abgang kommen erneut die gesamten Komponenten geschmacklich zum Tragen und werden ergänzt durch eine lang anhaltende Frische.

Wir empfehlen zu diesem Sauvignon blanc "Gegrillte Meerbrasse mit Fenchel und Zitrone".

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.

Die Weingärtner Cleebronn&Güglingen Herzog Christoph 2014 Riesling Trocken 

Der 2014er Riesling, der ebenfalls zur Herzog Christoph Serie gehört, wurde trocken ausgebaut in der Qualitätsstufe Q.b.A. Die Trauben hierzu stammen aus einem Weinberg, dessen Bodenbeschaffenheit aus Mergel und Keuper besteht. Im Glas zeigt sich dieser Riesling in seiner typischen hellgelben Farbe mit grünen Reflexen.

Das Traubengut stammt von alten Rebstöcken, die etwa 40 Jahre bereits im Weinberg gewachsen sind und deren Wurzeln tief in den Boden eingedrungen sind und so sich optimal mit Mineralstoffen versorgen können. So ist der Charakter des Weines mit der entsprechenden Mineralik versehen. Die selektive Handlese und eine lange Reifezeit im Keller haben ebenfalls dazu beigetragen, dass hier ein großer Riesling trocken entstanden ist. Die olfaktorische Prüfung ergibt nach einigen Momenten des Wartens intensive Duftaromen nach reifen Weinbergspfirsischen, gepaart mit Wildrose und Zitrusfrüchten.

Im Mund und am Gaumen werden alle Duftanklänge geschmacklich bestätigt. Der Riesling überzeugt mit seiner komplexen Struktur und seinem großen Körper. Seine angenehme Säure trägt die fruchtigen Aromen und seine Mineralik aufs Beste. Dabei ist der Wein perfekt ausbalanciert und macht ihn so zu einem großen Trinkvergnügen für jeden Rieslingfreund. Dazu trägt auch der lange Nachhall bei, der noch einmal zeigt, welche zitronige Frische, aber auch welche wunderbare mineralische Intensität dieser Riesling besitzt.

Wir empfehlen dazu "Schweinelende mit Salbei und Kapern".

Der Wein hat 13% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.

Die Weingärtner Cleebronn&Güglingen Herzog Christoph, 2012 Lemberger Trocken

Der hier verkostete Rotwein stammt von der Rebsorte Lemberger. Auch er zählt zu der Serie Herzog Christoph, die sich durch eine spezielle Qualität auszeichnet. Als Q. b. A. wurde dieser Wein trocken ausgebaut. Die Bodenart, auf der die Rebstöcke gewachsen sind, ist Gips- Keuper.

Da in den Weingärten der Genossenschaft Cleebronn&Güglingen in den unteren Partien nahezu mediterrane Bedingungen vorherrschen, mit der entsprechenden Sonneneinstrahlung und Wärme, hat der Lemberger beste Möglichkeiten optimal heranzureifen. Da sowohl im Weinberg als auch bei der Kellerwirtschaft die Qualität das höchste Gebot ist, gelingt es den Weingärtner von Cleebronn& Güglingen auch immer wieder große Rotweine zu kreieren.

Dies ist auch bei diesem Lemberger so. Im Glas zeigt sich der Wein in einer ansprechenden granatroten Farbe. Nachdem sich der Lemberger mit dem entsprechenden Sauerstoff vermählt hat, registriert die Nase einen intensiven Duft nach Cassis, Brombeeren und Wildkirschen. Dies wird schon beim ersten Schluck geschmacklich bestätigt und durch eine kraftvolle Würze ergänzt. Dieser Lemberger verfügt über eine körperreiche Tanninstruktur, die die Fruchtaromen besonders intensiv geschmacklich tragen. So gelingt es dem kräftigen Körper das nötige Reifepotential zu erbringen, dass bei einer weiteren Lagerung auf der Flasche dem Lemberger zusätzliche geschmackliche Finesse schenkt.

Dieser Rotwein verfügt über das Potential auch den anspruchsvollsten Freund der Rebsorte Lemberger zu beglücken.

Wir empfehlen diesen Lemberger zu "Geschmortem Lamm mit Auberginencreme".

