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Rezension: Fürst von Metternich Sektkellerei GmbH, Paket mit vier verschiedenen Sekten.

 Foto: Helga König
Die Sektkellerei Fürst von Metternich trägt seinen Namen nach den berühmten Vorfahren  der Adelsfamilie von Metternich. Ihre Geschichte ist mittlerweile über 330 Jahre alt. Urkundlich zum ersten Mal erwähnt wurde dieses Adelsgeschlecht der von Metternich-Winneburg im Jahre 1679. 1813 in den österreichischen Fürstenstand erhoben, wurde der Titel von Generation zu Generation weitervererbt. Das bedeutendste Familienmitglied in der Ahnenreihe war Clemens Wenzeslaus Lothar Fürst von Metternich-Winneburg. Unter Kaiser Franz I. wurde er Staatskanzler und hat entscheidend den Wiener Kongress mitgeprägt, wo Europa nach dem Ende der napoleonischen Zeit neu aufgeteilt worden ist. 

Für seine Verdienste wurden ihm u.a. die Weinberge in Johannisberg im Rheingau geschenkt. Hier gibt es nachweislich die ältesten Rieslingweinberge der Welt. Von hier auch hat der Riesling seinen Siegeszug um die Welt angetreten, denn Stecklinge von Johannisberg wurden auf allen Kontinenten gepflanzt, um dort in den überseeischen Weingebieten die Rieslingtraube anzubauen und die große Tradition von Rieslingweinen zu verbreiten. 

Vorstellen möchten wir hier vier unterschiedliche Sekte aus dem Hause Fürst von Metternich.

Fürst von Metternich Riesling Sekt trocken. 

Da bekanntlich ein Sekt immer nur so gut sein kann wie der Wein aus dem er entstanden ist, werden bei der Versektung dieses Cuvée trocken ausschließlich besonders ausgewählte deutsche Rieslingweine verwendet. Diese stammen von jeher von der Domäne der Fürsten von Metternich von Schloss Johannisberg im Rheingau. Hier an den Hängen des Weinberges hat der Fuldaer Fürstabt Konstantin von Budlar 1720 die ersten Rieslingtrauben kultiviert. Bis heute gehören die Rieslingweine von der Domäne Schloss Johannisberg zu den besten.

Bevor der Sekt in die entsprechende Flöte gegossen wird, ist es nicht uninteressant, sich die markante Flasche des Fürst von Metternich genau anzusehen. Mit ihrem traditionellen Erscheinungsbild verbindet sich ein markanter Auftritt, der auch an Eleganz nichts fehlen lässt. Das dunkle Grün harmoniert bestens mit dem Porträt des Ahnherrn Clemens Wenzeslaus, welches in einem aufwendigen goldenen Rahmen präsentiert wird.

Im Glas zeigt sich der Sekt in einer hellgelben Farbe, die von grünlichen Reflexen durchsetzt ist. Gleichzeitig wird ein feinperliges Mousseux wahrgenommen, das langanhaltend eine besondere Frische vermittelt. Als Bukett registriert die Nase klare, ausgeprägte Fruchtaromen, die nach Mandarine und Pfirsich duften. Im Mund und am Gaumen präsentiert sich dieser exzellente Sekt mit einer frischen dezenten Süße. Insgesamt erscheint dieser gehaltvolle Fürst von Metternich Riesling Sekt trocken gut ausbalanciert. Durch seine feine Dossage gefällt er mit einer harmonischen Abstimmung.

Der Sekt hat 12,5% vol/alc und sollte bei etwa 6 Grad Celsius getrunken werden.

Fürst von Metternich, Riesling Sekt, extra trocken 

Für Liebhaber von Rieslingsekten die gerne einen sehr trockenen Sekt bevorzugen, hat das Haus Fürst von Metternich dieses Cuvée extra trocken kreiert. Auch hier stammen die Rieslingweine von den Weinbergen der Domäne Fürst von Metternich in Johannisberg.  Rund um das Schloss an den Hängen über dem Rhein haben die Trauben optimale Wachstumschancen. Neben der nach Süden ausgerichteten Lage und dem speziellen Mikroklima ist es das Terroir, es besteht aus tiefgründigen, kalkhaltigen Böden, aber auch aus Lös- Sand- und Kiesschotter- Formationen, das die Besonderheit dieser Rieslingtraube ausmacht. 

Farblich dominiert ein helles Gelb diesen Sekt. Zudem werden auch hier grünliche Reflexe registriert. Ein feines Perlenspiel, das lang anhaltend ist, führt dazu, dass die Nase die speziellen Fruchtaromen wahrnimmt. Pfirsich- und Mandarinennoten werden nicht nur bei der olfaktorischen Prüfung bemerkt, ebenso erscheinen diese Geschmacksnuancen auch auf der Zunge und am Gaumen. Dieser Sekt ist wohl ausbalanciert und mit seiner frischen dezenten Süße wird er mehr von Liebhabern speziell trockener Geschmacksrichtungen bevorzugt.  

Er hat 12,5% und sollte bei etwa 6 Grad Celsius getrunken werden. 

