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Wein & Hof Hügelheim eG Südbaden/Markgräflerland #Osterweinpaket Trocken: 4x Gutedel 4x Cuvée Weiss 7x1, 4x Grauburgunder, 4x Spätburgunder und 2x Pinot Rosé Sekt Brut

 Foto: Helga König

Wein & Hof Hügelheim eG ist im Herzen des Markgräflerlandes zu finden. Als angegliederte Ortsgemeinde der Stadt Müllheim liegt der pittoreske Weinort Hügelheim zwischen Freiburg und Lörrach, einer Gegend am Oberrhein, wo das wärmste Klima in Deutschland herrscht, eine ideale Vorrausetzung für allerbeste Weine. Die kleine aber feine Winzergenossenschaft Hügelheim bewirtschaftet mit ihren Winzern insgesamt 77 ha Rebfläche. 

Die 1952 gegründete Genossenschaft zählt aktuell 60 Winzerinnen und Winzer zu ihren Mitgliedern. Sie alle stehen im engsten Kontakt zu den Kellermeistern der eG, sodass im gemeinsamen Handeln und vielfältiger Erfahrung und Wissen die Weine kreiert werden, angefangen von der Pflege der Weinberge und der Rebstöcke, über eine selektive Lese, bis hin zur zeitnahen und schonenden Verarbeitung des Traubenguts im Keller. Dies ist auch möglich, weil die Weinbergslagen rund um das malerische Hügelheim verteilt liegen. Entsprechend zügig nach der Lese kann mit der Vinifizierung begonnen werden, ein Vorteil, der sich absolut in der Qualität der Weine zeigt. Es ist ja gerade die beste Qualität, die sich die Hügelheimer Winzer auf die Fahnen geschrieben haben und deshalb ist ihnen umweltschonender Pflanzenschutz und eine Ertragsreduzierung wichtig für gesunde, hochreife Trauben, die dann mit Hilfe modernster Technik und viel traditionellem Wissen und Können zu exzellentem Wein verarbeitet werden. 

In den Einzellagen Schlossgarten, Hügelheimer Höllberg und kleiner Gottesacker, alles insgesamt steile Süd- und Südwesthänge werden die Rebsorten Gutedel(35%), Spätburgunder(35%), Müller-Thurgau(8%), Weißburgunder(6%), Grauburgunder(4%) und weitere Rebsorten(12%) kultiviert. 

Bei jedem neuen Jahrgang sind Winzerinnen und Winzer in engster Zusammenarbeit mit den Kellermeistern bemüht, Weine auf höchstem Niveau zu kreieren, jedes Jahr die außerordentliche Qualität erneut hervorzubringen, um sie möglichst noch zu steigern, wenn die Natur es zulässt. Deshalb auch sind viele Weine der Hügelheimer Genossenschaft immer wieder vom Badischen Weinbauverband mit Medaillen ausgezeichnet worden. 

Des Weiteren gab es Goldmedaillen vom Reise- und Genuss-Magazin "Savoir Vivre", vom renommierten Magazin "Mundus Vini", eine Goldmedaille beim Schweizer "Mondial des Pinots"“, ja selbst der Deutsche Fussball-Bund serviert bei Länderspielen zuhause seinen VIP-Gästen Spitzen-Rotweine der Hügelheimer Winzergenossenschaft. Eine Fülle von Prämierungen wird es auch zukünftig geben, denn bereits jetzt bevor die eigentliche Verkostung beginnt, darf verraten werden, dass die Weine und der Sekt geradezu grandios schmecken und wir deshalb die Hügelheimer eG zu den besten Genossenschaften bundesweit zählen. Entsprechend ist es eine Freude und ein Genuss die anstehende Verkostung mit viel Respekt nun zu starten:

 Foto: Helga König


2019 Cuvée Weiss 7:1 trocken "Wein&Hof" 

Beginnen wollen wir mit den Weinen aus dem "Osterweinpaket trocken" mit dieser 2019er Cuvée Weiss trocken. Dabei handelt es sich um einen Hof-Wein, einer Cuvée von Gutedel und Muskateller, die im Verhältnis 7 zu 1 anteilig vinifiziert worden sind. Die Cuvée, die in der Genossenschaft als Basis-Wein erzeugt wird, einem Wein also der zum täglichen Genuss und zur Erbauung bestens geeignet ist. Bei diesen Hof-Weinen zeigt sich bereits sehr deutlich auf welchem hohen Niveau und welcher außerordentlichen Qualität die Weine von den Hügelheimer Winzer kreiert werden.

Gewachsen sind die Trauben zu dieser großartigen Cuvée in den besonderen Lagen rund um Hügelheim, wo die Bodenbeschaffenheit aus fruchtbarem Lehm-Lößboden besteht. Zusammen mit dem sonnenreichen Klima ergibt dies ein Terroir, das sich exzellent für hochwertige Weine der Edition Wein&Hof aus den Rebsorten Gutedel und Muskateller, aber auch allen Burgundersorten eignen. 

Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Um die Cuvée sowohl olfaktorisch als auch geschmacksmäßig komplett zu erfassen, benötigt es zunächst ein Quantum Sauerstoff. damit er sich öffnen kann. Danach werden wunderbare Aromen-Anklänge in der Nase registriert, die an ein Muskatbouquet, Quitte und Zitrusnoten erinnern. 

Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt und durch eine fein eingebundene, tragende, milde Säure ergänzt. Die 2019er Cuvée Weiss trocken verfügt über einen eleganten Körper, ist fruchtig weich im Geschmack und zeigt bei seinem langen Abgang, wie frisch sie daherkommt. Dieser Wein ist eine gelungene Sommer-Kreation, hat er doch alles was eine frische, fruchtige, gehaltvolle Weisswein-Cuvée ausmacht. Einfach großartig! 

Die 2019er Cuvée Weiss 7x1 trocken hat 12% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 


2019 Gutedel trocken "Wein&Hof" 

Ein weiterer Spitzenwein aus der Edition "Wein&Hof" der feinen Winzergenossenschaft Hügelheim ist dieser 2019er Gutedel trocken. Gutedel oder Chasselas, so der internationale Name, ist eine uralte Rebsorte (vermutlich 5000 Jahre alt und wurde schon in Ober-Ägypten angebaut). Bei uns ist die Rebsorte als Gutedel bekannt und gilt als Klassiker aus dem Markgräflerland, wo sie auch mit Abstand hierzulande am häufigsten kultiviert wird. In der Hügelheimer Genossenschaft unterscheidet sich der Gutedel von den anderen Gutedelvariationen, indem der Ertrag deutlich reduziert wurde, um so eine noch höhere Qualität von den gesunden, hochreifen Trauben zu erhalten. Dieses hochwertige Traubengut ist dann nach der Lese und Pressung sofort zur Gärung in einen gekühlten Edelstahltank verbracht worden. 

Im Glas zeigt sich der 2019er Gutedel trocken in einer hellen, gelb-grünen Farbe mit brillanten Reflexen. Ohne langweilen zu wollen, auch hier wieder der Hinweis auf die notwendige Sauerstoff-Zufuhr, denn es wäre doch zu schade den herrlichen Gutedel nicht in seiner gesamten Fülle kennenzulernen. Jetzt offenbart sich eine Duftfülle in der Nase, die an grünen Apfel und Stachelbeere erinnert. 

Im Mund und am Gaumen werden die feinfruchtigen Anklänge geschmacklich bestätigt und durch eine harmonisch eingebundene, richtige Säure ergänzt. Der 2019er Gutedel trocken besitzt einen schlanken Körper, einen schönen Schmelz, ist vollmundig und absolut geschmackvoll. Sein langanhaltendes Finish zeigt noch einmal wie prächtig Frucht, Säure und Frische miteinander harmonieren. Dass bei der Verkostung eine besonders animierende Trinkfreude aufkommt, ist alles andere als verwunderlich. 

Auch dieser 2019er Gutedel trocken aus der Edition „Wein&Hof“ macht einfach nur Spaß und vermittelt große Trinkspass. Welch ein Genuss! 

Der 2019er Gutedel trocken hat 12,0% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

 Foto: Helga König


2019 Grauburgunder trocken "Wein&Hof" 

Der 2019er Grauburgunder trocken gehört ebenfalls zu den Basis-Weinen der Winzergenossenschaft Hügelheim und wird entsprechend in der Edition "Wein&Hof" geführt. Dabei ist es den Winzern der Hügelheimer Genossenschaft wichtig, die Weine so zu erzeugen, wie es in der Wein-Tradition des Markgräflerlandes von jeher praktiziert wurde. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die sorgfältige Arbeit und das perfekte Zusammenspiel zwischen den Winzern und dem Kellermeister der Genossenschaft. 

Der hier verkostete 2019er Grauburgunder trocken gilt in der Burgunderfamilie als ein eher kräftiger, würziger Weißwein. Er ist aus einer Mutation vom Spätburgunder entstanden, die Farbe der Trauben ist graurötlich. 

Farblich zeigt sich dieser 2019er Grauburgunder trocken im Glas in einem leuchtenden Hellgelb mit brillanten Reflexen. Auch jetzt ist es notwendig, den Wein zunächst ausreichend zu belüften, bevor die olfaktorische Prüfung beginnt. Danach zeigt sich deutlich eine Duftfülle nach Birne und Kernobst in der Nase. Im Mund und am Gaumen werden die Fruchtnuancen geschmacklich exzellent bestätigt, auf eine besonders fruchtig-saftige Art. Dabei ist es gerade die wohl ausbalancierte, wunderbare Säure, die dem 2019er Grauburgunder trocken das ideale Frucht-Säure-Spiel verleiht. 

Der Wein besitzt Kraft und Fülle, einen angenehmen Schmelz und der lange Nachhall bestätigt erneut wie harmonisch, frisch und vollmundig dieser Wein ist. 

Da bleibt es nicht bei einem Glas, dafür schmeckt der Grauburgunder einfach zu gut. Absolute Klasse! 

Der 2019er Grauburgunder trocken -Hofwein- hat 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

2018 Spätburgunder Rotwein trocken "Wein&Hof" 

Nicht nur die Weißweine gedeihen in den Hügelheimer Lagen ganz großartig, besonders auch die Weine aus der Rebsorte Blauer Spätburgunder. Der edle Spätburgunder, für manche der König unter allen Rotwein-Sorten, hat hier beste Wachstumschancen. Dafür stehen die geeignete Bodenbeschaffenheit, hier tiefgründiger Lehm-Lößboden, die südwestliche Ausrichtung der Lagen und die ausgiebigen Sonnenstunden, die das Markgräflerland auszeichnen und dabei ganz besonders die Weinlagen um Hügelheim begünstigen, in der dieser 2018er Spätburgunder trocken gewachsen ist. Entsprechend groß ist der Stellenwert, den die Winzer diesem exponierten Wein angedeihen lassen. 

Nach der Maischegärung ließ man den Spätburgunder in aller Ruhe heranreifen. So hatte er viel Zeit, sein von der Natur gegebenes Potential zu entwickeln. Der Kellermeister der Genossenschaft hat ihn ganz in der Tradition großer Spätburgunder-Weine des Markgräflerlandes bestens ausgebaut. Und so erfüllt dieser 2018er Spätburgunder trocken, Edition "Wein&Hof" die hohen Ansprüche die bei allen Weinen der Hügelheimer Genossenschaft vorausgesetzt werden. 

Im Glas besticht der 2018er Spätburgunder trocken mit einem intensiven, kräftigen Rot. Ist Sauerstoff schon bei den Weißweinen ein unbedingtes Muss, so gilt dies für alle Rotweine umso mehr. Nur so ist es möglich das gesamte Potential eines solchen wunderbaren Spätburgunders komplett zu erfassen. Die Nase darf sich an würzigen Aromen erfreuen, die vor allem an Kirschen und einen zarten Mandelduft erinnern. 