Der Rotwein hat 13,5% vol/al und sollte bei 16- 18 Grad Celsius getrunken werden.

Die Weingärtner Cleebronn&Güglingen Herzog Christoph 2012 Spätburgunder trocken 

Der Spätburgunder trocken Q.b.A. ist nach der genossenschaftseigenen Einteilung ebenfalls ein Wein aus der Serie Herzog Christoph. Gewachsen sind die Spätburgunder Rebstöcke auf einem Boden, dessen Beschaffenheit aus Keuper und Mergel besteht.

Immer wieder sind es die Rotweine von der Spätburgundertraube, die den Weingärtnern von Cleebronn & Güglingen hervorragend gelingen und für die sie stets aufs Neue ausgezeichnet werden.

Im Glas zeigt sich der Wein in einer ziegelroten Burgunderfarbe, die an der Oberfläche über brillante Reflexe verfügt. Wie bei jedem guten Wein sollte man auch bei diesem 2012er Spätburgunder trocken einige Momente verstreichen lassen, damit der Sauerstoff sich mit dem Wein verbinden kann. Erst jetzt offenbart er sein gesamtes Aromenbild, das besonders vielschichtig ist und über ein elegantes Fruchtbouquet verfügt. Voll Freude registriert die Nase einen intensiven Duft nach Waldbeeren und vollreifen Kirschen. Im Mund und am Gaumen wird die olfaktorische Aromenfülle geschmacklich bestätigt.

Der Spätburgunder zeigt sich komplex mit einer körperreichen eleganten Struktur. Die feinwürzigen Tannine ergänzen das Geschmacksbild optimal, weil sie die ideale Balance mit den Fruchtaromen bilden.

Der lange Nachhall gibt noch einmal die Gelegenheit, die ganze Vielfalt dieses edlen Spätburgunders nachzuvollziehen und dabei festzustellen, dass der hohe Qualitätsanspruch, dem sich die Weingärtner von Cleebronn & Güglingen verpflichtet fühlen, geschmacklich bestens gelungen ist.

Wir empfehlen diesen Rotwein zu einer "Entenbrust mit Wildreis".

Der Spätburgunder hat 13% vol/alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius getrunken werden.

Sehr empfehlenswert

Peter J. und Helga König

Hier der Link zum Wein-Shop  der Weingärtner Cleebronn& Güglingen

Belvini- Weinpaket: Neun delikate Weißweine für den Sommer

 Foto: Helga König
Der Belvini Weinversand mit Sitz in Dresden führt in seinem Sortiment über 7000 Spitzenweine. Er gehört zu den fünf größten Weinversendern in der Republik und vertreibt auch neben international besonders angesehenen Top-Weinen, Spirituosen, Feinkost und Accessoires rund um den Wein. In Zusammenarbeit mit Spitzenweingütern, Weinexperten, Winzern und Sommeliers werden aus allen namhaften Anbaugebieten rund um den Globus Weine angeboten. Dabei werden neben international ausgezeichneten Siegerweinen auch immer wieder solche präsentiert, die sich permanent weiterentwickelt haben und deren Qualität als außergewöhnlich bezeichnet werden kann.

Das erfolgreiche Bemühen um Weine bester Provenienz und bester Qualität hat den Weinversand Belvini mit an die Spitze der bedeutenden Weinanbieter gebracht. Damit dem Weinliebhaber nicht nur Weine einer bestimmten Region angeboten werden, ist Belvini dazu übergegangen, Probierpakete einer bestimmten Rebsorte von Winzern aus Regionen, die weltweit bekannt sind für ganz besondere Ergebnisse dieser Traubensorte, zusammenzustellen.

Bei den hier verkosteten neun Weinen handelt es sich um frische Tropfen, die sich bestens für die Spargelzeit, aber auch für den weiteren Verlauf des Sommers eignen.

Bergdolt-Reif& Nett PIN:OX , 2014 Pfalz 

Das hier verkostete Cuvée aus dem Weingut Bergdolt-Reif&Nett aus Duttweiler in der Pfalz besteht aus den Rebsorten Weißburgunder, Chardonnay und Auxerrois. Diese eignen sich bestens, um leichte, frische Weine zu kreieren, die neben ihrer Fruchtigkeit auch mineralische Noten vorweisen können. Von daher sind sie gut geeignet, zum Spargel verkostet zu werden.