Fürst von Metternich, Chardonnay Sekt, trocken 

Neben den Riesling Sekten ist es dieser Premium Sekt aus der Chardonnay-Traube, der das Sortiment aus der Fürst von Metternich Sektkellerei ergänzt und einen Auftritt voller sinnlicher Eleganz, einzigartiger Fruchtigkeit und aromatischer Fülle beschert. Die Chardonnay-Traube gilt als eine der edelsten Weißweintrauben überhaupt. In Frankreich hat sie eine große Tradition, viele französische Weißweine werden daraus hergestellt. Es ist besonders der cremige Geschmack neben den nuancenreichen Aromen und dem duftigen Bukett, weshalb die Liebhaber von Weinen dieser Traubensorte eingenommen werden. Alle diese speziellen Feinheiten sind in diesem Cuvée vereinigt und sorgen für ein tolles Geschmackserlebnis. 

Im Glas zeigt sich der Sekt hellgelb mit grünlichen Reflexen, wobei wiederum das anhaltend, feinperlige , lebendige Mousseux ins Auge fällt. Das Bukett besteht aus einem dezenten Duft nach Birne, Melone und Mirabellen. Dies wird auf der Zunge und am Gaumen bestätigt, gemeinsam mit seinem eleganten Schmelz ist dieser Sekt eine edle Komposition zart duftender Fruchtaromen. 

Der Sekt hat 12,0% vol/alc und sollte bei etwa 6 Grad Celsius  getrunken werden. 

Fürst von Metternich Rosé Sekt, trocken 

Da sich in den letzten Jahren Rosésekt immer größerer Beliebtheit erfreut, ist es nicht verwunderlich, dass dieses spezielle Cuvée trocken des Fürst von Metternich Rosé eine steigende Anzahl von Genießern für sich einzunehmen weiß.  Wie bei allen Sekten aus dem Hause Fürst von Metternich wird auch hier ein besonderer Wert auf die Auswahl der Trauben zu den Grundweinen gelegt. Basis ist ein edler und hochwertiger Wein aus hell gekelterten Spätburgundertrauben. So hat sich neben dem runden Bukett auch eine bemerkenswerte, interessante Finesse entwickelt. 

Farblich zeigt sich der Sekt in einem hellen leuchtenden Kupferton. Das Mousseaux ist feinperlig, dabei duftet dieser Sekt nach roten Waldbeeren und Anklängen von Mandarinen und Birnen. Auffallend sind die zarten Fruchtnuancen, die geschmacklich sensibel ausbalanciert wurden, was bei einem lang anhaltenden Abgang angenehm bestätigt wird. Neben der Verbindung  einer edlen Finesse sind es die filigranen Aromen, die diesen Sekt auf raffinierte Art adeln. Hinzu gesellt sich eine angenehme Frische, die den Geschmack eines solchen wunderbaren Rosé-Sektes bei den Genießern nachhaltig einprägt.

Der Sekt hat 12,5% vol/alc und sollte bei etwa 6 Grad Celsius getrunken werden.


Insgesamt darf festgestellt werden, dass die Premium-Sekte aus der Kellerei Fürst von Metternich zu den hochwertigsten Erzeugnissen gehören, die hierzulande auf dem Gebiet der Sektherstellung angeboten werden. Durch die vier verschiedenen Geschmacksrichtungen, jede für sich ein Quell der Freude und des besonderen Genusses ist es möglich auf einem Empfang, als Aperitif zu einem köstlichen Mahl mit Freunden oder aber auch zu einem Tête à Tête mit einer Angebeteten genau den Sekt zu wählen, der jeweils bevorzugt wird. Die Sektkellerei Fürst von Metternich ist sich hinsichtlich ihrer Tradition zur absoluten Qualität bewusst, und dies wird immer wieder durch das wohlwollende Urteil der Genießer bestätigt. Durch eine Vielzahl von Prämierungen wird dieser Eindruck auch durch die Fachwelt unterstrichen.  Deshalb fällt es uns leicht, nach der Verkostung der Sekte aus dem Haus Fürst von Metternich sie so zu bezeichnen:

Sehr empfehlenswert


Peter J. und Helga König

http://www.fuerst-von-metternich.de/


Rezension: Frangelico-Liqueur, 70cl

Dieser hocharomatische Haselnusslikör fällt bereits durch seine Flaschenform auf. Mit dieser Flasche und die Kordel die sie umgibt, hat es eine besondere Bewandnis.Um ihre Bedeutung zu verstehen, ist es notwendig, die Herkunftslegende zu kennen. 

Der Namenspatron für die Flasche nebst Inhalt ist der Mönch  "Fra Angelico". Deshalb auch erinnert die Flaschenform an eine Mönchskutte mit dekorativer Kordel um die "Taille". 

Auf dem Etikett erfährt man, dass Bruder Angelico vor dreihundert Jahren inmitten der sanften Hügellandschaft des Piemonts im Schatten der italienischen Alpen lebte und dort das Rezept für diesen köstlichen Haselnusslikör entwickelt hat. 

Der italienische Premium –Likör wurde aus "Tonda Gentile" Haselnüssen destilliert. Angereicht wurde das Destillat mit Kaffee, Kakao und Vanille. 

Mit seinem Alkoholgehalt von nur 20% ist er angenehm zu trinken und gefällt nicht nur wegen des Haselnussgeschmacks, sondern auch wegen der moderaten, sehr dezenten Süße. 