Die geschmackliche Bestätigung der Fruchtaromen findet im Mund und am Gaumen statt. Hinzu gesellt sich eine schön eingebundene Säure, die den 2018er Spätburgunder trocken optimal trägt. Der Wein besitzt einen vollmundigen Körper, eine dichte Struktur und ist durchaus kräftig. Die zurückhaltende Säure, die dem Wein die nötige Balance gibt und feine, leichte Gerbstoff-Aromen runden das Geschmacksbild perfekt ab. Der langanhaltende Abgang macht noch einmal sehr deutlich wie weich, rund und geschmackvoll dieser 2018er Spätburgunder trocken ist, geradezu klassisch perfekt. Á la bonne heure! 

Der Wein hat 13,5% vol/alc und sollte bei 16 bis 18 Grad Celsius genossen werden. 

 Foto: Helga König


2017 Pinot Rosé Brut "Wein&Hof" 

Dieser 2017er Hofsekt hat als Grundwein einen hervorragenden Pinot Rosé, vinifiziert aus den besonderen Rotwein-Trauben, die in den erstklassischen Lagen der Hügelheimer Genossenschaft erzeugt werden. Bei der Versektung, in Form einer zweiten Vergärung, wurde das aufwendigste und beste Verfahren gewählt, die klassische Flaschengärung, wie man sie auch bei der Champagner-Erzeugung kennt, der "Méthode Champanoise". 

Der Ausbau "Brut" bedeutet, dass der Sekt "herb" ausgebaut wurde, was dem Begriff der französischen Klassifizierung am ehesten entspricht. Auch dieser 2017er Pinot Rosé Sekt ist in der Edition "Wein&Hof" gelistet und zeigt, dass auch der Hofsekt bereits von außerordentlicher Qualität ist. Gerade die Weine und der Sekt aus der Qualitäts-Rubrik "Wein&Hof" zeigen auf beeindruckende Weise, auf welch hohem Niveau die Erzeugnisse der Hügelheimer Genossenschaftswinzer sind, legen doch die zahlreichen Prämierungen bei jedem neuen Jahrgang eindeutig Zeugnis davon ab. 

Der 2017er Pinot Rosé Sekt brut leuchtet im Glas in einer schönen Lachs-Farbe, wobei zunächst das kräftige Mousseux auffällt, das sofort in eine feine Perlage übergeht, die aufsteigend animierende Frische signalisiert. Zugleich registriert die Nase ein feinfruchtiges Beeren-Aroma, dessen Anklang an süße Erdbeeren und Himbeeren erinnert. Schon beim ersten Schluck wird klar, wie geschmacklich harmonisch abgerundet dieser Winzersekt betört. Es ist die Verbindung zwischen schöner Frucht und feinherber Säure, die diesen großartigen 2017er Pinot Rosé brut adelt. 

Alle geschmacklichen Sinne werden betört, wenn der feinperlige Winzersekt bei einem langen, frischen Abgang noch einmal zeigt wie großartig er ist. Zu einem Empfang höchst willkommen, ist er als Begleiter zu Schalentieren oder gebeiztem Lachs geradezu ideal. 

Der 2017er Pinot Rosé brut aus der Edition "Wein&Hof" hat 12,5% vol/alc und sollte bei 6 bis 8 Grad Celsius getrunken werden. 

Nachdem wir jetzt die Weißweine, den Rotwein und den Pinot Rosé Sekt aus dem "Osterweinpaket trocken" verkostet haben, gilt es abschließend ein Fazit zu ziehen: 

Bereits zu Beginn der Vorstellung der Hügelheimer Genossenschaft haben wir darauf hingewiesen, dass es sich hierbei um mit einer der besten Winzergenossenschaften in Deutschland handelt. Dieser Eindruck hat sich verfestigt, nachdem wir die wunderbaren Weiß- und Rotweine und den herrlichen Winzersekt intensiv probiert haben. 

Die Weine sind nicht nur sortentypisch, individuell und mit einem eigenen, unverkennbaren Charakter versehen, sie begeistern auf Anhieb, weil sie mit einem ganz besonderen Niveau und allerbester Qualität glänzen. Die Weißweine sind frisch, wunderbar intensiv und voll im Geschmack und man freut sich auf ein großartiges Glas Wein, das einfach nur gut schmeckt. Der Spätburgunder zeigt sich in einer geballten Aromenfülle, weich und samtig mit überzeugender Beerenfrucht. 

So muss ein schöner Spätburgunder sein, so wird er geliebt und noch mehr mit viel Freude getrunken. Zum Schluss der Winzersekt, absolut bestens geeignet auch den verwöhnten Sektfreund für sich zu gewinnen. Wir jedenfalls sind einmal wieder restlos begeistert von den Pretiosen der Hügelheimer Genossenschaft, eine überaus feine Adresse für Basis- als auch Spitzenweine. 

Bleibt nur noch das bemerkenswerte Preis-Leistungs-Verhältnis zu erwähnen, dass die Weine noch attraktiver machen. 

Absolut empfehlenswert

Peter J. und Helga König 

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Winzergenossenschaft Albig eG Albig/Rheinhessen 4 Weissweine 1 Rosé und 1 Rotwein

 Foto: Helga König

Unter dem Motto: "Ein Dorf macht Wein" wird in Albig gemeinschaftlich gearbeitet und Wein produziert. 

Die Weinbau-Gemeinde Albig liegt im Rheinhessischen in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadt Alzey und gehört zum Weinbau-Bereich Nierstein. Der überwiegende Teil der ausgesuchten Lagen der Winzergenossenschaft befindet sich in der Gemarkung Albig, so der Albiger Hundskopf, das Albinger Schloss Hammerstein und der Albiger Petersberg. Weitere besondere Lagen aus den Nachbar-Gemeinden sind der Flonheimer Adelberg und der Alzeyer Sybillenstein.

Die Winzer der Albiger Genossenschaft haben sich zum Ziel gesetzt, naturnahen Weinbau zu betreiben, nicht nur wegen der Nachhaltigkeit ihrer Weinberge, sondern um so auch gesundes und vollreifes Rebgut zu erzeugen, das ausgezeichnete Weine garantiert. Der Ausbau dieser Weine erfolgt mit modernster Kellertechnik, wobei selbstverständlich die jahrzehntelange Erfahrung des erfolgreichen Weinmachens mit einfließt.

Der individuelle Charakter dieser Weine, der durch das besondere Terroir entsteht, wird ergänzt durch die Handschrift des sehr renommierten und erfahrenen Kellermeisters #Harald_Eller. So entstehen frische, fruchtige und lebendige Weine, die von hervorragender Qualität sind. Dies wird auch jedes Jahr wieder durch die Auszeichnungen bei den Landes- und Bundesweinprämierungen bestätigt.

Eine Fülle von Rebsorten sowohl weiß als auch rot zeigt die Vielfalt der in der Albinger Winzergenossenschaft erzeugten Weine, wobei etwa 80% auf Weissweine entfallen und 20% auf Rotweine.

Die Weine der Winzergenossenschaft Albig zeichnen sich nicht nur durch ein großartiges Niveau und eine Top Qualität aus, sie punkten auch besonders mit ihrem einmaligen Preis-Genuss-Verhältnis. So macht das Weintrinken noch mehr Spass, wenn der gute Tropfen zu einem moderaten Preis angeboten wird.

 Foto: Helga König

2018 Albinger Schloss Hammerstein Grauburgunder trocken 

Der hier verkostete 2018er Grauburgunder trocken stammt aus der Lage Albinger Schloss Hammerstein. Diese Lage gehört zu den besten, die die Winzergenossenschaft Albig vorweisen kann. Dabei handelt es sich bei diesem 2018er Grauburgunder trocken um einen absoluten Premiumwein. Seine großartige Qualität wurde durch eine Reduzierung der Erntemenge gewonnen, entsprechend erreicht der Wein einen hohen Reifegrad.

Der Wein wurde im Holzfass ausgebaut, nachdem er eine schonende Pressung und eine sorgsame Vergärung erleben durfte. 

Im Glas zeigt sich der Grauburgunder in einer goldgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Olfaktorisch zeigen sich feine Karamell- und Vanillenoten, gepaart mit reifer Birne. Diese Nuancen werden geschmacklich im Mund und am Gaumen bestätigt und zusätzlich durch kräftige Karamell-Noten ergänzt. 

Der Grauburgunder zeigt sich fruchtig und intensiv und ist dabei cremig und weich und durch eine nussige und delikate Holznote geschmacklich zusätzlich geadelt. 

Der 2018er Grauburgunder trocken Albinger Schloss Hammerstein besitzt ein wunderbares, intensives, langes Finish und überzeugt geschmacklich total. Dies sieht Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz ebenso und hat dem Wein die Goldene Kammerpreismünze verliehen. Wunderbar!

Der 2018er Albinger Schloss Hammerstein Grauburgunder trocken hat 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

2019 Weissburgunder Trocken 

Es folgt nun ein weiterer überzeugender Weisswein mit diesem 2019er Weissburgunder, der ebenfalls trocken ausgebaut wurde. Das Traubengut stammt aus den ganz besonderen Lagen der Albiger Genossenschaft, die sich vom Terroir her ganz speziell für großartige Weine aus der Burgunder-Familie eignen. Der trockene Weissburgunder wurde im gekühlten Edelstahltank vinifiziert, wobei er nicht nur die besten Bedingungen zum Heranreifen erhalten hat, sondern auch noch die Erfahrung und das fundierte Wissen von Kellermeister Harald Eller mit auf den Weg bekam. Weissburgunder, franz. Pinot Blanc ist durch eine Mutation aus dem Pinot Noir entstanden und seit dem 14. Jahrhundert bekannt. 

In keinem Land der Welt ist die Bestockung so häufig wie hierzulande. Dies zeigt auch den Stellenwert den die Rebsorte bei uns hat und ihre Beliebtheit nimmt stetig zu. Dabei wird der Anbau des Weissburgunders auch durch den Klimawandel begünstigt. Der Wein ist ein idealer Essens-Begleiter, zu hellem Fleisch, Fisch und auch Krustentieren, so auch der hier verkostete 2019er Weissburgunder trocken. 

Die Farbe des Weins ist ein helles Gelb mit leicht grünlichen Reflexen. Die Nase registriert verschiedene Fruchtaromen, die an feine Apfel- und Maracuja-Noten erinnern. Geschmacklich wird diese Fruchtfülle im Mund und am Gaumen bestätigt. Der Weissburgunder zeigt sich dicht, gut ausbalanciert mit einer feinen Säure und ist dabei und intensiv und punktet mit einem langen, frischen Abgang. Nicht nur bestens als Essensbegleiter, eignet sich der 2019er Weissburgunder trocken hervorragend zur täglichen Erbauung und Erfrischung. Top!

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden. 

 Foto: Helga König

2019 Riesling Trocken 

Weiter geht es bei unserer kleinen, jedoch sehr feinen Verkostungsreihe der Winzergenossenschaft Albig mit diesem 2019er Riesling trocken. Die Rebsorte Riesling gilt als eine der hochwertigsten Weisswein-Sorten. Sie genießt hohes Ansehen weltweit bei allen Wein-Freunden. Oftmals sind gerade die besten Lagen mit dieser Rebe bestockt und dies gilt ganz besonders für die Spitzenlagen in den heimischen Wein-Regionen. 