Im Glas zeigt sich das Cuvée in einer hellgelben Farbe mit goldenen Reflexen. Olfaktorisch überzeugen die exotischen Anklänge an Papaya, Maracuja, Honigmelone und Williams Christ Birne. Dies sind auch die Nuancen, die im Mund und am Gaumen wohlwollend registriert werden.

Der Wein besticht mit seiner Frische, Fruchtigkeit und einem weichen Schmelz. Die angenehme Säurestruktur sorgt für die belebende Wirkung, die Mineralität im Abgang für den langen Nachhall, der erneut mit seiner Frische überzeugt.

Wir empfehlen dazu einen "Spargelsalat mit Krabben und Frühlingskräutern"

Das Cuvée hat 11,5 % vol/alc und sollte bei 6-8 Grad Celsius getrunken werden.

Bulgarini Lugana DOC 2014 

Dieser Lugana DOC 2014 stammt von der Cantina Bulgarini, die ihre Heimat südlich des Gardasees hat. Auf den Moränenhügeln, die sich während der Eiszeit gebildet haben, hat der Wein die allerbesten Voraussetzungen heranzureifen. Lugana besteht aus der Rebsorte Trebbiano di Soave und ist die Hauptweinsorte des Weingutes Bulgarini.

Im Glas zeigt sich der Weißwein in einem intensiven Strohgelb und nach einigen Augenblicken der Sauerstoffzufuhr werden glänzende Duftaromen von reifen Pfirsichen, Aprikosen und weiteren gelben Früchten wahrgenommen. Eine blumig –kräutrige Note gesellt sich dazu. Im Mund und am Gaumen findet die Aromenfülle eine erneute Bestätigung.

Der Wein ist dicht und feinwürzig und punktet mit seinem wunderbaren Aroma. Dabei wird bei einem langen Abgang zusätzlich eine feine, zartherbe Mandelnote registriert. Die wohleingebundene Mineralik sorgt nicht nur für seine ausgeprägte Komplexität, sondern auch für seine Frische, die gerade in der heißen Jahreszeit vom Weinliebhaber so geschätzt wird,

Wir empfehlen zu diesem Weißwein ein "Zanderfilet auf einem frischen Gemüsesalatbett".

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.

Bergdolt-Reif&Nett Nettswerk Chardonnay Trocken 2014 

Dieser außergewöhnliche Weißwein aus der Chardonnay-Traube ist der gelungene Versuch des Winzers Christian Nett einen ganz besonderen Weißwein dieser Rebsorte herzustellen. Im Zusammenspiel von drei Vinifikationsformen, dem 500 Liter Fass, Barriqueausbau und dem Edelstahltank ist es gelungen, dem besonderenTraubengut das Beste mitzugeben.

Im Glas zeigt sich der Wein in einem kräftigen strohgelb mit brillanten Reflexen. Olfaktorisch werden ein würzig saftiger Duft nach reifen Birnen, Birnenkompott, Mirabellen und ein leichter Anklang an eine Bananennote wahrgenommen. Der Ausbau in Barrique ergänzt vorzüglich das Notenbild, dass die Nase insgesamt wahrnimmt.  Anklänge an Nelke und Vanille machen diesen Chardonnay geradezu perfekt.

Im Mund und am Gaumen werden alle schon olfaktorisch registrierten Noten bestätigt. Dieser Chardonnay hat alles, was ein Wein dieser Rebsorte braucht. Er ist wunderbar fruchtig, bestens ausbalanciert und einfach köstlich. Dazu trägt auch eine Portion Cremigkeit bei, die sich besonders bei dem langen Abgang wohlgefällig zeigt.

Dieser Chardonnay aus der Pfalz braucht sich keineswegs vor seinen Kollegen aus Burgund zu verstecken, sein Auftritt wird jederzeit bei den Genießern von Chardonnay-Weinen begeistert aufgenommen.