Uns schmeckt der Frangelico Likör pur am besten. Er eignet sich aber auch zum Mixen und  mundet köstlich auf Haselnuss-Eis oder auf einer Vanillencreme.

Rezension: Bremer Weinkolleg- Überseeweinpaket- 6 Flaschen

 Foto: Helga König
Das Bremer Weinkolleg gehört zu den renommiertesten Weinhandelshäusern in Deutschland. Als Vorläufer dieses Weinimporteurs wurde 1859 von Adolph Segnitz das gleichnamige Weinkontor in Bremen gegründet. Mit Importen von Weinen speziell aus Frankreich, aber auch mit dem Handel innerhalb Europas bis hin nach Sankt Petersburg entwickelte sich das Unternehmen bis zum ersten Weltkrieg zu einem der führenden Weinhandelshäuser. Die Firma Segnitz hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Deutschland mit Abstand der größte Importeur von französischen Qualitätsweinen wurde. Nach dem ersten Weltkrieg hatte die Familie Segnitz den Verlust Ihres berühmten Weingutes Chateau Chasse-Spleen in Bordeaux durch Enteignung zu verkraften. Der 2. Weltkrieg brachte die totale Zerstörung des gesamten Firmensitzes. Allein mit ihren gewachsenen Beziehungen und ohne die erheblichen Weinbestände, die das Unternehmen über Jahrzehnte zusammengetragen hatte, gelang es den Söhnen Adolph jun. und Hermann Segnitz aus den Trümmern wieder einen florierenden Weinhandel aufzubauen und zwar in der Größe wie er sich vor den Kriegen etabliert hatte.

Im Jahre 1970 wurde durch das bekannte Handelshaus A. Segnitz die Tochterfirma Bremer Weinkolleg gegründet. Mit neuen Ideen wie z.B. dem Kollegbuch des Weines, einem Katalog der gleichzeitig auch umfassendes Weinwissen vermittelt, wurde die Philosophie des Gründers Adolph Segnitz weitergeführt. Für den Gründervater war beim Verkauf von Wein auch stets eine ehrliche und rückhaltlose Beratung wichtig. Dies manifestiert sich auch heute noch in dem Slogan: "Sein, nicht Schein", was soviel bedeutet wie: Der Wein steht im Mittelpunkt des Interesses und nicht die Werbung. Heute werden mehr als tausend Weine und Spirituosen aus allen Weinregionen dieser Welt durch das Bremer Weinkolleg vermarktet. Es sind weiterhin die guten Beziehungen zu den besten Erzeugern von Weinen weltweit, die die hohe Qualität der vermarkteten Produkte garantieren. Kompetenz, Sachverstand und Engagement sind die besten Voraussetzungen das Bremer Weinkolleg an vorderster Stelle aller Weinhandelshäuser zu sehen.

Vorstellen möchten wir heute ein Paket von sechs Rotweinen aus den bekannten Überseeregionen: 
Australien, Südafrika, Argentinien, Chile und Kalifornien.

Weingut Yalumba, 2012 Shiraz Viognier, South Australia 

Dieses Cuvée von Shiraz mit einem fünfprozentigen Weißweinanteil der Viognier-Traube ist in der Weinregion Südaustraliens und dort im Weingut Yalumba entstanden. Yalumba gehört mit seiner 150jährigen Erfahrung zu den ältesten und renommiertesten Weingüter Australiens und ist seit dieser Zeit immer im Eigentum einer Familie geblieben. Entsprechend ist die Erfahrung und das Können, große Weine zu kreieren. Der Stellenwert von Weinen aus Übersee hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten enorm gesteigert. Mittlerweile stehen sie in berechtigter Konkurrenz mit den traditionellen Ländern in Europa, die für ihre Rotweine bekannt sind. Grund ist nicht zuletzt die Ausbildung junger Winzer aus Übersee in den klassischen Rotweingebieten bei den berühmtesten Kellermeistern in Italien, Frankreich, Spanien und Portugal. Heutzutage wird in den Weingütern der Neuen Welt auf das Terroir, auf die Lese und auf die Kellerwirtschaft  großen Wert gelegt, wie man es bei der Ausbildung in der Fachhochschule Geisenheim gelehrt bekommt. 

Dieser 2012er Shiraz hat einen animierenden Duft nach roten Beeren, Anis und Gewürznelken. Voraussetzung um diese Noten zu registrieren ist die Tatsache, dass der Wein genügend Sauerstoff erhalten hat, da er einige Stunden zuvor geöffnet wurde. Dann zeigen sich am Gaumen und auf der Zunge weitere Aromen, die nach reifen Pflaumen, Pfeffer und Lakritze schmecken. Trotz seines 5% igen Weißwein-Anteils ist dieser Shiraz dicht und er verfügt über die entsprechende Fülle. Zudem punktet er mit einer angenehmen Frische.  Dieser Rotwein ist wahrlich kein Leichtgewicht, dennoch ist er ausgewogen und hat eine ganz besondere Qualität. 

Wir empfehlen ihn zu einer "Roulade vom Galloway-Rind" oder auch zu einer "Lammhaxe mit Kräuterkruste überbacken"

Der Wein hat 14% vol/alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius getrunken werden. 