Deshalb ist gerade der deutsche Riesling besonders hoch angesehen und bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts waren Riesling-Weine aus Deutschland überaus angesehen, sodass sie mit den Spitzenweinen aus Bordeaux durchaus mithalten konnten, oftmals preislich sogar noch höher angesiedelt waren. Dies hat sich im Laufe des Jahrhunderts drastisch verändert, doch seit etwa 20 Jahren ist deutscher Riesling wieder international absolut gefragt. Kenner behaupten, dass die weltbesten Rieslinge wieder aus Deutschland kommen, das Renommee ist in der weltweiten Spitzen-Gastronomie absolut führend. Die Böden und das Klima hierzulande sind einfach einzigartig für den Riesling, so auch hier für den 2o19er Riesling trocken von den Albiger Winzern.

Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit grünlichen Reflexen. Olfaktorisch werden zunächst Aromen wahrgenommen nach grünem Apfel, frischem Gras und etwas grünem Paprika, durchaus komplexe und vegetative Noten. Geschmacklich werden diese Anklänge in Mund und Gaumen bestätigt und durch belebende Zitrusnoten ergänzt. Getragen werden diese Aromen von einer rassigen Säure, die ein wunderbares Frucht-Säure-Spiel ermöglicht. Der 2019er Riesling trocken besitzt ein nachhaltiges Finish, das frisch, fruchtbetont und doch knackig daherkommt. Gut gekühlt ist er gerade in der Frühlingszeit sehr willkommen, schmeckt der Riesling doch jetzt auf der Terrasse besonders gut. Großartig!

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden. 

2019 Cabernet Sauvignon Blanc de Noir Feinherb

Zur Verkostung kommt nun dieser 2019 Cabernet Sauvignon, weiß gekeltert und mit einem feinherben Ausbau. Die rote Rebsorte Cabernet Sauvignon ist berühmt für alleredelste Rotweine aus Bordeaux. Als mediterrane Rebe ist ihr Anbau hierzulande erst im Jahr 1987 zugelassen worden. Weltweit allerdings ist Cabernet Sauvignon die am häufigsten angebaute Rebsorte, während sie in Deutschland noch keine besondere Bedeutung besitzt, zumindest was die Anbaufläche betrifft. Nur in der Pfalz und in Rheinhessen gibt es eine Bestockung, die als beachtenswert gilt. Dies kann sich aber rasch ändern, denn mit den höheren Temperaturen durch den Klimawandel könnte Cabernet Sauvignon eine immer größere Beachtung finden, zumal die Rebe sehr markante Duft- und Geschmacksattribute besitzt. 

Bei dem hier verkosteten Wein handelt es sich aber nicht um einen Rotwein, denn die Cabernet Sauvignon Trauben wurden weiß gekeltert, was Französisch "Blanc de Noir" bedeutet. Dabei werden bei den roten Trauben sofort nach der Pressung Saft und Beerenhäute getrennt, damit der Saft danach wie Weißwein im gekühlten Gärtank gekeltert wird. Weine nach dem Blanc de Noir-Ausbau werden hierzulande immer beliebter, vereinen sie doch die Vorzüge der Rotwein-Trauben mit der Frische eines Weissweines.

Farblich präsentiert sich der weißgekelterte Cabernet Sauvignon im Glas in einer schönen Apricot-Farbe. Ursache ist die Tatsache, dass bei der Pressung der weiße Saft nicht exakt von den roten Pigmenten der Beerenhäute getrennt werden kann und so roter Farbstoff die Farbe des Saftes leicht einfärbt und als Ergebnis mit diesem wunderbaren, eleganten Apricot-Ton aufwartet. Die Nase hat danach das Vergnügen einen feinen Duft nach weißen Stachelbeeren und frischen grünen Aromen wahrzunehmen. Im Mund und am Gaumen werden diese Anklänge geschmacklich eindeutig ebenso registriert, wobei die gut eingebundene Säure eine perfekte Balance herstellt. Der feinherbe Ausbau garantiert ein wunderes Süße-Säure-Spiel, das sich bis in den langen Nachhall hinzieht. 

Der 2019er Cabernet Sauvignon Blanc de Noir feinherb ist knackig-frisch und besticht mit einem wunderbaren Geschmack, der sehr animierend ist. Superb!

Der Wein hat kraftvolle 13% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden.


 Foto: Helga König


2019 Albiger Rosé Trocken

Weiter geht es mit einem weiteren großartigen Sommerwein, diesem 2019er Rosé, der trocken ausgebaut wurde. Auch dieser Rosé stammt von erstklassischen Rotwein-Trauben, die in den besonderen Lagen der Albiger Winzergenossenschaft gewachsen sind. Wie beim Blanc de Noir wird der Saft der Rotweintrauben weiß gekeltert, auch hier hat der Ausbau im gekühlten Edelstahltank stattgefunden. Während beim Blanc de Noir Saft und rote Beerenhaut sofort getrennt werden, bleiben beim Rosé bei Komponenten noch einige Stunden noch zusammen, damit dies typische rosarote Farbe entstehen kann. Je nach Dauer dieses gemeinsamen Prozesses gibt es ein helles oder dunkleres Rosé. Im mediterranen Weinbau-Gebieten können so Rosé-Weine entstehen, die farblich wie ein Rotwein aussehen, jedoch auf Grund ihres Ausbaus Rosé-Weine sind. Rosé wird hierzulande immer beliebter und als idealer Sommerwein beträgt der Anteil an allen verkosteten Weine schon fast 10%.

Farblich präsentiert sich der 2019er Albiger Rosé trocken in einer schönen hellen Rosafarbe im Glas. Sofort nimmt die Nase wunderbare Anklänge an Erdbeeren und Himbeeren wahr, die einen entsprechenden Geschmack signalisieren. Dieser Eindruck wird eindeutig im Mund und am Gaumen bestätigt, wobei eine wunderbare frische Säure das Geschmacksbild ideal ergänzt. Bestens ausbalanciert punktet der Rosé nicht nur mit einem herrlichen Frucht-Säure-Bogen, er zeigt sich auch als ein Wein, der unkompliziert, leicht und spritzig und ungemein animierend ist. Á la bonne heure!

Der 2019er Albiger Rosé trocken hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden.

2018 Spätburgunder Trocken

Zum Abschluss unserer kleinen, angenehmen Reise durch die Keller der Albiger Genossenschaft wird jetzt noch dieser 2018 Spätburgunder trocken verkostet. Spätburgunder, franz. Pinot Noir gehört zu den edelsten Rotweinsorten überhaupt. Der Wein wird sogar oftmals als der König unter den Rotweinen bezeichnet. Ursprünglich im Gebiet zwischen dem Genfer See und dem Rhone-Tal zuhause, kennt man den Spätburgunder bereits seit über 2000 Jahre. 

Frankreich ist zwar wie eh und je das Land mit der größten Anbau-Fläche, aber der Pinot Noir wird weltweit in allen Wein-Regionen angebaut, nicht zuletzt bei uns in Deutschland, wo die Bestockung hinter Frankreich weltweit an zweiter Stelle liegt. Hierzulande liegt die Wein-Region Baden mit Abstand an erster Stelle, gefolgt von der Pfalz und Rheinhessen. In diesen Regionen werden ganz exzellente Spätburgunder erzeugt, die sich gegenüber den Weinen aus Burgund nicht verstecken brauchen, ganz im Gegenteil, so wie der hier verkostete 2018er Spätburgunder trocken.

Im Gas zeigt sich ein dichtes Rubinrot mit violetten Reflexen an der Oberfläche. Danach zeigen sich vollmundige Aromen von dunklen Beeren mit Holz gepaart in der Nase. Diese Frucht-Nuancen werden geschmacklich im Mund und am Gaumen bestätigt. Dabei zeigt sich der 2018er Spätburgunder kraftvoll, präsent und durchaus komplex, verfügt er doch über leichte Tannin-Anklänge die das Geschmacksbild bestens abrundet. Der Wein ist lebendig und besitzt eine leichte Fruchtigkeit und beides erzeugt beim Verkoster Lust auf mehr. Wer einen vollen, runden sortentypischen Spätburgunder sucht, der ist hier fündig geworden. Chapeau!

Der 2018er Spätburgunder trocken hat 13,5% vol/alc und sollte bei 18 bis 20 Grad Celsius genossen werden.

Nachdem wir jetzt die 6 Weine der Albiger Genossenschaft mit viel Freude und Respekt verkostet haben, hier unser Fazit:

Alle Weine besitzen ein sehr beachtliches Niveau und sind von bester Qualität. Hier haben die Winzer der Albiger Genossenschaft zusammen mit ihrem Kellermeister Harald Eller Weine kreiert, die Terroir-geprägt, individuell, charaktervoll und sehr authentisch sind. Dabei besitzen die Weine einen ganz entscheidenden Vorzug, sie schmecken einfach bestens und darauf kommt es schließlich an. Uns jedenfalls haben die Weine äußerst gut gefallen, ihr Geschmack hat uns nicht nur überzeugt, wir haben sie genossen. Dies sehen andere professionelle Verkoster ebenso, die lange Liste der wiederkehrenden Prämierungen zeugen davon. Überzeugt hat uns auch das Preis-Geschmacks-Verhältnis, denn solche wunderbaren Weine zu solch moderaten Preisen sind absolut erwähnenswert.

Deshalb: Maximal empfehlenswert 

 Peter J. und Helga König 

Winzergenossenschaft Rheingrafenberg e.G. Meddersheim/Nahe 5 Weissweine und 1 Rosé

 Foto: Helga König

Die #Winzergenossenschaft_Rheingrafenberg wurde vor über 80 Jahren in #Meddersheim gegründet. Meddersheim ist ein Weinort, an der Nahe gelegen, zwischen Bad Kreuznach und Idar-Oberstein. Zusammen mit weitblickenden Winzern auch aus den umliegenden Weinbau-Gemeinden hatte man sich zusammengeschlossen, um sowohl den Weinausbau als auch die Vermarktung zentral zu organisieren. Heute ist die Winzergenossenschaft Rheingrafenberg die einzige selbstständige Winzergenossenschaft im Anbaugebiet Nahe. 

Der Name Rheingrafenberg stammt von der berühmten Lage gleichen Namens in Meddersheim und bereits seit der Gründung der Genossenschaft ist dieser Name geschützt. Ausgangspunkt sind die besonderen Lagen in und um Meddersheim, die sich im landwirtschaftlichen Besitz der Rheingrafen befanden, die am Rhein ihre Zollstellen betrieben. So steht der Name für Tradition und für das besondere Qualitätsstreben bei der Erzeugung hochwertiger Weine aus ganz besonderen Lagen. 

Bereits seit 1956 baut die Winzergenossenschaft nicht nur ihre Weine selbst aus, sie werden auch eigenständig vermarktet. Als kleine, aber feine Genossenschaft bewirtschaften heute etwa 20 Mitgliedsbetriebe zusammen ca. 60 Hektar Rebfläche in hervorragenden Lagen. Die Winzergenossenschaft Rheingrafenberg wird wie ein Weingut betrieben, wobei den Mitgliedsfamilien die Anteilsscheine der Genossenschaft gehören. Dies macht die starke Bindung der Winzer miteinander aus, sie alle gemeinsam sorgen für die positive Entwicklung der Genossenschaft in erster Linie dadurch, dass jedes Jahr exzellente Weine auf den Markt gebracht werden können, die über die Region hinaus großen Anklang finden.

Die Philosophie des Weinmachens ist ganz auf die allerbeste Qualität ausgerichtet, dieses bedeutet eine möglichst naturnahe Bewirtschaftung im Weinberg, einen geeigneten Laub- und Rebschnitt, eine selektive Lese und eine möglichst schonende Verarbeitung im Keller. Dabei werden die Weissweine in gekühlten Edelstahltanks ausgebaut, während die Rotweine eine offene Maischegärung erfahren, wobei die hochwertigsten Rotweine im Barrique ausgebaut werden. Ganz nach dem Motto: Soviel wie nötig und so wenig wie möglich, ist der Kellermeister bemüht den Weinen primär ihre eigene Entwicklung zu überlassen und nur wenn es darum geht den eigenständigen Charakter und die Individualität herauszuarbeiten, wird sehr behutsam in den Reifeprozess eingegriffen.