Wir empfehlen diesen Wein zu "Hähnchenbrustfilet in einer Champignon-Creme- fraiche-Sauce".

Der Wein hat 13% vol/alc und sollte bei 6-8 Grad Celsius getrunken werden.

Domaine Lafage Coté Floral 2014 

Dieser Sommerwein stammt aus der Domaine Lafage im Languedoc. Der Winzer Jean –Marc Lafage hat hier einen Wein kreiert, der zu 95% aus der Rebsorte Muscat Petits Grains und 5% Viognier besteht. Der Muscat Blanc wird bei uns als gelber Muskateller bezeichnet.

Das Cuvée zeigt sich im Glas in einem zarten Zitrusgelb. Die Nase wird überrascht durch ein Bukett von vollen, frischen gelben Früchten, weißfleischigem Pfirsich und Akazienblüten. Lilien und etwas Jasmin sind weitere florale Noten, die das Aromenbild ergänzen.

Im Mund und am Gaumen zeigt der Wein, welche Fruchtfülle er besitzt und dabei doch nicht zu kompliziert im Geschmack ist. Als idealer Sommerwein überzeugt er mit seiner ganzen Frische und einem dementsprechenden langen Nachhall.

Wir empfehlen diesen Wein zu "frischem Spargel an Krebsfleisch".

Der Wein hat 12,5 % vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.

Ellermann Spiegel Auxerrois 2014, Pfalz 

Das Weingut Ellermann Spiegel kommt aus der Pfalz. Dort in einer der wärmsten Regionen Deutschlands haben die Rebsorten die besten Voraussetzungen optimal heranzureifen, So auch dieser Weißwein aus der Auxerrois –Traube, die aus Frankreich stammend, auch bei deutschen Winzern sich immer größerer Beliebtheit erfreut. Auch hierzulande ist man begeistert von den Eigenschaften, die diese Traube auszeichnen, viel Frucht, angenehme Säure und eine lebendige Mineralik.

Im Glas zeigt sich der Auxerrois in einem intensiven Platingelb, das vorab bereits auf die Dichte dieses Weines hinweist. In der Nase punktet der Wein mit einer intensiven Aromenfülle, die eindeutige Anklänge an frische Honigmelonen, weißen Pfirsich und gelben Apfel aufweisen. Doch auch würzige und blumige Noten werden olfaktorisch registriert. Im Mund und am Gaumen finden sich die Duftaromen bestätigt.

Der Auxerrois ist saftig, weich und opulent, dabei extrem extraktreich und von großer Komplexität. Wie dicht dieser Wein ist, hat er bereits durch seine intensive Farbe ausgestrahlt. Die Balance des Auxerrois ist beeindruckend, denn neben den mineralisch feurigen Noten verfügt er über bestens eingebundene Fruchtsäuren.

Bei einem langen Finish lässt sich wunderbar über diesen herrlichen Auxerrois aus der Pfalz nachdenken.

Wir empfehlen dazu einen  "Loup de Mer aus dem Ofen mit Gemüse"

Der Wein hat 12,5 % vol/alc und sollte bei 8-10 GradCelsius getrunken werden.

Christian Bamberger Merlot ist Weiss, 2014 trocken, Nahe 

Dieser Merlot Blanc de Noir vom Weingut Christian Bamberger von der Nahe ist nach dem Verfahren entstanden, Rotweintrauben wie dieser Merlot weiß zu keltern. Dabei wird die Pressung so durchgeführt, dass zwar der weiße Rebensaft gewonnen wird, die rote Beerenschale jedoch nicht auf die Maische kommt. Ergebnis ist das volle Aroma der Rotweintraube, jedoch ohne dass der rote Farbstoff aus der Beerenhaut in den Wein gelangt. Dies führt dazu, dass der sogenannte Blanc de Noir über eine intensivere Aromenvielfalt verfügt, dabei aber immer noch den Charakter eines Weißweines behält.

Weine dieser Art werden in Deutschland immer beliebter, zumal auch eine besondere Fähigkeit des Weinmachers dazu gehört, solche Weine optimal zu gestalten. Im Glas zeigt sich der Merlot Blanc de Noir in einer hellgelben Farbe mit einem leicht rötlichen Schimmer.