Weingut Mont du Toit, 2008 Hawequas, Cape of Good Hope, Südafrika/Paarl-Region

Das Weingut Mont du Toit ist eine Gründung aus dem Jahre 1997 von Stefan du Toit und den beiden deutschen Spitzenwinzern Bernd Philippi und Bernhard Breuer. Zu Füßen der Hawequas-Berge in der Region Paarl, nördlich von Kapstadt wurde dieses Gut konzipiert, auf circa 30 ha Rebfläche wachsen hier einige der besten Rotweine Südafrikas. Die Cuvées dieser Rotweine bestehen ausschließlich aus französischen Rebsorten  Cabernet Sauvignon, Merlot, Shiraz und Cabernet Franc. Neben den Hauptweinen von Mont Du Toit sind es die süffigen, unkomplizierten Hawequas, die das Weingut auszeichnen. Der hier verkostete 2008er Hawequas ist ein gelungenes Beispiel für das exzellente Cuvée aus den Rebsorten des Weingutes. 

Im Glas zeigt sich dieser Wein in einem dichten Dunkelrot. Sein gelungenes Bukett weißt Nuancen von dunklen Früchten, Noten von Kaffee, Vanille und Trockenfrüchten auf. Im Mund und am Gaumen kommt es anschließend zu einem besonderen Erlebnis, da samtige Aromen von Kirschen, Cassis und Brombeere den Geschmacksrezeptoren schmeicheln. Da dieser Wein schon einige Jahre der Reife auf der Flasche hinter sich hat, wird seine Verkostung zu einem wahren Erlebnis für Liebhaber von ausdrucksstarken Rotweinen. 

Wir empfehlen den vorzüglichen Wein zu "Tournedos Rossini" oder zu einem "Rehrücken im Gewürzmantel".

Der Wein hat 14,5% vol/alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius getrunken werden. 

Weingut "Allesverloren", Tinta Barocca, 2011, Südafrika/ Anbauregion Swartland 

Dieser Rotwein aus Südafrika kommt aus der Anbauregion Swartland. Die Rebsorte Tinta Barocca mag auf Anhieb nicht jedem geläufig sein, wenn man jedoch weiß, dass sie in Portugal die dominierende Rebsorte für den Port ist, kann man sich vorstellen wie dicht und welches Volumen dieser Rotwein hat. Der Name dieses Weingutes "Allesverloren" mutet eigenartig an. Er stammt aus dem Jahre 1704 als die Siedler nachdem sie ein Hofgut aufgebaut hatten nach einer weiteren Erkundungsreise bei der Heimkehr feststellen mussten, dass alles niedergebrannt war. So gaben sie dem Anwesen den bedeutungsvollen Namen "Allesverloren" und unter diesem Begriff firmiert das Weingut auch noch heute. Der jetzige Eigentümer Danie Malan ist der 5. in der Generationenfolge der die Tradition des Weinmachens fortführt. Seine Familie betreibt das Gut seit 1870. 

Dass dieser Rotwein über eine besondere Dichte verfügt, wird bei der dunkelroten Farbe sofort klar. Diese wird zudem untermauert, wenn die Nase die Aromen dieses Weines ergründet hat. 

Schwarze Johannisbeere, Brombeeren und Noten von dunkler Schokolade und Vanille sind die entsprechenden Nuancen, die registriert werden. Im Mund und am Gaumen hat man es dann nach dem ersten Schluck mit dem Ausdruck von dichter kraftvoller Frucht zu tun, die wohl ausbalanciert auch daneben die entsprechend weichen Tannine schmecken lässt. Bei einem langen Abgang bleibt genügend Zeit, um noch einmal die Nuancen dieses geschmackvollen Rotweines Revue passieren zu lassen. 

Ungemütliche kalte Winterabende verlieren bei diesem 2011 "Allesverloren" Tinta Barocca ihren Schrecken. Wir empfehlen dazu ein "Holunder-Reh mit Röstikruste" oder alternativ eine "Geschmorte Wildschweinkeule mit Gnoccis". 

Der Wein hat 14% vol/ alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius  getrunken werden. 

2012 Andeluna 1300, Malbec, Argentinien 

Der hier vorgestellte Rotwein kommt aus Argentinien und dort aus der bevorzugten Weinregion Mendoza. In 1300 Metern Höhe an den Hängen der östlichen Andenausläufer ist sowohl das Terroir als auch das Klima optimal geeignet für den erfolgreichen Weinanbau. In den letzten zwei Jahrzehnten wurden diese speziellen Rotweine aus der Shiraz- und der Merlot-Traube in der ganzen Welt bekannt wegen ihrer besonderen Qualität, aber auch wegen des exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnisses. Die Trauben zu diesem Rotwein wurden handverlesen. Nachdem sie 6 Monate in französischen und amerikanischen Eichenfässern gereift sind, haben sie weitere sechs Monate auf der Flasche Zeit bekommen, bevor sie in den Verkauf gelangten. 

Im Glas präsentiert sich dieser Malbec in einer kräftigen purpurroten Farbe. Intensive Aromen von roten Früchten und schwarzen Waldbeeren werden in der Nase registriert. Geschmacklich ergänzt werden diese Duftaromen auf der Zunge und am Gaumen durch den Anklang von Mocca- und Vanille-Noten. Der Wein zeigt neben den Fruchtanklängen  gut eingebundene Tannine, was zudem durch eine leichte Holznote ergänzt wird. Alles zusammen führt zu einem langen Nachhall und bestätigt, dass dieser argentinische Malbec ein ausgewogener, aber durchaus kräftiger Bursche ist, der keineswegs mit seinem Alkoholgewicht geizt. 