So kommen Weine zustande von einem sehr hohen Niveau und von allerbester Qualität, die unverkennbar von der Rheingrafenberger Winzergenossenschaft stammen. Neben der Spitzenlage Rheingrafenberg gibt es noch weitere andere Top-Lagen, die mit ihrer Bodenbeschaffenheit, ihren der Sonne zugeneigten idealen Neigungswinkeln, allerbestes, hochreifes und gesundes Traubengut entstehen lassen, für Spitzen-Weine aus dem Nahetal. 

Bei den Rebsorten handelt es sich um: Riesling, Weiß- und Grauburgunder, Scheurebe, Kerner, Bacchus, Auxerrois, Sauvignon Blanc, Müller-Thurgau und Optima im Weisswein-Bereich und bei den Roten um: Portugieser, Dornfelder und Spätburgunder. Um den Weinen auch in ihrem Erscheinungsbild mehr Gewicht zu verleihen, entsprechend ihrer Qualität, wurden sie auch mit sehr ansprechenden Etiketten versehen. Dabei präsentiert sich das Rheingrafenberger Logo mit dem Martinswappen auf unterschiedlichen Grundfarben, je nach Art und Ausbau des Weines. Neben dem breiten Weinsortiment, das über 50 unterschiedliche Weine aufweist, werden auch noch Spitzensekte und Winzersekte angeboten, alle auf der Flasche vergoren und von bemerkenswerter Qualität. Abgerundet wird das Angebot durch weiße und rote Traubensäfte, die ebenfalls sich durch eine besondere Qualität auszeichnen.

Bevor jetzt die unterschiedlichen Weine zur Verkostung kommen, muss bereits jetzt auf das herausragende Preis-Geschmacks-Verhältnis hingewiesen werden, denn Weine dieser Güte zu solchen moderaten Preisen findet man eher selten.

  Foto: Helga König

2019 Riesling Classic

Beginnen wollen wir unsere interessante Verkostung mit diesem 2019er Riesling Classic, der bei der Klassifizierung der Weine durch die Genossenschaft zu den Rebsortenweinen zählt. Der 2019er Riesling wurde halbtrocken ausgebaut. Alle Winzerfamilien der Rheingrafenberger Genossenschaft geben ihr ganzes Herzblut, um ihren Weinen die beste Qualität angedeihen zu lassen. "Wein entsteht primär im Weinberg", dieser Weisheit folgend wird alles unternommen, damit das erstklassische Terroir, das die Spitzenlagen der Winzer auszeichnet auch sich in den Weinen wiederfindet. 

Riesling gilt bei den Weissweinen als eine der edelsten Rebsorten und Deutschland mit seinen verschiedenen Anbau-Regionen hat einen ganz exzellenten Ruf beim Riesling. Dass dies so ist hat auch mit den Riesling-Weinen von der Nahe zu tun, denn in diesen Lagen werden deutschlandweit mit die besten kultiviert, dank der geeigneten Böden und des besonderen Klimas. Beides kommt dem Riesling optimal entgegen, so auch diesem 2019er Riesling Classic halbtrocken.

Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit grünlichen Reflexen. Bevor die olfaktorische Prüfung beginnt, sollte der Riesling zunächst mit genügend Sauerstoff vermählt werden, damit er sich ganz öffnen kann und danach zeigt was in ihm steckt. Die Nase kann jetzt intensive Anklänge wahrnehmen, die an die typischen Riesling-Aromen erinnert, wie Pfirsich, Apfel und Citrus. Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen geschmacklich bestätigt. Die gut integrierte Säure trägt die Aromen perfekt und lässt so ein angenehmes Frucht-Säure-Spiel entstehen, wobei der halbtrockene Ausbau auch nicht zu kurz kommt. 

Der 2019er Riesling Classic ist fruchtig, körperreich und nicht zu trocken. Wer einen gelungenen, klassischen Riesling von der Nahe sucht ist hier fündig geworden. Wunderbar!

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden.


2019 Weissburgunder trocken

Verkostet wird nun dieser 2019er Weissburgunder, der ebenfalls trocken ausgebaut wurde. Auch hier handelt es sich um einen Rebsortenwein nach der Klassifizierung der Rheingrafenberger Winzer. Die Rebsorte Weisser Burgunder oder Weissburgunder gehört als Weisswein zur Burgunder-Familie, franz. Pinot Blanc. Entstanden ist der Wein durch eine Mutation aus dem Pinot Noir, deutsch Spätburgunder. Ursprünglich stammt der Wein aus dem Gebiet zwischen Genfer See und dem Rhone-Tal. Es wird vermutet, dass Weissburgunder auch schon vor 2000 Jahren dort angebaut wurde. Hierzulande hat diese Rebsorte ständig an Beliebtheit dazu gewonnen, sodass mittlerweile Deutschland die größte Bestockung weltweit vorweisen kann. Mit dem Klimawandel ist die Rebsorte weiterhin auf dem Vormarsch und dies oft zulasten von Riesling, sodass auch in den klassischen Riesling-Regionen wie an der Mosel und an der Nahe immer häufiger die Weissburgunder-Traube kultiviert wird. Die Rebsorte eignet sich vorzüglich als idealer Essensbegleiter, so wie auch dieser 2019er Weissburgunder trocken.

Im Glas überzeugt der Wein farblich mit einem schönen Hellgelb mit brillanten Reflexen. Ohne langweilen zu wollen, auch hier der Hinweis auf eine angemessene Belüftung des Weissburgunders, damit er olfaktorisch und geschmacklich richtig überzeugen kann. In der Nase werden anschließend Aromen registriert, die an Ananas, Birne und Quitte erinnern. Getragen wird diese Aromenfülle von der geeignetenSäure, die einen wunderbaren Frucht-Säure-Bogen entstehen lässt. 

Der 2019 Weissburgunder trocken ist elegant und frisch und besitzt ein gelungenes Aromenspiel, ist dabei sortentypisch und sehr animierend bis in den langen Nachhall hinein. Wie bereits erwähnt, ein begehrter Speisebegleiter, überzeugt der Wein auch ganz besonders zur täglichen Erbauung und Erfrischung, ganz besonders im Kreise lieber Freunde. Da bleibt es nicht bei einem Glas, dazu schmeckt der Wein zu gut. Großartig! 

Der 2019er Weissburgunder trocken hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden.


  Foto: Helga König


2019 Sauvignon Blanc trocken

Weiter geht es mit diesem 2019er Sauvignon Blanc, der mit einem trockenen Ausbau besticht. Der Wein gehört zu der Premium-Klasse in der Winzergenossenschaft Rheingrafenberg. Sauvignon Blanc ist nach Chardonnay die zweithäufigst angebaute Weissweinsorte und wird in allen großen Anbau-Gebieten weltweit kultiviert. Hierzulande hat Sauvignon Blanc nicht annähernd die Bedeutung wie etwa in Frankreich, in Neuseeland (Malborough) oder in Südafrika. Die Bestockung in deutschen Anbau-Gebieten ist mengenmäßig bis auf die Pfalz eher von untergeordneter Bedeutung. An der Nahe z.B. bewegt sich der Anbau zwischen 10 und 20 Hektar, allerdings mit wachsender Zunahme. Dies hat sowohl mit dem Klimawandel, als auch mit der steigenden Beliebtheit der Rebe zu tun. Als frischer, geschmackvoller Weisswein eignet sich Sauvignon Blanc vorzüglich, passt bestens zum Terroir ganz speziell an der Nahe und wenn dann solche Spitzenlagen wie die der Rheingrafenberger Winzer zum Anbau vorhanden sind, dann entstehen derartige Premium-Weine, wie dieser 2019er Sauvignon Blanc trocken.

Zunächst hat das Auge die Chance den wunderbaren Wein mit seiner hellgelben Farbe und seinen brillanten Reflexen im Glas zu betrachten, Danach kommt die Nase an die Reihe, selbstverständlich erst wenn der Sauvignon Blanc angemessen atmen konnte. Typische Anklänge an pikante Johannis- und Stachelbeeraromen werden jetzt wohlwollend wahrgenommen und durch Nuancen von grünem Paprika ergänzt. 

Im Mund und am Gaumen werden diese Aromen geschmacklich ebenso registriert und durch eine tragende Säure ergänzt. Der2019er Sauvignon Blanc trocken ist vollmundig, feinnervig, besitzt einen individuellen Charakter und einen großartigen Geschmack. Es ist gerade die Balance von ausgeprägter Frucht und bestens eingebundener Säure, die einen solchen großen Wein entstehen lässt. Natürlich besitzt der Premium-Sauvignon Blanc auch die richtige Frische im langen Finish, um komplett überzeugen zu können. Herrlich!

Der Wein hat 12% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden.


2019 Meddersheimer Rheingrafenberg Riesling Mineral trocken 

Zur Verkostung kommt nun ein weiteres Highlight der Winzergenossenschaft mit diesem 2019er Riesling Mineral trocken. Gewachsen sind die Trauben zu diesem Spitzen-Riesling in der Ausnahme-Lage Meddersheimer Rheingrafenberg. Die klassische Lage Rheingrafenberg, die der Genossenschaft auch ihren Namen verliehen hat, ist nach Südost ausgerichtet und besitzt eine Neigung von bis 40%. Die Bodenbeschaffenheit besteht aus sandigen bis lehmigen Böden, sowie Konglomerate und Brekzien des Rotliegenden. Hier gedeihen die edelsten Rieslinge, die windgeschützte Lage lässt hochreifes, gesundes, erstklassisches Rebgut entstehen, das selektiv mit der Hand geerntet, äußerst schonend im Keller verarbeitet werden kann. Winzer und Kellermeister sind voll Herzblut dabei immer nur die hochwertigsten Weine entstehen zu lassen, wie dieser 2019er Meddersheimer Rheingrafenberg Riesling Mineral trocken.

Im Glas präsentiert sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit grünlichen Reflexen. Auch jetzt bitte nicht den Sauerstoff vergessen. Somit hat die Nase die Möglichkeit die ganze Klasse dieses Premium-Weines komplett zu erfassen, mit seinen Anklängen nach grünem Apfel, Pfirsich, Aprikose Zitrus und einer mineralischen Note. Geschmacklich werden diese Nuancen bestens in Mund und Gaumen bestätigt und durch eine knackige Säure ergänzt. Der 2019er Riesling Mineral trocken ist kraftvoll und nachhaltig, ausgewogen und Terroir-geprägt. Die Mineraltät verleiht dem Wein eine zusätzliche Komplexität, Substanz und Gewicht, wobei der hohe Alkohol-Gehalt keineswegs der Frucht und der Frische schadet, ganz im Gegenteil. Hier ist den Winzern der Rheingrafenberger Genossenschaft ein überragender Riesling gelungen mit einem grandiosen Geschmack auf höchstem Niveau. Dies sind die Rieslinge die weltweite Beachtung finden, schmecken sie doch einfach phantastisch und lassen das Herz des Rieslingfreundes höherschlagen. Hier ist jeder Schluck eine Freude und Offenbarung. Chapeau!

Der 2019er Meddersheimer Rheingrafenberg Riesling Mineral trocken hat kraftvolle 14% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden.