Um die gesamte Aromenfülle mit der Nase aufnehmen zu können, macht es Sinn, dem Wein etwas Sauerstoff zu geben. Dies gelingt besonders gut, wenn man ihn mehrfach im Glas schwenkt. Anklänge an Rosenknospen, Flieder- und Hybiskusblüten werden mit der Nase ebenso angenehm registriert wie auch Anklänge an feine Zitrusnoten. Neben der floralen Fülle sind es fruchtige Eindrücke von frischen grünen Apfelspalten, weißen Johannisbeeren und zarten Kräuternuancen, die olfaktorisch überzeugen.

Im Mund und am Gaumen dominieren bei diesem Bamberger Merlot Blanc de Noir Anklänge an Grapefruit, Birnenschalen und Orangenzesten. Auch ein Hauch Minze begleitet die zarten Fruchtsäuren. Der Wein ist frisch, mineralisch geprägt und von einem überzeugenden Geschmack. Alle Liebhaber eines weiß gekelterten Roten werden ihre helle Freude an diesem Bamberger Merlot Blanc de Noir haben.

Wir empfehlen dazu "Kalbsfilet mit grünem Spargel".

Der Wein hat 12.5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius  getrunken werden.

BIO Kesselring Weißburgunder 2014 trocken, Pfalz 

Das Weingut Kesselring ist in Ellerstadt in der Pfalz zu Hause. Schon seit dem 17. Jahrhundert wird in dem Familienweingut Wein angebaut. Auf 25 ha Rebfläche, die Bodenbeschaffenheit besteht aus sandigen Lehm- und Kiesböden, hat Lukas Kesselring ab 2009 nach und nach auf ökologischen Weinbau umgestellt. Das bedeutet Verzicht auf jegliche Art künstlicher Pestizide und Herbizide und die Anwendung von alten Techniken der Bodenbereitung und Schädlingsbekämpfung. Der Erfolg ist durch bestes Rebgut gewährleistet, und so entstehen die exzellenten Weine im Weingut Kesselring.

Im Glas zeigt sich der Weißburgunder Trocken 2014 in einer hellgelben Farbe mit brillanten zartgrünen Reflexen.

Auch hier ist es angebracht das Glas mehrfach zu schwenken, damit die Aromen sich voll enthalten können. Jetzt zeigt sich ein volles Bukett aus Birnen, Papaya, Guave, feine Anklänge an grünen Tee, Zitronenthymian und ein Hauch von Minze und Melisse.

Diese wunderbare Aromenfülle wird im Mund und am Gaumen bestätigt. Dabei wirbt der Kesselring Weißburgunder 2014 mit einer exzellenten Balance von Fruchtaromen und einer perfekten Fruchtsäure. Alles zusammen ergibt einen großen Körper, der durch die perfekte Mineralik mit einem langen Nachhall und einer besonderen Frische punktet. Dieser herrliche Weißburgunder von Markus Kesselring ist ein außerordentliches Geschmackserlebnis dieser Rebsorte, das besonders in der warmen Jahreszeit höchsten Genuss verspricht.

Wir empfehlen dazu eine "Gebratene Kalbsschulter mit feiner Semmel-Kalbsbrät-Füllung".

Der Wein hat 13,5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.

SUAVIA Soave Classic 2014 

Das Weingut Suavia ist ein Familienbetrieb im kleinen Örtchen Fittà im Gebiet Suave Classico DOC. Die Familie Tessari hat im Jahre 1982 beschlossen, das Potential der Region zu benutzen, um eigene Weine zu erzeugen. Heute sind es die Töchter von Giovanni und Rosetta Tessari, die nicht nur die Geschicke des Weingutes leiten, sondern auch im Suave-Gebiet dafür bekannt sind, dass sie sich ganz auf die Klassiker Garganega und Trebiano di Suave konzentrieren.

Hier entstehen auf Basalt und anderem vulkanischen Gestein optimale Weine, die bei den Weinliebhabern große Anerkennung finden. Der Suavia Suave Classico DOC 2014 zeigt sich im Glas in einer hellen strohgelben Farbe mit goldenen Reflexen.