Für einen Rinderbraten oder auch  eine Lammkeule ist dieser Rotwein ein exzellenter Begleiter. 

Der Wein hat 14% vol/alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius getrunken werden. 

2011 Ochagavia, Cabernet Sauvignon, Reserva "1851" 

Dieser Cabernet Sauvignon stammt aus dem Weingut Ochagavia im Casablanca Valley in Chile. 1851 hat Silvestre Ochagiava der Gründer des gleichnamigen Weingutes  nach seinem Weinbaustudium in Frankreich die ersten europäischen Rebsorten (Merlot, Cabernet Sauvignon, Malbec, Pinot Noir, Riesling, Sauvignon Blanc und Sémillion ) nach Chile gebracht und damit  die Grundlage für den Qualitätsweinbau gelegt. Die Weinberge des Gutes liegen in den Regionen Casablanca Valley, Maipo Valley und Rapel Valley. Ochagavia ist bekannt für seine bedingungslose Qualität, die Weine werden auf höchstem Niveau erzeugt. Die Preisgestaltung jedoch ist durchaus moderat, sodass man wirklich von einem einmaligen Preis-Genuss-Verhältnis sprechen kann. 

Der hellrubinrotfarbene Wein duftet nach Johannisbeeren, Kirschen, Cassis und Noten von Paprika und Gewürzen, nachdem man die Flasche einige Stunden vorab geöffnet hat, um den entsprechenden Sauerstoff wirken zu lassen. Seine Geschmacksnoten zeigen Anklänge an grünen Pfeffer und Schokolade. Da der Wein neun Monate in kleinen französischen und amerikanischen Eichenfässern Zeit hatte zu reifen, ist er sehr geschmeidig auf der Zunge und überzeugt mit weichen, gut eingebundenen Tanninen. Angenehm für den Verkoster ist der lange Abgang, der nochmals alle Komponenten dieses typischen, chilenischen Cabernet Sauvignon bestätigt. 

Wir empfehlen diesen Rotwein zu einer Wildentenbrust mit Aronia-Sauerkraut oder alternativ zu Hasenkeulen mit einer dunklen Jus und Schupfnudeln. 

Der Wein hat 13,5% vol/alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius getrunken werden. 

2010er Beringer, Zinfandel, Kalifornien 

In der Weinwelt ist das Weingut Beringer ein Begriff. 1876 durch die beiden Brüder Jakob und Friedrich Beringer aus Mainz gegründet, gehört es heute zu den bekanntesten, traditionsreichsten Weingütern Kaliforniens. Kompromisslose Qualität hat seit Beginn die Herstellung der Weine bestimmt. Nicht nur, dass das Terroir jedes einzelnen Weinberges genau untersucht worden ist, um darauf die optimale Rebsorte anzubauen, Beringer hat auch  eine eigene Forschungskellerei gegründet, um durch ständige Untersuchungen den Weinanbau und die Weinbereitung optimal zu begleiten. Der Einstieg des genialen Weinmachers Ed Sbragia im Jahre 1976 stellte sich als besonders geglückt heraus, ihm verdankt das Weingut Beringer die Herstellung ganz großer Rotweine, die zu den besten der Welt gekürt worden sind.

Dieser typische Zinfandel zeigt sich im Glas in einem warmen Rot und hat ein würziges Bukett von Kirschen, roten und schwarzen Johannisbeeren und schwarzen Pfeffer. Am Gaumen werden zudem Aromen von Brombeeren und Gewürzen registriert, die eine angenehme Fülle besitzen. Sanfte Tannine binden den fruchtbetonten feinwürzigen Abgang ein und zeigen lang anhaltend, dass dieser Zinfandel aus dem Hause Beringer ein gelungenes Aushängeschild für die Rotweine aus Kalifornien sind.

Als Essensbegleiter eignet er sich ideal zu einem "Rehrücken mit Pfifferlingen und Spätzle" oder auch zu einem Rebhuhn mit Wirsinggemüse und Preiselbeeren- Kompott. 

Der Wein hat 14% vol/alc und sollte bei 16-18 Grad Celsius getrunken werden. 

Nachdem man weintechnisch mit diesen excellenten sechs Rotweinen um die ganze Welt gereist ist und in den Weinregionen in Übersee sich damit kundig gemacht hat, darf festgestellt werden, dass die Qualität dort mittlerweile auf einem ebenso hohen Niveau angelangt ist wie in den klassischen Weinbauregionen in Europa. Das Bremer Weinkolleg hat mit seiner großen Erfahrung und den besonderen Beziehungen zu den besten Weingütern der Neuen Welt dazu beigetragen, dass es möglich ist solche wunderbaren Rotweine hier und heute zu verkosten.Zu erwähnen ist das besondere Preis-Leistungs-Verhältnis von diesen excellenten Rotweinen aus Übersee, eine derartige Qualität zu diesen Preisen wird man bei den Erzeugern in den klassischen,europäischen Ländern kaum finden.Hinzu kommt, dass das Bremer Weinkolleg diese Weine in dem vorgestellten Probierpaket zu einem attraktiven Probierpreis anbietet.