  Foto: Helga König

2019 Riesling trocken

Als weiterer Wein aus der Rubrik Rebsortenweine folgt nun dieser 2019er Riesling mit seinem trockenen Ausbau. Wie bereits zuvor erwähnt, sind es gerade die Nahe-Rieslinge die weit über Deutschland und Europa hinaus weltweit immer wieder für Respekt und Anerkennung bei den Riesling-Freunden sorgen. Deutscher Riesling hatte bereits vor über 100 Jahren einen Stellenwert, der dem der Weine aus Bordeaux gleichkam, im Preis diese sogar übertraf. Dies änderte sich erst im Laufe des 20. Jahrhunderts, wo deutscher Riesling seinen Stellenwert gegenüber anderen weißen Rebsorten wie Chardonnay und Sauvignon Blanc einbüßte.

Erst in den 1990er Jahren begann erneut das weltweit gesteigerte Interesse an Riesling aus deutschen Anbau-Gebieten, so auch ganz speziell von der Nahe, die allerdings zunächst als Geheimtipp galt. Dies jedoch zu Unrecht, denn der Kenner wusste schon immer diese Rieslinge besonders zu schätzen. Das liegt besonders an dem ausgesuchten Terroir, denn Böden und Klima passen einfach perfekt zur Riesling-Traube. Ein ganz typisches Beispiel findet sich hier mit diesem 2019er Riesling trocken.

Farblich präsentiert sich der Wein in einem frischen Hellgelb mit grünlichen Reflexen. Auch hier ist es nötig den Riesling zunächst zu belüften, der Wein dankt es mit seinem ganzen Potential. Die Nase hat jetzt das Vergnügen sich an Aromen zu erfreuen, nach Aprikose, Apfel, weißem Pfirsich und Limone. Geschmacklich werden diese Anklänge intensiv bestätigt und durch die richtige Säure perfekt ergänzt. So kommt eine gelungene Balance zustande, die dem 2019er Riesling seinen eigenen Charakter gibt und zeigt wie sortentypisch der Wein ist. Der Riesling ist angenehm trocken, rassig, frisch und kraftvoll. Zudem punktet er mit einem schönen, langen Nachhall, der noch einmal zeigt wie gelungen und geschmackvoll der hier verkostete Riesling ist. Top!

Der Wein hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden.


2019 Portugieser Rosé feinherb

Zum Schluss unserer kleinen, aber feinen Verkostung steht nun noch dieser 2019er Rosé an, der feinherb ausgebaut wurde. Vinifiziert wurde der Wein aus der Blauen Portugieser-Traube. Die rote Portugieser-Rebe stammt ursprünglich aus dem Gebiet der Untersteiermark im heutigen Slowenien. Von dort ist sie nach Deutschland gebracht worden, wo sie in den Weinbau-Gebieten Pfalz und Rheinhessen eine besonders große Verbreitung erlebt hat. Als Rotwein aber nimmt die Bestockung in den letzten Jahren zugunsten von Spätburgunder und Dornfelder stetig ab.

Die Blaue Portugieser Traube eignet sich hervorragend zur Vinifizierung eines Rosé-Weines, ergibt es doch einen leichten, frischen Wein, der die positiven Seiten eines Rotweines mit der Frische eines Weissweines verbindet. Dabei liegen die roten Trauben nur wenige Stunden auf der Maische, sodass nur eine geringe Menge an roten Farbpigmenten in den weißen Saft der Portugieser-Traube gelangt. So kommt der lachsfarbene Farbton zustande, der beim Rosé viel Frische signalisiert. Anschließend wird der Rosé wie ein Weisswein im gekühlten Edelstahltank ausgebaut. Das Ergebnis ist dann ein leichter, schmackhafter Wein, der sich besonders im Sommer zur Verkostung eignet. In Deutschland werden Rosé-Weine immer beliebter, etwa 10% aller Wein hierzulande entfallen auf Rosé.

Farblich zeigt sich der Wein in diesem leuchtenden Rosé-Ton im Glas, der sofort zur Verkostung animiert. Die Nase erfreut sich an einem frischen Duft, der an Himbeeren und Erdbeeren erinnern. Im Mund und am Gaumen werden diese Anklänge geschmacklich bestätigt, wobei die feine Säure durchaus Platz für den feinherben Ausbau lässt. Der Wein ist elegant und unkompliziert, dabei gerade besonders animierend wenn er gut gekühlt genossen wird. Als Sommerwein ideal, eignet er sich auch zur täglichen Erbauung und Erfrischung ebenso. Superb!

Der 2019er Portugieser Rosé feinherb hat moderate 11,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden.

Nachdem wir jetzt die köstlichen Weine der Rheingrafenberger Winzergenossenschaft mit viel Freude und Respekt verkostet haben, hier unser Fazit:

Alle Weine sind von beachtenswertem Niveau und bester Qualität. Dies liegt zum einen an den ganz besonderen Lagen, die die Winzer mit großer Sorgfalt, viel Wissen und unermüdlichem Engagement kultivieren, damit jenes erstklassische Traubengut entstehen kann, das zu den exzellenten Weinen verarbeitet wird, die wir verkosten durften. Bereits die Rebsortenweine zeigen auf welcher außerordentlichen Qualitätsstufe in der Genossenschaft Weine kreiert werden.

Die Premium-Weine erfüllen alle Ansprüche, die an Spitzenweine gestellt werden. Sie sind individuell, verkörpern das Terroir wo sie gewachsen sind und zeigen die Klasse die große Weine auszeichnen. Uns jedenfalls haben die Weine von der Rheingrafenberger Winzergenossenschaft besonders gut gefallen, schmecken sie doch einfach hervorragend. Hervorragend ist auch das Preis-Genuss-Verhältnis, das es unbedingt noch einmal zu erwähnen gilt. Solche Weine zu einem solchen moderaten Preis, da schmeckt´s nochmal so gut.

Maximal empfehlenswert

 Peter J. und Helga König

Onlinebestellung bitte hier klicken: https://rheingrafenberg.de/shop/

#Affentaler_Winzer e.G. Bühl/Baden 4 Weissweine und 2 Rotweine

 Foto: Helga König
Die Affentaler Winzer e.G. ist in Bühl in Baden zuhause. Ihre Tradition reicht weit über hundert Jahre hinaus, denn bereits im Dezember 1908 wurde von 24 Winzern der Naturweinbauverein Affental ins Leben gerufen. Im Jahr 1909 erfolgte daraufhin die Eintragung ins Genossenschaftsregister. In dem Affentaler Nachbarort wird 1937 von Riesling- Winzern eine Weißweingenossenschaft gegründet. 1949 erfolgte im Bühler Stadtteil Altschweier die Gründung der Winzergenossenschaft gleichen Namens. Aber zeitgleich wurde auch ein noch heute gültiges Wahrzeichen aus der Taufe gerufen, mit der traditionellen Affenflasche, in die der Affentaler Spätburgunder Rotwein gefüllt wurde. Es folgt dann 1959 der Zusammenschluss des Naturbauverein Affental und der Winzergenossenschaften Eisental-Affental mit der gleichzeitigen Erweiterung der Kellerei in der Ortsmitte von Eisental, um die erweiterte Rebfläche kellermäßig bearbeiten zu können. 

1960 fand dann die Fusion der Winzergenossenschaften Altschweier und Kappelwindeck statt. Es folgte am 01.09.1973 der Zusammenschluss der Winzergenossenschaften Eisental-Affental und Altschweier-Kappelwindeck zur Affentaler Winzergenossenschaft. Als erste Genossenschaft in Baden wird dann ab 1977 Wein im kleinen Barrique-Fass ausgebaut, ein Novum, das zwar in dieser Zeit noch von anderen Badischen Weinerzeugern belächelt worden ist, sich aber über die Jahre als Vorteil entpuppte, denn die Affentaler Winzer haben so weitreichende Erfahrungen gesammelt, um erfolgreich großartige Weine im Barrique reifen zu lassen. 

2002 dann wird erstmalig die "Selektion Leo Klär" abgefüllt, die Premium-Qualität, genannt nach dem Affentaler Kellermeister, der eine konsequente Ertragsregulierung von 45hl/ha eingeführt hat. 2014 erfolgt die Kooperation der Affentaler Genossenschaft mit der Baden-Badener Genossenschaft bezüglich der Bereiche Flaschenabfüllung und Logistik, worauf 2015 die Umbenennung zum Namen "Affentaler Winzer eG" folgte. Schließlich kam es am 22.08.2018 zur Verschmelzung der Affentaler Winzer eG mit der Winzergenossenschaft Baden.Baden, wobei jedoch jeder einzelne Betrieb seine Weine von den Kellermeistern der Affentaler Winzer eG separat ausbaut, damit die Eigenständigkeit der unterschiedlichen Lagen gewahrt bleibt. Bereits seit 1250 wird im Affental, begünstigt durch das milde Klima in der Ortenau, Wein angebaut. Hier an den steilen Schwarzwaldhängen und auf den sanften Hügeln der Vorbergszone gedeihen besonders Spätburgunder und Riesling ganz exzellent. Die Rebfläche von knapp 350 Hektar erstreckt sich von Eisental über Altschweier, Bühlertal, Kappelwindeck und Neusatz bis nach Ottersweier. 

Nach wie vor sind Riesling mit 50% und Spätburgunder mit 36% die beiden Hauptrebsorten. Daneben wird noch Müller-Thurgau, Weiß- und Grauburgunder und Traminer angebaut. An den steilen Schwarzwaldhängen besteht die Bodenbeschaffenheit überwiegend aus Granitverwitterungsboden, während in der Vorbergszone fruchtbare Lössböden zu finden sind. In den geschützten Lagen sorgt ein besonderes Kleinklima mit vielen Sonnenstunden und ohne die kalten Winde für einen optimalen Reifeprozess, hier kann erstklassiges, gesundes und hochreifes Traubengut ausgiebig heranreifen. Die naturnahe Bewirtschaftung der Weinberge, im Sinne einer wichtigen Nachhaltigkeit, sorgt ebenso für die allerbeste Qualität, die die Philosophie des Weinmachens der Affentaler Winzer prägt, wie die bereits angesprochene Ertragsreduktion, etwa bei der "Selektion Leo Klär", der richtige Reb- und Laubschnitt, die selektive Handlese und die äußerst schonende Verarbeitung im Keller. 

Dass solche akribischen Mühen, soviel Wissen und Können und das ganze uneingeschränkte Engagement größte Erfolge zeitigen, dies beweisen die hohen Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben, als da sind: Gebietsprämierung 2019 "Top Ten", DLG Bundesweinprämierung Top 100-„Die besten Betriebe“ 2019. Gold bei der AWC Vienna, der weltweit größten professionellen Verkostung, so auch bei der Falstaff Sauvignon Blanc Trophy 2019 mit 87 Punkten und bei der Mundus Vini 2019 Sommerverkostung 3xGold und 2xSilber. Die Affentaler Winzer eG verfügt über eine Vielzahl von unterschiedlichen Weinlinien, so etwa von der Affenflasche (eigenständig&unverwechselbar), das besondere Fass(Edle Rebsortenvielfalt), Winzer-Edition(Gebietstypisch und Charakterstark), Monkey Mountain & No 1(Eleganz. Finesse & Harmonie), Buddel-Flasche(Große Weine in kleinen Flaschen), Sekt & Secco (rassig-feine prickelnde Perlen) und Blütenedition (Erfrischend und aufregend). 

Die Premium-Edition ist die Selektion Leo Klär, diese gilt es jetzt mit viel Respekt und großer Neugierde zu verkosten. Weine mit dem Signet SLK sind die Spitzengewächse der Affentaler Winzer eG. Die Top-Winzer erzeugen gemeinsam mit den Oenologen Leo Klär und Medard Jung Ausnahme-Weine von eigenem Charakter und absoluter Qualität. Mit Erträgen von nur 45hl/ha präsentieren sich die Weine mit ausgeprägter Fruchtaromatik, einem dichten mineralischen Körper und komplexer Struktur.