Nachdem der Sauerstoff das Aromenspiel entsprechend intensiviert hat, werden in der Nase wunderbare Anklänge von Sommeräpfeln, reifen Birnen und Weißdorn registriert. Ergänzt wird das Bukett durch weitere Anklänge an Zitrusfrüchte und intensive mineralische Noten.

Im Mund und am Gaumen findet sich die Bestätigung aller olfaktorischen Aromen. Der Suave Classico zeigt sich zudem mit einer cremigen Struktur und einem komplexen Körper, der geschmacklich überaus dicht daher kommt. Die spezielle Frische verdankt dieser Wein besonders der intensiven Mineralik und den zitronigen Noten, sein langer Abgang bestätigt dies eindrucksvoll. Das ist auch den speziellen Grapefruitaromen geschuldet, die die feinherbe Note dieses bemerkenswerten Suavia Suave Classico DOC 2014 unterstreichen. 

Wir empfehlen dazu einen "Loup de mer auf Algen-Pilz-Gemüse mit Krustentierschaum“.

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.


Contini „Tyrsos“ Vermentino di Sardegna DOC 2014 

Das Weingut Contini zählt zu den führenden Weingütern auf Sardinien und betreibt bereits seit über 100 Jahren Spitzenweinbau. Noch heute ist Contini ein unabhängiges Familienunternehmen, das von Paolo Contini geführt wird. 

Die Spezialität dieses Weingutes besteht darin, dass man sich zur Bewahrung der autochthonen Rebsortenvielfalt Sardiniens verpflichtet fühlt, und bedeutet, die ursprünglichen Rebsorten der Insel rebsortenrein zu kultivieren Dies ist den Weinen von Contini eindrucksvoll anzumerken. Dazu zählen die Cannonau di Sardegna- und Fermentino-Trauben. Der hier verkostete Contini "Tyrsos" Vermentino di Sardegna DOC 2014 zeigt sich im Glas in einer leuchtenden hellgelben Farbe mit grünlichen Reflexen. 

Den nötigen Respekt bringt man diesem wunderbaren Wein von Sardinien entgegen, wenn man ihm die nötige Zeit lässt, sich olfaktorisch zu entfalten. Jetzt wird man belohnt mit einem reichen Bukett aus Zitrusfrüchten, ebenso wie Kiwi und Stachelbeeren. Im Mund am Gaumen zeigt sich die Zitrusfülle eindrucksvoll bestätigt. Dies gibt dem Wein eine besondere Frische, die von den fruchtigen Noten unterlegt wird. 

Die Struktur des Contini "Tyrsos" ist feingliedrig und wohl-ausbalanciert. Das lange Finish wird dominiert von den mediterranen Fruchtnoten und ergänzt durch seine mineralischen Anklänge. Neben den tropischen Früchten ist es der feine Mandelton, der die ausgesuchte Geschmacklichkeit krönt. Dieser Wein bestätigt erneut, weshalb das Weingut Contini bereits mehrfach zu den besten Weingütern von Sardinien, ja von ganz Italien ausgezeichnet worden ist. 

Wir empfehlen diesen Wein zu einem "Kalbrückensteak mit Kalbsbries, Nudeln und Wirsing". 

Der Wein hat 13% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.



Erneut zeigt sich bei diesem Spargel- und Sommerpaket aus dem Weinversandhaus Belvini mit welcher Kenntnis und welcher Sorgfalt diese Weine ausgesucht worden sind. Jede Flasche für sich ist von einem beeindruckenden, nachhaltigen Geschmack, der auch bestens zu den Gelegenheiten passt, zu denen sie verkostet werden, nämlich im Freundeskreis in sommerlicher Runde oder aber bei einem fröhlichen Spargelessen zuhause. Das Preis-Leistungsverhältnis ist mehr als zufriedenstellend, eigentlich auch wie immer bei Belvini. Deshalb unser Fazit:

Empfehlenswert

Peter J. und Helga König

Bitte klicken Sie auf den Link, dann gelangen Sie zu Belvini und können dort die Weine bestellen.
https://www.belvini.de/weisswein