Sehr empfehlenswert

Peter J. und Helga König

Rezension: Bremer Weinkolleg- Weinpaket Top-Rieslinge

 Foto: Helga König 
Das Bremer Weinkolleg gehört zu den renommiertesten Weinhandelshäusern in Deutschland. Als Vorläufer dieses Weinimporteurs wurde 1859 von Adolph Segnitz das gleichnamige Weinkontor in Bremen gegründet. Mit Importen von Weinen speziell aus Frankreich, aber auch mit dem Handel innerhalb Europas bis hin nach Sankt Petersburg entwickelte sich das Unternehmen bis zum ersten Weltkrieg zu einem der führenden Weinhandelshäuser. Die Firma Segnitz hat maßgeblich dazu beigetragen, dass Deutschland mit Abstand der größte Importeur von französischen Qualitätsweinen wurde. Nach dem ersten Weltkrieg hatte die Familie Segnitz den Verlust Ihres berühmten Weingutes Chateau Chasse-Spleen in Bordeaux durch Enteignung  zu verkraften. Der 2. Weltkrieg brachte die totale Zerstörung des gesamten Firmensitzes. Allein mit ihren gewachsenen Beziehungen und ohne die erheblichen Weinbestände, die das Unternehmen über Jahrzehnte zusammengetragen hatte, gelang es den Söhnen Adolph jun. und Hermann Segnitz aus den Trümmern wieder einen florierenden Weinhandel aufzubauen und zwar in der Größe wie er sich vor den Kriegen etabliert hatte.

Im Jahre 1970 wurde durch das bekannte Handelshaus A. Segnitz die Tochterfirma Bremer Weinkolleg gegründet. Mit neuen Ideen wie z.B. dem Kollegbuch des Weines, einem Katalog der gleichzeitig auch umfassendes Weinwissen vermittelt, wurde die Philosophie des Gründers Adolph Segnitz weitergeführt. Für den Gründervater war beim Verkauf von Wein auch stets eine ehrliche und rückhaltlose Beratung wichtig. Dies manifestiert sich auch heute noch in dem Slogan: "Sein, nicht Schein", was soviel bedeutet wie: Der Wein steht im Mittelpunkt des Interesses und nicht die Werbung. Heute werden mehr als tausend Weine und Spirituosen aus allen Weinregionen dieser Welt durch das Bremer Weinkolleg vermarktet. Es sind weiterhin die guten Beziehungen zu den besten Erzeugern von Weinen weltweit, die die hohe Qualität der vermarkteten Produkte garantieren. Kompetenz, Sachverstand und Engagement sind die besten Voraussetzungen das Bremer Weinkolleg an vorderster Stelle aller Weinhandelshäuser zu sehen. 

Zunächst wollen wir hier sechs verschiedene deutsche Rieslinge von Spitzenwinzern vorstellen.

Weingut Dr. Bürklin-Wolf, 2012 Riesling, trocken- Pfalz

Das VDP-Weingut Dr. Bürklin-Wolf ist in der Pfalz in Wachenheim zuhause. Eingebettet in sanft ansteigende Weinberge liegt inmitten der Gemeinde Wachenheim das Traditionsweingut Dr. Bürklin Wolf. Es gehört zu den ganz renommierten Weingütern der Pfalz. Schon immer wurde hier ein besonderer Riesling kreiert. Der 2012er Riesling trocken zeigt sich im Glas in einem hellgelben brillanten Farbton. Nachdem er im Glas mehrmals geschwenkt worden ist, werden Aromen von grünen Äpfeln und Zitrusfrüchten von der Nase registriert. Neben diesen Nuancen vervollständigen der Geschmack nach Pfirsich und grünem Apfel das Geschmacksbild im Mund und am Gaumen. Bei einer angenehmen Säure gepaart mit einer entsprechenden Würze zeigt sich der Wein schlank und unkompliziert. Er ist hervorragend ausbalanciert und besticht durch seine Frische.

Dieser 2012er Gutsriesling aus dem Hause Dr. Bürklin Wolf zeigt welche wunderbaren Rieslinge in der Pfalz kreiert werden. Der Wein trägt das Biosiegel als Nachweis dafür, dass er biologisch angebaut worden ist. 

Wir empfehlen ihn als Essensbegleiter zu "Kabeljau geschmort" oder alternativ zu  "Wildlachs in Sahne".

Der Wein hat 12,5 vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden. 

Weingut Emrich-Schönleber 2012 Riesling trocken- Nahe

Ein weiterer Erzeuger von ganz besonderen Rieslingen ist das Weingut Emrich-Schönleber in Monzingen an der Nahe. Schon immer sind hier ganz spezielle Rieslinge gelungen. Auch Werner Schönleber und sein Sohn Frank, die mittlerweile beide für das Herstellen der Weine zuständig sind, gehören mit ihrem Weingut zum Verband des VDP (Verband der Prädikatsweingüter), einer Vereinigung von erlesenen Erzeugern, die mittlerweile seit 100 Jahren sich der allerbesten Qualität verschrieben haben. Der Wein besticht im Glas mit seinen exzellenten Fruchtnoten, die an Quitten, reife Äpfel und Kräuterwürze erinnern. Im Mund überzeugen diese Rieslingaromen mit einer feinen Säure, gepaart mit kräutriger Mineralität. Bei einem langen Nachhall ist neben der Frische auch ein angenehmer Schmelz zu schmecken, dazu verhilft auch der lang anhaltende Abgang.