  Foto: Helga König
2018 Bühlertaler Engelsfelsen Gewürztraminer Q.b.A. Trocken Selektion Leo Klär 

Beginnen wollen wir unsere interessante Verkostung mit  einem wunderbaren Weisswein aus der Premium-Sparte Selektion Leo Klär der Affentaler Winzer eG mit diesem 2018er Gewürztraminer trocken aus der Spitzen-Lage Bühlertaler Engelsfelsen. Gewürztraminer, in Baden auch unter der Bezeichnung Klevner zugelassen, ist eine alte Rebsorte, deren ungeklärte Herkunft entweder in Südeuropa oder in Ägypten vermutet wird. Ihren Namen verdankt die Rebe dem Weinort Tramin in Südtirol, wo Weine unter diesem Namen dokumentiert sind. 

In Deutschland wird Gewürztraminer etwa seit den Jahren um 1500 angebaut und urkundlich erwähnt. Deutschland auch ist hinter Frankreich das Land mit der zweitgrößten Anbaufläche und hier wiederum besitzt Baden hinter der Pfalz die zweitgrößte Bestockung. Die Rebe stellt hohe Ansprüche an Lage und Boden, wobei dieser erwärmbar, tiefgründig und nicht zu trocken sein soll. All dieses ist bei der Lage Bühlertaler Engelsfelsen optimal gegeben, sodass hier dieser wunderbare 2018 Gewürztraminer trocken heranreifen konnte, der sich bestens als Premium-Qualität für die Selektion Leo Klär qualifiziert hat.

Farblich präsentiert sich der Wein im Glas in einem typischen, kraftvollen Gelb mit brillanten Reflexen. Auch jetzt bitte den 2018er Gewürztraminer trocken zunächst richtig belüften, damit er sein ganzes Duft- und Geschmackspotential anbieten kann. Die Nase hat danach das Vergnügen ein dichtes Aroma nach Mirabelle, reifen Williamsbirnen, Ananas und feinen Holznoten wahrzunehmen. Geschmacklich werden diese Anklänge eindeutig von Mund und Gaumen bestätigt und durch Muskat, Nelke und Zimt ergänzt. Es ist diese angenehme Säure, die all diese Aromen trägt und so ein gelungenes Potpourrie an Frucht-Nuancen entstehen lässt. Der 2018er Gewürztraminer trocken ist kraftvoll, ausdrucksstark und intensiv im Geschmack, mit einem langen Finish versehen, wo der Wein seine ganze Qualität bemerkenswert dem Verkoster noch einmal darbietet, einschließlich seiner angenehmen Frische und seinem beeindruckenden Volumen. Dass ein solch gelungener Gewürztraminer eindeutig animiert, das eine oder andere Glas zu verkosten, versteht sich eigentlich von selbst. Großartig!

Der 2018er Bühlertaler Engelsfelsen Gewürztraminer Q.b.A. trocken aus der Selektion Leo Klär hat kraftvolle 15% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius verkostet werden.

2018 Ralschbach Riesling trocken Selektion Leo Klär

Weiter geht es mit dem sogenannten König der Weissweine, einem 2018er Riesling aus der Lage Ralschbach, der trocken ausgebaut wurde. Auch dieser vorzügliche Wein gehört zur Selektion Leo Klär, die sich unter anderem durch die Begrenzung der Erträge von 45hl/ha auszeichnet. Dieses Qualitätsmerkmal und die Tatsache, dass diese Editionsweine besonders lagerfähig sind und ihre endgültige Klasse erst nach einer Reifeperiode im Fass und auf der Flasche entfalten, zeigen um welche Spitzenweine es sich hierbei handelt. Die Weine werden während der gesamten Vegetationsperiode von Leo Klär und seinem Team betreut, hier wird nichts dem Zufall überlassen, die allerbeste Qualität der Weine hat oberste Priorität, so auch bei diesem 2018er Ralschbach Riesling trocken.

Im Glas offeriert der Wein seine hellgelbe Farbe mit grünlichen Reflexen. Ohne langweilen zu wollen,  auch hier der Hinweis auf die richtige Beatmung des 2018er Riesling trocken, der dann ganz intensiv seinen frischen Rieslingduft anbieten kann. Anklänge an Weinbergpfirsich und weiteren Aromen wie Cassis, Limette und Blutorange ergänzen sich zu einem perfekten Duftbild in der Nase.

Im Mund und am Gaumen wird diese Fruchtkomposition geschmacklich bestens registriert und es ist diese bestens integrierte Säure, die ein gelungenes Frucht-Säure-Spiel entstehen lässt. So ist der 2018er Riesling trocken elegant, mit einer feinen Mineralität versehen, durchaus komplex und mit einem unverkennbaren Charakter ausgestattet, versteht er es doch bestens sein Terroir geschmacklich zu vermitteln. Dieser Riesling hat Klasse, überzeugt er doch einfach mit Frucht, Frische und einem schönen Nachhall, der alle Vorzüge dieses Rieslings noch einmal Revue passieren lässt. Prächtig!

Der 2018er Ralschbach Riesling trocken Selektion Leo Klär hat 12,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden.

  Foto: Helga König


2018 Altschweierer Sternenberg Grauer Burgunder QbA trocken

Es folgt der 2018er Grauburgunder, der trocken ausgebaut wurde und der in einer der Spitzenlagen der Affentaler Winzer dem Altschweierer Sternenberg gewachsen ist. Grauburgunder, franz. Pinot gris ist in Deutschland unter dem Namen Ruländer klassifiziert. Grauburgunder/Pinot gris ist eine Mutation des Pinot noirs aus der Familie der Burgunder in Frankreich. Seit den 1980er Jahren erfreut sich die Rebsorte großer Beliebtheit, allerdings zunächst als Pinot Grigio aus Italien, allerdings bei mäßiger Qualität. Dies änderte sich erst, als Winzer in Baden und in der Pfalz sich der Rebsorte annahmen, um aus einem Ruländer mit dem traditionellen Ausbau aus sehr reifen und zum Teil edelfaulen Trauben einen Wein zu machen, der frisch, mit mehr Säure und weniger Süße, sich bestens als Essensbegleiter angeboten hat. Kontinuierlich wurde der Rulander alten Stils von dem heutigen Grauburgunder mit elegantem Geschmack verdrängt. Deutschland ist mittlerweile das Weinerzeugerland mit der mit Abstand größten Anbaufläche und hier ist Baden die Region mit der meisten Bestockung.

Im Glas zeigt sich der 2018er Grauburgunder trocken in einer zartgelben Farbe mit goldenen Reflexen. Bevor die olfaktorische Prüfung beginnt, ohne die niemals ein Wein verkostet werden sollte, ist es ratsam ihm genügend Sauerstoff zu geben, damit er sich komplett entfalten kann. Danach zeigen sich Anklänge in der Nase, die an Apfel, reife Birnen und würzige Noten erinnern. Im Mund und am Gaumen werden diese Anklänge geschmacklich ausgiebig bestätigt und durch eine bestens integrierte Säure ergänzt. So kommt ein wunderbarer Frucht-Säure-Bogen zustande, der intensiv, kraftvoll und sehr animierend ist. 

Der 2018er Grauburgunder trocken punktet mit einer lebendigen Dichte, ist facettenreich und verfügt über einen langen Nachhall, der frisch, durchaus komplex und sehr geschmackvoll daher kommt. Der Wein verfügt über sehr viel Substanz, zeichnet sich durch einen unverwechselbaren Charakter und Überzeugungskraft aus, nicht ohne sehr deutlich zu machen, welches großartige Terroir ihn geprägt hat. Top!

Der 2018er Altschweirer Sternenberg Grauer Burgunder trocken Selektion Leo Klär hat kraftvolle 14% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden.


2018 Scheurebe Auslese Selektion Leo Klär

Zur Verkostung steht nun eine ganz besondere Pretiose an mit dieser 2018er Scheurebe Auslese ebenfalls in der Edition: „Selektion Leo Klär“. Dieser Prädikatswein wurde nur aus den besten Trauben der Rebsorte Scheurebe vinifiziert, wobei nicht nur die Ertragsreduktion einen wichtigen Qualitätsschub erbracht hat. Das Rebgut ist erstklassig, somit gesund, hochreif und selektiert. Als Auslese verfügen die vollreifen, goldgelben Trauben im Weinanbaugebiet Baden eine Mindestanforderung von 102 oder 105 Grad Oechsle, sodass Auslese-Weine einen spannungsreichen Frucht-Säure-Bogen besitzen. Scheurebe ist eine Kreuzung von Riesling und der Bukettraube, sie wurde 1916 von Georg Scheu in seiner Wirkungsstätte in der Landesanstalt für Rebenzüchtung in Alzey gezüchtet. Grundsätzlich eignet sich Scheurebe ganz besonders gut für den Ausbau als Prädikatswein, so wie hier als Auslese aber auch als Beerenauslese, Trockenbeerenauslese oder gar als Eiswein. Dazu muss allerdings das Terroir vorhanden sein, mit exzellenten Reifebedingungen bei überdurchschnittlich vielen, intensiven Sonnenstunden. Die entsprechenden Top-Lagen der Affentaler Winzer eG sind privilegiert den Scheurebe-Trauben diese Voraussetzungen optimal zu bieten.

Farblich bietet die Auslese ein dichtes Goldgelb im Glas dem Auge des Verkosters, was schon auf einen hohen Fruchtzucker-Gehalt hinweist, Auslese eben. Zur Belüftung des Weins ist alles gesagt, bitte auch hier nicht vergessen. Die Nase wird danach betört von einer opulenten Fruchtaromatik nach Stachelbeeren, Cassis und reifer Ananas. Mund und Gaumen bestätigen dieses Lustgefühl an überzeugender Fruchtsüße, die sich ein sehr spannendes Spiel mit der feinen Säure liefert. Die Geschmacksrezeptoren sind zunächst hin- und hergerissen, werden aber bald von dem wunderbaren Zusammenspiel überzeugt. Welches Geschmackserlebnis, welche süße Lust und welches begeisternde Nachspiel? Chapeau!

Die 2018 Scheurebe Auslese Selektion Leo Klär hat 12,5% vol/alc und sollte bei 12 Grad Celsius genossen werden.

  Foto: Helga König

2017 Pinot Noir trocken Selektion Leo Klär

Nach den exzellenten Weissweinen der Affentaler Winzer eG werden nun ebenfalls zwei ganz großartige Rotweine verkostet. Beginnen wollen wir zunächst mit diesem 2017er Pinot Noir der trocken ausgebaut wurde. Pinot Noir, bekanntlicherweise in Deutsch Spätburgunder, wird von vielen als der König der Rotweine bezeichnet. Diese alte Rebsorte gibt es bereits seit 2000 Jahren, ihr Ursprung wird im Gebiet zwischen Genfer See und dem Rhonetal vermutet. Pinot Noir hat als Wein weltweite Bedeutung, der Anbau findet in allen bekannten Weinbau-Regionen rund um den Globus statt. Frankreich ist mit Abstand das Land, das den meisten Wein dieser Rebsorte erzeugt. In Burgund entstehen so sortenreine Weine die Weltruf besitzen.

Nach den USA steht bereits Deutschland an dritter Stelle mit der Bestockung, bei der Qualität allerdings stehen in Baden erzeugte Pinot Noir Weine ganz in erster Reihe, da auch die Bedingungen für exzellente Spätburgunder in der badischen Wein-Region ähnlich wie in Burgund sind. Der hier verkostete 2017er Pinot Noir trocken hat seine Reife 16 Monate lang in französischer Eiche erlangt. Leo Klär und sein Team haben ihm genügend Zeit gegeben, damit er in aller Ruhe heranreifen konnte.