Dieser Riesling 2012 trocken ist ein wahres Geschmackserlebnis für alle Rieslingfreunde, jedoch speziell für diejenigen, deren Herz am Nahe- Riesling hängt.

Der Weißwein eignet sich als Essensbegleiter zu "Sautierten Scampi mit Kräutern", aber auch zu einer
"Lachsforelle vom Grill".

Der Riesling hat 11,5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden.

Weingut Fritz Haag 2012er Riesling trocken –Mosel

Es gibt viele große Erzeuger für Rieslinge an der Mosel, zu den renommiertesten gehört das VDP-Weingut Fritz Haag. Seit 1605 wird Riesling seitens des Gutes angebaut und das auf traditionellen Schiefersteillagen. Die Handlese der Trauben ist nur eine Voraussetzung für die hervorragende Qualität, der sich über Generationen dieser Weinerzeuger verschrieben hat. Ohne vollkommene Leidenschaft kann ein Riesling dieses Formates nicht gelingen.

Brillante hellgelbe Farbtöne werden im Glas zunächst wahrgenommen. Bei der olfaktorischen Prüfung dieses Gutsrieslings stößt man auf ganz typische Rieslingnuancen, als da sind Pfirsich nebst Apfel und alles in ausgeprägter Form. Im Mund und am Gaumen werden diese Noten nicht nur bestätigt, aufs Feinste werden sie durch eine saftige Mineralität und eine filigrane Kräuterwürze ergänzt. Bei einem langen Nachhall wird die besondere Mineralität der Schiefersteillagen bestätigt, insgesamt handelt es sich um einen wunderbaren, stoffigen Moselriesling, der durch seine perfekte Balance viel Freude bei der Verkostung hervorbringt. Unsere Empfehlung:

Trinken Sie diesen herrlichen Riesling zu einem "Muschelragout unter der Blätterteighaube"oder zu einem "Salat von Meeresfrüchten". 

Der Wein hat 11,5% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius getrunken werden. 

Weingut Schloss Lieser, Thomas Haag, 2012 Riesling trocken 

Der Winzer Thomas Haag, der die Weine des Weingutes Fritz Haag verantwortet, ist auch auf dem VDP-Weingut Schloss Lieser für die Weine zuständig. Seit einigen Jahrgängen kreiert er auch hier exzellente Rieslinge und macht dabei von Jahrgang zu Jahrgang immer noch erstaunliche Fortschritte. Der hier verkostete Gutsriesling ist in den Lagen Lieser Niederberg Helden, Kracher Himmelreich und Lieser Schlossberg auf einem speziellen Terroir gewachsen. Die Schiefer-Verwitterungsböden dieser Lagen bestimmen die Qualität dieses Weines. Dieser Riesling hat verspielte Aromen von Melone, Apfel und Zitrusfrüchten. Im Mund und am Gaumen zeigt er seine Finesse und die gesamte Balance seiner Fruchtaromen. Abgerundet durch eine feine Säure wird bei einem langen Abgang die ganze lebendige Schiefermineraltät erkennbar. Dieser Riesling ist rundherum gelungen und ehrt den Erzeuger. 

Ein "Salat von Scampi und Artischocken" aber auch  "Marinierte Seezungenfilets" harmonieren besonders gut mit diesem gelungenen Riesling. 

Der Wein hat 11,5% vol/ alc und sollte bei 8 -10 Grad Celsius getrunken werden. 

Weingut Spreitzer, 2012 Oestricher Lenchen, Kabinett trocken, Rheingau 

Das VDP.-Weingut Josef Spreitzer aus Oestrich im Rheingau ist Mitglied im Charta-Verband, einer Vereinigung Rheingauer Winzer, die ihre Region nur mit den allerbesten Weinen vertreten will. Das Weingut verfügt über eine der berühmtesten Lagen im Rheingau. Es handelt sich hierbei um die allseits bekannte Lage Oestricher Lenchen. Der Rheingau mit seinen besonderen Rieslingen ist weltweit ein Aushängeschild für deutsche Weißweine. Der hier verkostete Riesling ist ein Prädikatswein und als Kabinett trocken ausgebaut. Der exzellente 2012er duftet nach Pfirsich und Zitrusfrüchten. Im Mund und am Gaumen finden sich diese Nuancen bestätigt und ergänzt durch die entsprechende Mineraliät, die für ein ausgewogenes Geschmackserlebnis von frischer Rieslingfrucht und eingebundener Säure zeugt. Hinzu gesellt sich eine feine Würze. Insgesamt ist der Wein elegant und reintönig und ein Beispiel für einen gelungenen, gradlinigen Riesling aus der Lage Oestricher Lenchen. 

Als Essensbegleiter zu "Langustentörtchchen" oder auch zu "Filets vom Donauwaller auf Wirsingfleckerln" eignet sich der Riesling Kabinett trocken aus dem Weingut Josef Spreitzer bestens. 

Der Wein hat 11,5% vol/alc und sollte bei 8-20 Grad Celsius getrunken werden. 