Im Glas präsentiert sich der trockene Pinot Noir in einem wunderschönen Granatrot mit violetten Reflexen an der Oberfläche. Hat der Weisswein schon genügend Sauerstoff verlangt um sich ganz zu öffnen, so gilt dies für einen solchen wunderbaren Spätburgunder erst recht. Jetzt zeigen sich Anklänge in der Nase, die eindeutig an feine Kirsch- und Beerenaromen erinnern und die begleitet werden von würzigen Noten.

Im Mund und am Gaumen findet die geschmackliche Bestätigung der dunklen Fruchtaromen statt, voll und saftig, fruchtig, dicht, kraftvoll und sehr intensiv. Der 2017er Pinot Noir trocken punktet mit erheblicher Substanz, einem wunderbaren, feinen Geschmack, der richtigen Säure und einem langen Abgang der geprägt ist von einer begeisternden Samtigkeit. Der Wein ist rund und ausdrucksstark, geschmackvoll und sehr animierend. Freunde eines exzellenten Pinot Noir werden begeistert sein. Grandios!

Der 2017er Pinot Noir trocken Selektion Leo Klär hat kraftvolle14% vol/alc und sollte bei 16 bis 18 Grad Celsius verkostet werden.


2017 Pinot Noir trocken Reserve Selektion Leo Klär

Als nächster Ausnahme-Rotwein aus der Genossenschaft der Affentaler Winzer steht jetzt ein weiterer Spitzenwein mit diesem 2017er Pinot Noir Reserve an, der trocken ausgebaut wurde unter der Leitung von Kellermeister Leo Klär, der sein ganzes Können, Wissen und Herzblut seinen Premium-Weinen angedeihen lässt. Wie prächtig Pinot Noir gerade in den Lagen der Affentaler Winzer eG gelingen, ist bereits bei dem zuvor verkosteten Wein klar geworden. Eine noch intensivere Reifung hat allerdings dieser 2017er Pinot Noir trocken erfahren, wurde er doch 24 Monate lang in französischer Eiche gelagert. So konnte er sich noch intensiver entwickeln, sein Potential verfeinern und seine Lagerfähigkeit durch das Holz steigern, dank der vermehrten Gerbstoffe, die die Aromen umschließen. Deshalb ist es angebracht den Reserve Pinot zunächst zu dekantieren, bevor die Verkostung beginnt. 2 bis 3 Stunden zuvor sollte er schon mit dem nötigen Sauerstoff vermählt werden, damit die Gerbstoffe sich verflüchtigen können.

Das Ergebnis ist jetzt phänomenal, dies zeigt bereits die beeindruckende rote Farbe im Glas, mit einem leichten violetten Schimmer an der Oberfläche. Sodann folgt jetzt die große Stunde der Nase, sie hat das Privileg der weiteren sensorischen Annäherung. Die olfaktorische Prüfung ergibt ein tolles Aroma nach dunklen Kirschen, eingelegten Waldbeeren und feine Bittermandel-Nuancen, ebenso leichte Holznoten. Geschmacklich werden die eindeutigen Aromen bestens bestätigt. Der 2017er Pinot Noir trocken Reserve hat die optimale Säure die bestens mit den Aromen harmoniert. Dabei ist der Wein komplex, kraftvoll, dicht, samtig und dennoch ungemein lebendig. Der beeindruckend lange Nachhall verleitet dazu, in aller Ruhe, Entspanntheit und Freude sich den Geschmack dieses herrlichen Pinot zu verinnerlichen. Ein solcher großer Pinot macht einfach nur Spass. Á la bonne heure!

Der 2017erPinot Noir trocken Reserve Selektion Leo Klär hat kräftige 14% vol/alc und sollte bei 16 bis 18 Grad Celsius genossen werden.

Nachdem wir jetzt die sechs exzellenten Weine aus der Premium-Klasse der Affentaler Winzer eG mit großer Begeisterung getrunken haben, hier unser Fazit: 

Alle Weine sind von allerhöchstem Niveau und von einer Spitzen-Qualität, die einfach nur überzeugt und große Trinkfreude macht. Dies liegt natürlich an dem Terroir der wunderbaren Lagen, die die Winzer in der Affentaler Genossenschaft ihr Eigen nennen und diese naturgemäß und sehr nachhaltig pflegen. Ebenso sorgsam gehen sie mit ihren Reben um, wenn sie nichts dem Zufall überlassen, damit allerbestes Rebgut heranreift, aus dem dann optimale Weine entstehen können, so wie die soeben verkosteten Pretiosen aus der Selektion Leo Klär. 

Wein entsteht im Weinberg, wie jeder Winzer weiß. Hier wird alles unternommen, dass die optimalen Bedingungen der Affentaler Lagen ihre Wirksamkeit entfalten können. Im Keller dann liegt es in den Händen von Leo Klär und Medard Jung und dem gesamten Team welcher großartige Geschmack sich bei den Weinen entwickelt. Und dass dieser einfach nur prachtvoll und begeisternd ist, dies sehen nicht nur wir sondern auch die vielen professionellen Verkoster so, die den Weinen von der Affentaler Winzer eG immer wieder Spitzenplätze bestätigen. Uns haben die Weine ganz besonders gut gefallen, sodass wir die Affentaler Winzer eG in die allererste Reihe der Genossenschaften in Baden, ja in ganz Deutschland stellen. Deshalb: 

Maximal empfehlenswert

Peter J. und Helga König

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Ruppertsberger Winzergenossenschaft Hoheburg e.G. Pfalz 4 Weissweine, 1 Rotwein und 1 Secco Rosé Probierpaket "2019er Pioniere"

 Foto: Helga König

Die Ruppertsberger Winzergenossenschaft Hoheburg ist in seiner jetzigen Form im Jahre 1968 gegründet worden, als die Winzergenossenschaft von 1911 mit der 1917 entstandenen Genossenschaft Hoheburg fusioniert hat. Ruppertsberg selbst liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zu dem bekannten Weinort Deidesheim in der Pfalz. Der Name Hoheburg bezieht sich auf eine mittelalterliche Burg, die auf dem Gebiet von Ruppertsberg auf den Grundmauern eines römischen Kastells errichtet worden war. Hier kreuzten sich einst auch zwei wichtige Römerstrassen. In der Umgebung dieses zentralen Standortes wurde schon durch die Römer Weinbau betrieben, denn Wein galt zu jener Zeit für die römischen Beamten und Soldaten als Alltagsgetränk. Insofern blickt die Erzeugung von Wein in der Gemarkung Ruppertsberg auf eine mehr als 2000 jährige Geschichte zurück.

Heute sind es ca. 86 Winzer-Betriebe, die ihre gesamte Ernte bei der Ruppersberger Winzergenossenschaft Hoheburg zur Vinifizierung anliefern. Die kultivierte Rebfläche beträgt dabei etwa 400 ha, wobei die Weinberge neben Ruppertsberg auch in den Nachbar-Gemeinden Königsbach/Mußbach, Meckenheim und Deidesheim zu finden sind. Die Lagen in denen die 27 Vollerwerbs- und die 59 Nebenerwerbsbetriebe ihre Weine erzeugen, gehören nicht nur zu den besten in der Pfalz, sie sind mit die erstklassigsten und bekanntesten Weinbergen in ganz Deutschland. Dazu zählen Namen wie: Ruppertsberger Hohestück, Ruppertsberger Linsenbusch, Ruppertsberger Nußbien, Ruppertsberger Reiterpfad, Mußbacher Eselshaut, Deidesheimer Hofstück und Königsbacher Ölberg. 

Der Winzergenossenschaft Hoheburg verfügt über die modernste Kellertechnik und zusammen mit hochqualifizierten und erfahrenen Kellermeistern bilden Tradition und Moderne eine gelungene Einheit, die großartige Weine garantiert. Dabei spielt das Terroir eine ganz entscheidende Rolle, denn dieses gilt es besonders herauszuarbeiten, um dann noch mit der individuellen Handschrift der Weinmacher die Vorzüge der Lagen zu vervollkommnen. So erhalten die Weine von der Winzergenossenschaft Hoheburg ihren authentischen, individuellen und sortentypischen Charakter. 

Mit 42% Riesling ist diese Rebsorte mit Abstand der am häufigsten kultivierte Wein im Weisswein-Bereich, zudem werden noch Silvaner, Kerner, Müller Thurgau, Weiß- und Grauburgunder angebaut. Bei den roten Rebsorten sind die Weinbergslagen hauptsächlich mit Dornfelder, Spätburgunder, Portugieser und Lemberger bestockt. Hinzu kommen exzellente Sekte und Secco. Natürlich darf nicht vergessen werden, welche großartigen Auszeichnungen die Weine von der Ruppertsberger Winzergenossenschaft Hoheburg mannigfaltig im In- und Ausland erhalten haben.

Stellvertretend für alle sollen hier folgende erwähnt werden, etwa die Goldenen und Silbernen Kammerpreismünzen bei der Landesprämierung durch die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz, den Meininger Grand International Wine Award, Mundus Vini Gold und Silber, sowie die International Wine Challenge AWC Vienna ebenfalls Gold und Silber. Wie hervorragend die Weine von der Genossenschaft Hoheburg aber wirklich sind, zeigt sich bei der nachfolgenden Verkostung:

  Foto: Helga König
2019 Ruppertsberger Hofstück Grauer Burgunder Kabinett Halbtrocken 

Der hier verkostete 2019er Grauburgunder wurde in der Prädikatsstufe Kabinett halbtrocken ausgebaut und stammt von der Pfälzer Spitzenlage Ruppertsberger Hofstück. Dabei handelt es sich um einen Wein, der ganz nach der "Terroir-Philosophie" der Ruppertsberger Winzergenossenschaft kreiert wurde, wobei das hauptsächliche Bestreben darauf hinausläuft, dass die Weine sehr authentisch das Terroir ihrer Lagen widerspiegeln, so wie hier vom Ruppertsberger Hofstück. Dass dies optimal gelungen ist, belegt die Tatsache mit welcher Akribie die Winzer und Kellermeister bei der naturnahen Weinbergspflege, der Handlese und der schonenden Verarbeitung im Keller zu Werke gehen.

Im Glas zeigt sich der 2019er Grauburgunder Kabinett in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Bevor die olfaktorische Verkostung beginnt, sollte der Wein genügend mit Sauerstoff belüftet werden, damit er sein gesamtes duftmäßiges und geschmackliches Potential anbieten kann. Danach zeigen sich intensive Anklänge in der Nase, die an Sommeräpfel, Wiesenblumen und einen leichten Mandelduft erinnern. Im Mund und am Gaumen werden diese Nuancen bestätigt, wobei die wohl eingebundene Säure die Geschmacksaromen optimal trägt und auch den Prädikatsausbau als Kabinett geschmacklich nicht zu kurz kommen lässt. Der Wein ist kräftig im Geschmack, punktet mit seiner Frucht, seiner ausbalancierten Säure und einer bemerkenswerten Frische, die bis in den langanhaltenden Abgang anhält. Hier ist den Weinmachern von der Genossenschaft Hoheburg ein ganz vorzüglicher Grauburgunder Kabinett halbtrocken gelungen, der richtig Spaß auf mehr macht. Großartig! 

Der Wein hat 11,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden.

2019 Auxerrois Feinherb 

Dieser 2019er Auxerrois feinherb ist ein weiterer besonderer Wein aus dem Probierpaket "2019er Pioniere". Die Rebsorte Auxerrois ist hierzulande nicht allzu sehr verbreitet, allenfalls an der Obermosel, in der Pfalz und im Kraichgau. Die Sorte entstand durch eine natürliche Kreuzung von Heunisch und Pinot. Der Wein erinnert an Weißburgunder, ist im Vergleich aber bukettreicher, fruchtiger und hat weniger Säure. Natürlich spielt auch hier das außergewöhnliche Terroir der Ruppertsberger Lagen eine entscheidende Rolle, aber der Wein muss auch erst einmal auf die Flasche gebracht werden. Dies ist den Weinmachern von Ruppertsberg absolut gelungen.

Die Farbe im Glas ist ein leuchtendes Hellgelb mit leicht brillanten Reflexen. Auch hier benötigt der Wein zunächst genügend Sauerstoff, damit er sich komplett öffnen kann. Jetzt zeigen sich dezente Duftaromen in der Nase nach gelbem Pfirsich und Apfelaromen. Im Mund und am Gaumen werden diese olfaktorischen Anklänge geschmacklich bestätigt und durch eine feine, sehr harmonische Säure ergänzt. So punktet die 2019er Auxerrois feinherb mit einem wunderbaren Frucht-Säure-Bogen, der genügend Platz für die Fruchtaromen des feinherben Ausbaus lässt, gleichzeitig den Geschmack auch ebenso der gut eingebunden Säure zugesteht.

Der Wein verfügt über einen vollen Körper, ist intensiv und ist dabei doch filigran und feingeschliffen. Dies zeigt sich auch bei dem langen Nachhall, der bestätigt, welcher erstklassische Auxerrois den Winzern von der Ruppertsberger Genossenschaft Hoheburg gelungen ist. Perfekt!

Der 2019er Auxerrois feinherb hat 11,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad verkostet werden.


  Foto: Helga König


2019 Scheurebe Feinherb 

Die jetzt verkostete 2019er Scheurebe feinherb stammt aus den exzellenten Lagen Ruppertsberger Winzer. Sie wurde wie sein zuvor vorgestellter Vorgänger ebenfalls feinherb ausgebaut. Bei allen Weinen geht es den Weinmachern von der Winzergenossenschaft Ruppersberg Hoheburg darum, dass sie in erster Linie sehr authentisch das Terroir verkörpern. Und wer die Lagen in der Gemarkung Ruppertsberg und Umgebung kennt, weiß, dass hier in der Mittelhaardt und besonders bei den Lagen des Ruppertsberger Genossenschaft es sich um mit das Beste handelt, das man in der Pfalz an Weinbergen finden kann.

Lehm bis lehmiger Sand, stellenweise mit Geröll, sandigen Tonsteinen und vereinzelt Kalkverwitterungsboden ist die Beschaffenheit z.B. bei der Lage Ruppertsberger Hoheburg, dazu ein exzellentes Kleinklima, bestens geeignet für die Scheurebe. So entstehen unter dem fachlichen Ausbau erfahrener, kenntnisreicher Kellermeister der Genossenschaft Weine auf höchstem Niveau, wie auch dieser 2019 Scheurebe feinherb aus dem hier verkosteten Probierpaket "2019er Pioniere". Im Glas zeigt sich der Wein in einer hellgelben Farbe mit brillanten Reflexen. Ohne langweilen zu wollen, auch hier wieder der Hinweis auf die Beatmung der Scheurebe mit genügend Sauerstoff, damit sie sich voll entfalten kann.

Jetzt zeigen sich deutliche Anklänge, die an viel Maracuja und schwarze Johannisbeeren erinnern. Diese werden im Mund und am Gaumen geschmacklich wunderbar bestätigt. Dabei begeistert besonders das herrliche Frucht-Säure-Spiel, das durch den feinherben Ausbau der Fruchtsüße zunächst den Vortritt lässt, dann aber einen gelungenen Rahmen und die richtige Balance in der durchaus frischen Säure findet.

Alles zusammen bildet eine großartige geschmackliche Einheit, wobei der Wein durch sein Volumen, seine Aromenvielfalt und seine Finesse begeistert. Das Finish ist langanhaltend, sehr intensiv und sehr überzeugend. Diese Scheurebe schmeckt einfach klasse. Spitze!

Die 2019er Scheurebe feinherb hat 11% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden.

2019 Muskateller Feinherb 

Bei dem jetzt verkosteten Weißwein muss zunächst auf einige Besonderheiten hingewiesen werden. Dass dieser Wein ein ganz junger Vertreter des neuen Jahrgangs 2019 ist, sollte zunächst nicht verwundern, denn jetzt um die Jahreswende sind die ersten frischen Weißweine auf der Flasche und bereits bestens trinkreif. So auch dieser 2019er Muskateller feinherb. Die Besonderheit dieses Weines liegt in der Art der Vinifizierung, denn es handelt sich hier um einen Muskateller, der äußerst schonend im gekühlten Edelstahltank gekeltert wurde. So ist ein ganz spezieller, feinherber Weisswein entstanden. Dem Wein selbst kommt dabei die Aromen-Fülle zugute, sie bereichert sein ganzes Potential.

Der Muskateller gehört mit zu den ältesten, bekannten Rebsorten, denn bereits um 3000 v.Chr. soll die Rebe in Ägypten und dem Iran angebaut worden sein. Die Farbe des Weines im Glas ist ein helles Gelb mit einem leicht brillanten Reflex. Auch hier wieder die Erinnerung den Wein zunächst zu belüften. Dann nimmt die Nase Nuancen von Mandarine, Orange und Mango wahr. Im Mund und am Gaumen werden diese olfaktorischen Nuancen geschmacklich bestätigt, wobei sich gerade die Aromen-Vielfalt des Muskateller besonders bemerkbar macht. Der Wein besitzt ein frisches, fruchtbetontes, feinherbes Geschmacksband, das getragen wird von der nötigen Säure, ohne die ein solcher lebendig frischer Wein nicht auskommt. Jetzt noch ganz jung auf der Flasche zeigt er doch schon welches geschmackliche Potential in ihm steckt.

Dies ist ein Muskateller der einfach großartig schmeckt, da möchte man unbedingt noch ein weiteres Glas davon haben, oder vielleicht auch zwei. Fabelhaft!

Der 2019er Muskateller feinherb hat 11,5% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius getrunken werden.

  Foto: Helga König

2019 Rotwein Trocken "Romanze in Rot" 


Die Lagen des Ruppertsberger Winzergenossenschaft Hoheburg sind ebenfalls prädestiniert, ganz großartige Rotweine zu kultivieren. Einen ersten Nachweis erbringen die Winzer der Genossenschaft beim neuen Jahrgang 2019 mit diesem Rotwein „Romanze in Rot“, der trocken ausgebaut worden ist. Benannt haben sie sie so, weil bei der Cuvée wunderbar harmonierende rote Rebsorten vereint worden sind. Bereits zu der Zeit, als die Römer die Region verwalteten, wurden auf dem Gebiet der heutigen Gemarkung Rupperstberg große Weinbergsflächen bewirtschaftet. Schon zu dieser Zeit wurde auch an den ganzen Hängen der Mittelhaardt Wein angebaut. Dies zeugt von den hervorragenden Bedingungen, die hier gegeben sind, um beste Weine zu vinifizieren.

 Im Glas zeigt sich die 2019er Rotwein-Cuvée in einem kräftigen dunklen Rot mit leicht violetten Reflexen an der Oberfläche. Benötigt Weisswein die richtige Dosis Sauerstoff um sich zu entfalten, so gilt dies für einen Rotwein erst recht. Danach zeigen sich hier Anklänge von Beerenaromen, Kirsch- und Mandel-Nuancen in der Nase, wobei die intensiven Fruchtaromen im Mund und am Gaumen eindrucksvoll bestätigt werden.

Die Cuvée punktet mit einer sehr dichten Struktur, ist komplex, kräftig und mit einer gut ausbalancierten Säure ausgestattet, und ist extraktreich, mit bestens eingebunden Tanninen. Da dieser Rotwein noch sehr jung ist, mit viel Potential, wird er auf der Flasche noch weiter reifen, um dann sehr weich und rund in seinem langen Finish zu zeigen, wie spitzenmäßig die 2019er Cuvée „Romanze in Rot“ den Winzern der Genossenschaft Ruppersberg Hoheburg gelungen ist.

Die Liebhaber eines intensiven, nicht zu komplizierten Rotweines werden ihre wahre Freude mit dieser Cuvée haben. Ganz prima!

Die Rotwein-Cuvée trocken hat 13% vol/alc und sollte bei 18 bis 20 Grad Celsius verkostet werden.

Secco Rosé, Deutscher Perlwein

Abschließend kommt noch eine erfrischende Köstlichkeit zur Verkostung mit diesem herrlichen Secco Rosé. Secco ist die leichte Alternative zum Sekt. Dabei handelt es sich hier um einen „Perlwein mit zugesetzter Kohlensäure“, so der technische Begriff. Basis zu diesem Secco ist ein Roséwein, der dann die besonders erfrischende Kohlensäure zugesetzt bekommt. Im Verhältnis zu Sekt beträgt der Druck in der Flasche bei Secco zwischen 1 und 2,5 bar, während er beim Sekt zwischen 3 und 6 bar ist. Dies zeigt dann auch den Unterschied beim Verschluss der Flasche, der beim Secco einen einfachen Korken mit einem Schnürband oder einen Drehverschluss aufweist, während die Sekt-Flasche mit Naturkork oder einem Plastikkorken versehen ist. Secco ist mittlerweile das angesagte „Gute-Laune-Getränk“ auf sommerlichen Partys oder die willkommene Erfrischung an warmen Abenden.

Ganz besonders jedoch dieser Secco Rosé, der zudem noch voll das Life-Style-Gefühl trifft. Im Glas zeigt sich der Secco in einer sehr erfrischenden Rosé-Farbe mit einer leichten, feinen Perlage, die sehr zurückhaltend aufsteigt. Die Nase nimmt sofort die fruchtigen Aromen wahr nach roten Früchten wie Erdbeeren und roten Johannisbeeren. Der Secco Rosé entpuppt sich als wahrer Gaumenschmeichler, fruchtig, spritzig und angenehm frisch. Dabei ist gute Laune vorprogrammiert und da er auch leicht daherkommt, sollte auch ein weiteres Glas nur angenehm sein. Der Secco Rosé hat 12% vol/alc und sollte bei 8 bis 10 Grad Celsius genossen werden.


Zum Abschluss unser Fazit:

Ob die vier Weisweine, der Rotwein oder der Secco Rosé, sie alle sind von allerbester Qualität und höchstem Niveau. Die Winzer von der Ruppertsberger Genossenschaft Hoheburg verstehen es mit ihrem modernen Engagement und ihrem traditionsreichen Wissen Weine aus ihren Spitzenlagen zu kreieren, die einfach fabelhaft sind, wunderbar schmecken und den Liebhaber von Weinen aus der Pfalz absolut überzeugen. Wir haben mit großer Freude und viel Respekt den Grauburgunder, den Auxerrois, den Muskateller und die Scheurebe, den wunderbar geschmackvollen und frischen Rotwein, aber auch den Secco Rosé genossen und schlagen unseren Lesern deshalb vor, sich bei der Ruppertsberger Genossenschaft Hoheburg kundig zu machen, um diese Weine ebenfalls zu probieren, die als Probierpaket "2019er Pioniere" angeboten werden und einen ersten geschmacklichen Eindruck des neuen Jahrgangs 2019 vermitteln. Es lohnt sich wirklich, zumal die Weine und der Secco neben ihrer Klasse ein ganz ausgezeichnetes Geschmacks-Preis-Verhältnis besitzen. 

 Sehr empfehlenswert

 Peter J. und Helga König

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