Weingut Wittmann 2012er Riesling trocken, Rheinhessen 

Das VDP-Weingut Wittmann hat sich in den letzten Jahren mit an die Spitze aller deutschen Weingüter emporgearbeitet. Zuhause in Rheinhessen in Westhofen im südlichen Wonnegau, unweit der Nibelungenstadt Worms gibt es exzellente Voraussetzungen damit große Rieslinge entstehen können. Das Terroir besteht aus einer Kalksteinmineralität. Das Mikroklima bevorzugt den Rebenwuchs und die außerordentlichen winzerischen Fähigkeiten von Philipp Wittmann ließen einen fantastischen überzeugenden Gutsriesling entstehen. Der Beweis wird im Glas erbracht. Ein feines strohgelbes Farbenspiel ist nur ein erster Eindruck von diesem wunderbaren Riesling. Die Nase registriert daraufhin intensive Nuancen von gelben Früchten und Sommeräpfeln. Am Gaumen überzeugen besonders die elegante Struktur und die saftige Frische dieses Weines. Das Terroir ergibt die entsprechende Mineralität, feine Kräuternoten ergänzen den Gesamteindruck. Alles zusammen mündet in einen langen Abgang, wo man noch einmal die Qualität dieses bestechenden Rieslings bestätigt bekommt, nicht zuletzt, weil er so wunderbar ausbalanciert ist. Zu Recht muss man hier von einem Spitzenriesling sprechen, Hochachtung.

Dieser Weißwein passt hervorragend zu  " Krebsgratin mit Gurkenstreifen und Dill" oder auch zu "Hummerravioli". 

Der Wein hat 12% vol/alc und sollte bei 8-10 Grad Celsius verkostet werden.

Alle Weine sind ausnahmslos von bester Qualität. Sie zeigen zu welchen Leistungen die deutschen Winzer besonders im Bereich von Rieslingweinen fähig sind. Letztendlich muss aber jeder Rieslingfreund für sich entscheiden, zu welchem der sechs Rieslinge es ihn hinzieht. Das Bremer Weinkolleg steht ihm dabei mit weiteren Informationen zur Seite. Als Genießer ist er hier bestens aufgehoben. Abschließend soll noch die Tatsache erwähnt werden, dass das Bremer Weinkolleg dieses ganz spezielle Probierpaket von deutschen Spitzenrieslingen zu einem attraktiven Probierpreis anbietet, eine besondere Chance Weine dieser Klasse kennenzulernen.

Sehr empfehlenswert

Peter J. und Helga König
http://www.bremer-weinkolleg.de/Probierpakete/DAS-RIESLING-TROCKEN-PAKET.html?filter=&schema=

Rezension: Glenfiddich, 12 years old.

Die Brennerei Glenfiddich im gleichnamigen Tal in Speyside in den schottischen Highlands wurde 1886 von William Grant und seiner Familie gegründet.

Im Dezember 1887 begann die erste Produktion von Whisky. Seither produziert die Destillerie am gleichen Ort mit demselben Herstellungsverfahren mit einer der kleinsten Brennblasen schottischer Brennereien diese berühmte Spirituose.

Das Unternehmen ist auch heute noch im Besitz der Familie Grant. Seit Anfang der 1960er Jahre vermarktet die Familie Single-Malt-Whiskys.

Glenfiddich zählt zu den erfolgreichsten Whiskyhersteller der Welt. Leicht erkennbar  sind die Produkte des Herstelles an der dreieckigen Flaschenform

Dieser 12 Jahre alte Glennfiddich duftet fruchtig und angenehm frisch. Am Gaumen nimmt man malzige, leicht süße Noten wahr. Hier verbinden sich Karamell- und Malzsüße harmonisch. Im Abgang lässt er einen winzigen Hauch von Torfrauch erkennen und gefällt auch seines abgerundeten Aromas wegen. 

Ideal für die blaue Stunde, angenehm mild, insofern nicht nur ein Getränk für harte Männer. :-))

Empfehlenswert.

Rezension: Punt E Mes- Italienischer Wein-Aperitif

1786 kreierte Antonio Benedetto Carpano in Turin den ersten Bitter-Apéritif. Die Marke "Punt e Mes" entstand 1870.

In seine Geschäfte vertieft, orderte ein junger Bankier bei Antonio Carpano "un punt e Mes" (auf piemontesisch eineinhalb Punkte wie bei Börsenkursen). So wurde die neue Wermut-Marke geboren.

Später dann genügte es, wenn der Gast beim Kellner mit einer Geste, durch das Heben des Daumens (einem Punt) und dem darauf folgenden Zeichnen einer horizontalen Linie in der Luft (Mes) seine Bestellung aufgab. Sogleich wurde im das richtige Getränk offeriert.

"Punt e Mes" setzt sich aus einer Auswahl hochwertiger italienischer Weine und über 50 verschiedenen Kräutern und Gewürzen zusammen.

Das granatrote Getränk mit topasfarbenen Reflexen schmeckt nach Orangenschalen, Heilkräutern und Gewürznelken.

Angenehm süß und samtig, hat es ein bitteres Finale, kann pur oder mit viel Eis und Sodawasser getrunken oder auch  zum Mixen für Cocktails und Longdrinks verwendet werden.

Das Getränk enthält 16 vol/alc.

Empfehlenswert.